Hetze aus der Hauptstadt?

Schaffartzik kritisiert ALBA wegen Wechsel

Heiko Schaffartzik
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Heiko Schaffartzik hat deutliche Kritik an den Verantwortlichen von ALBA Berlin geäußert-

München - Basketball-Nationalspieler Heiko Schaffartzik hat die Verantwortlichen von ALBA Berlin für ihr Verhalten nach seinem Wechsel zu Bayern München heftig kritisiert.

„Ich glaube, die Stimmung wäre nicht so aggressiv geworden, wenn im Vorfeld unseres Spiels in Berlin nicht so eine Hetze betrieben worden wäre“, sagte Schaffartzik im Interview mit dem Basketball-Magazin „BIG“.

Beim Bayern-Gastspiel in der Hauptstadt im November 2013 war der Point Guard 40 Minuten lang ausgepfiffen worden. Zudem hatten ALBA-Fans ein Trikot von Schaffartzik an einem Holzgestell montiert, das wie ein Kreuz aussah.

Vor allem diese Aktion hatte auf Münchner Seite für großen Ärger gesorgt, die Bayern hatten sich sogar bei der Liga darüber beschwert, dass kein ALBA-Verantwortlicher eingeschritten sei. Die Berliner wiesen die Darstellung, es habe sich um ein Kreuz gehandelt, zurück.

Das sind die Roten Riesen: Der Kader vom FC Bayern München

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Mit dem Aufstieg in die Bundesliga hatte der FC Bayern Basketball sein erstes Etappenziel erreicht. Die Premierensaison verlief einigermaßen zufriedenstellend, in der ersten Runde der Playoffs war allerdings Schluss. In der Saison 2012/13 schafften es die Roten Riesen in den Playoffs dann schon bis ins Halbfinale. Springt heuer NOCH mehr heraus? © dpa
Bayern-Präsident Uli Hoeneß (r.) unterstützt das ehrgeizige Projekt nach Kräften. © dpa
Nachdem Dirk Bauermann (r.) zu Beginn der Saison 2012/13 entlassen wurde, übernahm zunächst der bisherige Co-Trainer Yannis Christopoulos (l.) die Verantwortung. © sampics
Ende November 2012 übernahm dann Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic. © dpa
Steffen Hamann (r.) ist Point Guard und einer der erfahrensten Profis im Kader. Sein Motto lautet: Don't be a part of the problem - be a part of the solution. © sampics
Der 2,08 Meter große Small Forward Robin Benzing ist deutscher Nationalspieler und einer der größten Hoffnungsträger des Klubs. © sampics
Der passionierte Kaugummikauer Chevon Troutman ist das Kraftpaket des Teams. Als Center räumt der US-Amerikaner unter dem Korb ab. © dpa
Der gebürtige Texaner Demond Greene spielt seit 2010 für die Roten Riesen. Mit 1,85 Meter ist der Shooting Guard einer der kleinsten im Team, macht das aber mit seiner Athletik und teilweise spektakulären Spielweise wett. © sampics
Mauricio Marin kommt von ALBA Berlin - mit ihm haben die Bayern Baskets einen der vielversprechendsten deutschen Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen. Derr 1,92 Meter große Shooting Guard wurde 2011 zum besten Nachwuchsspieler der NBBL gewählt. © imago
John Bryant hat im Sommer 2013 einen Zweijahresvertrag bei den Bayern unterschrieben. Der 2,11-Meter-Riese aus den USA spielt auf der Position des Centers. © Christina Pahnke / sampics
Malcom Delaney eignet sich mit seinen 1,91 Metern bestens als Combo Guard. Im Sommer 2013 wechselte der Amerikaner von Budiwelnyk Kiew zu den Bayern nach München. © AFP
Nihad Djedovic spielte schon beim FC Barcelona und Alba Berlin, zur Saison 2013/14 wechselte der Bosnier an die Isar. © dpa
Yassin Idbihi spielt auf der Position des Centers. Der 2,08-Meter-Hüne aus Köln wechselte im Juli 2013 von ALBA Berlin zum FC Bayern. © sampics
Power Forward Boris Savovic kam eine Woche vor Saisonstart 2013/14 noch an die Isar. "Er war kurzfristig auf dem Markt, deshalb haben wir sofort reagiert", sagt Geschäftsführer Marko Pesic. © Christina Pahnke / sampics
Heiko Schaffartzik hat die Position des Point Guard. Im Jahr 2013 wechselte er aus der Hauptstadt an die Isar. Der 1,83 Meter große Berliner hat ein aufregendes Leben hinter sich: Als Jugendlicher erkrankte er an Leukämie, konnte die Krankheit aber besiegen. Später wurde der junge Spieler des Marihuanakonsums überführt und für einige Spiele gesperrt. © dpa
Lucca Staiger wechselte zur Saison 2013/14 zum FC Bayern und spielt dort die Position des Shooting Guards. © AFP
Auch Bryce Taylor hat bei den Roten Riesen die Position des Shooting Guards inne. Der US-Spieler wechselte ebenfalls zur Saison 2013/14 zu den Münchnern. Davor stand er bei den Artland Dragons und Alba Berlin unter Vertrag. © Christina Pahnke / sampics
Alassane Dioubate ist eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente im Bayern-Kader. Der Kölner kam 2010 als 16-Jähriger nach München, er spielt auf der Forward-Position. © fcb-basketball.de

Schaffartzik macht das Verhalten der ALBA-Bosse immer noch wütend. Wenn jemand behaupte, es habe sich nicht um ein Kreuz gehandelt, „ist das wirklich ein Witz“, sagte der 30-Jährige. „Dass Leute sich hinstellen und das verharmlosen, was rund um das Spiel in Berlin passiert ist, finde ich bedenklich“, meinte Schaffartzik, der in Berlin geboren wurde und von 2011 bis 2013 das ALBA-Trikot trug.

dpa

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