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"Für uns zählt nur der nächste Sieg!"

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Beckham Wyrick im Bayern-Dress - inzwischen spielt er in Bayreuth © Getty

München - Am Sonntag treffen die Bayern auf Überraschungs-Durchstarter Bayreuth - und auf einen alten Bekannten. Der Ex-Münchner Beckham Wyrick spricht im Interview über das Duell.

Am Sonntag (17.00 Uhr) rücken die Bayern zur Standortbestimmung aus. Es gilt, den Schwung aus dem Heimsieg gegen Ludwigsburg mit zum Derby gegen den Überraschungs-Durchstarter Bayreuth zu nehmen. Bisher konnten die Franken vier Siege einfahren und mussten sich nur am letzten Wochenende in Braunschweig geschlagen geben.

FCB-Coach Yannis Christopoulos: „Vor allem zu Hause werden die Bayreuther über die gesamte Spielzeit alles geben und bis zum Umfallen kämpfen.“ Einer von ihnen ist ein alter Bekannter. Der Bayreuther Beckham Wyrick stand in der Aufstiegssaison im Kader der Münchner. Die tz sprach mit dem 28-Jährigen über das Duell, Bayreuths Erfolgsgeheimnis und die Entwicklungen in München seit seinem Abschied.

Herr Wyrick, am Sonntag geht’s gegen Ihren Ex-Klub. Was erwarten Sie?

Wyrick: Es wird sicherlich eine harte Partie, die beide Teams unbedingt für sich entscheiden wollen. Gerade nach unserer Niederlage in Braunschweig wollen wir beweisen, dass wir dort nicht unser wahres Gesicht gezeigt haben und unsere Leistung aus den vorherigen Partien erneut bestätigen.

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Die Niederlage in Braunschweig ist bisher Ihre Einzige. Zuvor überraschten Sie mit vier Siegen in Folge. Was ist Ihr Geheimnis?

Wyrick: Da gibt es kein Geheimnis. Wir sind einfach eine tolle Gruppe von Spielern, die sich auf dem Feld gut ergänzen, bei der die Abstimmung passt. Besonders in der Defensive arbeiten wir gut zusammen. Ich hoffe, das können wir so auch am Sonntag gegen München zeigen und beweisen, dass man keinen großen Etat braucht, um erfolgreich zu sein.

Ist man besonders motiviert, wenn ein Duell gegen die Bayern ansteht?

Wyrick: Es ist sicherlich nicht schwer, sich für dieses Spiel zu motivieren. Aber letztendlich ist es immer das Ziel, zu siegen.

Für Sie gibt es auch ein Wiedersehen mit ein paar ehemaligen Teamkollegen…

Wyrick: Ja, und ich freue mich, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen. Zwar sind die meisten Spieler aus der Saison 2010/2011 ebenfalls nicht mehr in München, aber zum Beispiel zu Steffen Hamann oder Demond Greene habe ich hin und wieder auf Facebook Kontakt.

Haben Sie die Entlassung von Ihrem damaligen Bayern-Coach Dirk Bauermann vorm Saisonstart verfolgt?

Wyrick: Das habe ich mitbekommen und finde schade, was mit Dirk Bauermann geschehen ist. Ich kenne natürlich nicht die ganze Geschichte. Aber ich weiß: In der Zeit, in der ich in München gespielt habe, war er immer ein guter Coach für mich.

Die Bayern sind momentan unter ihren Möglichkeiten, haben viele Erwartungen noch nicht erfüllt…

Wyrick: Die Erwartungen in München sind hoch. Aber ich bin sicher: München hat ein sehr gutes Team, mit vielen sehr guten Spielern. Wenn es ihnen gelingt, ihr volles Potenzial abzurufen, dann werden sie am Ende der Saison eines der Top-Teams sein.

Wie lauten die Ziele in Bayreuth?

Wyrick: Für uns zählt nur der nächste Sieg. Wir hatten einen guten Start und es ist unsere Pflicht, das nun fortzuführen. Dazu ist es wichtig, sich nur aufs nächste Spiel zu konzentrieren und am Boden zu bleiben. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.

Interview: Lena Meyer

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