FCB-Baskets bauen ihre Siegesserie weiter aus

Wer kann diese Bayern stoppen?

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Nihad Djedovic & Co. bauen ihre Siegesserie aus

München - Die FCB-Basketballer sind derzeit von niemandem zu stoppen. Auch Ludwigsburg konnte den Münchnern am Samstag nichts anhaben. Es bleibt die Frage: Gibt es überhaupt ein Team, das es mit den Münchnern aufnehmen kann?

Wenn der Tabellenerste den Tabellendritten mit 21 Punkten schlägt, kann man von einer mehr als eindeutigen Sache sprechen. Die Dominanz der Bayern-Basketballer bleibt auch in der BBL ungebrochen. Am Samstag gewannen die Münchner daheim gegen Ludwigsburg mit starken 91:70 (54:38) Punkten. „Es war ein klarer Sieg, Bayern ist mental und auch physisch sehr stark. Wir können aus solchen Duellen nur lernen“, stellte Gästecoach John Patrick am Ende fest.

Was bleibt ist die Frage: Wer kann diesen Bayern überhaupt gefährlich werden? Die Münchner stehen derzeit mit 12 Siegen und nur einer Niederlage an der Spitze der Liga. Auch den Tabellenzweiten Berlin konnte das Team von Sasa Djordjevic bereits besiegen (80:70). „Natürlich hat dieser Sieg Aussagekraft“, gab FCB-Profi Alex King nach der Partie gegen Ludwigsburg zu. „Wir haben uns sehr gut präsentiert und das, obwohl wir erst vor 48 Stunden von unserer EuroCup-Reise nach Litauen zurückgekehrt sind.“ Dennoch gebe dieser Erfolg keinen Anlass zur Sorglosigkeit. „Die Antwort auf die Frage wer uns gefährlich werden kann, ist ganz klar: Jedes Team. Wir haben zuletzt in Jena gesehen, dass auch wir nicht unschlagbar sind. Das Spiel dort war zwischenzeitlich sehr knapp (am Ende gewannen die Bayern mit 85:78, die Red.). Es hätte auch ganz anders ausgehen können.“

Auch Trainer Djordjevic will nicht zu weit in die Zukunft und damit in Richtung Ende der regulären Saison schauen. „Alles zu seiner Zeit“, so der Coach. „Uns darf nicht anderes als das anstehende Spiel interessieren. Wir haben noch eine lange, lange Saison vor uns.“ Auch die Gegner wollen sich in keinem Fall vorzeitig geschlagen geben. „Das Spiel im Audi Dome war eine sehr gute Erfahrung für uns. Wir haben einige junge Spieler im Team, die sich erst einmal an so eine Atmosphäre gewöhnen müssen. Aber: Wir können deutlich besser spielen, als wir es heute getan haben“, so John Patrick.

Die Münchner wollen sich dagegen auf sich fokussieren. Zum einen fehlt weiterhin Vladimir Lucic (Mittelfußbruch), zum anderen hat sich auch Stefan Jovic im Duell gegen Ludwigsburg leicht am Bein verletzt. „Wir werden sehen, wie schlimm es ist. Ich denke aber, es ist nichts von langer Dauer“, so Trainer Djordjevic. Das nächste große Vorhaben lautet nun: den Gruppensieg im EuroCup holen. Sollten die Münchner am Mittwoch daheim gegen Jerusalem gewinnen (20.30 Uhr), haben sie den ersten Platz sicher.

Lena Meyer

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