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Greene: "Spielerisch positive Aspekte zu sehen"

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demond Greene. © dpa

München - Der Endspurt in der Saisonvorbereitung der FCB-Basketballer steht an. Die tz sprach mit Demond Greene (33) über die Ziele, die Neuzugänge und seine eigenen Ambitionen.

Herr Greene, die ersten Testspiele sind rum. Wie ist der Zwischenstand?

Greene: Man merkt natürlich, dass wir noch in der Vorbereitung stecken. Nach vier Testspielen sind wir mit Sicherheit noch nicht da, wo wir hin wollen. Das liegt natürlich auch daran, dass mit den drei Nationalspielern Robin Benzing, Yotam Halperin, und Jan Jagla sowie Lawrence Roberts, der zuletzt pausieren musste, noch vier Leute fehlen. Trotzdem, spielerisch waren schon positive Aspekte zu sehen.

Der Coach sprach von Fortschritten in der Abstimmung.

Greene: Ja, das stimmt. Dadurch, dass ein Großteil des Teams der vergangenen Saison in München geblieben ist, wissen wir genau, was voneinander zu erwarten ist. Trotzdem sind auch die Veränderungen spürbar.

Wie durch die Neuzugänge Tyrese Rice und Brandon Thomas. Die zwei waren in den letzten Spielen immer unter den Topscorern…

Greene: Richtig. Tyrese ist ein extrem schneller Spieler, der das Spiel auf sich ziehen, aber auch andere Spieler in Szene setzen kann. Er ist ein guter Scorer, schaut aber auch danach, dass die anderen ins Spiel kommen. Brandon ist sehr athletisch und schnell. Er hat schon gut eingeschlagen und wird uns sehr helfen.

In drei Wochen startet die BBL. Woran muss noch gearbeitet werden?

Greene: Wir haben noch nicht so viel an den offensiven Taktiken gearbeitet. Momentan steht erst einmal an, einen Spielfluss aufzubauen. Und anhand des letzten Spiels ist natürlich zu sehen, dass wir an der Verteidigung arbeiten müssen – damit eine Mannschaft wie Tübingen nicht knappe hundert Punkte macht.

Schon beim Testspiel in Berlin am Samstag könnten die drei Nationalspieler sowie Lawrence Roberts mit auf dem Parkett stehen. Was meinen Sie, wie lange dauert die Integration?

Greene: Das wird nicht sehr schwer. Es ist im Endeffekt nur ein neuer Spieler. Jan Jagla und Robin Benzing wissen ja bereits, wie Coach Bauermann tickt. Lawrence Roberts war in den vergangenen Wochen beim Training dabei. Und Yotam Halperin ist ebenfalls ein sehr intelligenter Basketballspieler, der viel Erfahrung in europäischen Topklubs gesammelt hat.

Die Ziele des Teams sind klar, es soll um die Meisterschaft gespielt werden. Wie lauten Ihre persönlichen Ziele?

Greene: Meine Ziele sind nach wie vor die selben: Ich versuche, einfach alles zu geben und der Mannschaft mit meiner Verteidigung zu helfen. Wenn es mal Spiele geben wird, in denen ich von außen mit meinen Würfen helfen kann, werde ich auch das tun.

Interview: Lena Meyer

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