Eurocup-Niederlage: Bauermann lobt dennoch

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FCB-Coach Dirk Bauermann

München - Für die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern gab es bei den Russen von Spartak St. Petersburg am Dienstagabend im Eurocup wie befürchtet nichts zu holen. Trainer Dirk Bauermann hat den Grund dafür gefunden.

Dämpfer gegen den Gruppenkrösus: Für die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern gab es bei den Russen von Spartak St. Petersburg am Dienstagabend im Eurocup wie befürchtet nichts zu holen. “Am Ende war die größere internationale Erfahrung des Gegners ausschlaggebend“, urteilte Trainer Dirk Bauermann nach der deutlichen 62:75-Pleite seiner Münchner.

Spielentscheidend war gegen den Spitzenreiter der Vorrundengruppe C eine Schwächephase im zweiten Viertel: Mitte des Abschnitts legte St. Petersburg einen 10:3-Lauf hin und hatte sich dadurch bis zur Pause eine Zehn-Punkte-Führung von 36:26 herausgespielt. “Bis auf die Schwächephase haben wir aber auf Augenhöhe gespielt“, sagte Bauermann. Bester Werfer bei den Gästen war Nationalspieler Robin Benzing mit 16 Punkten.

Trotz des Rückschlags haben die mit einer Wildcard in den zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb eingezogenen Bayern noch gute Chance aufs Weiterkommen. Die beiden Gruppenersten der Vierergruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde. München ist nach drei absolvierten Partien Gruppenzweiter noch knapp vor Cedevita Zagreb (Kroatien) und Benetton Treviso (Italien).

Bereits am Dienstag treffen die Bayern wieder auf St. Petersburg - dann allerdings im heimischen Audi Dome. In der Eurocup-Gruppenphase sind insgesamt 32 Vereine am Start. Wer das Viertelfinale übersteht, qualifiziert sich fürs Final Four.

dpa

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