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Rote Riesen: Mit Herz nach Quakenbrück

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München - Traumstart beim ersten Auswärtsspiel, Albtraumerlebnis bei der ersten Heimpartie – die Bayern-Basketballer fahren schon zu Beginn der Playoffs Achterbahn.

Die Roten Riesen verloren nämlich am Dienstag beim zweiten Viertelfinal-Duell gegen die Artland Dragons mit 84:92. FCB-Vize Bernd Rauch: „Das kam natürlich sehr überraschend. Aber man sieht, Playoffs haben eben ihren eigenen Charakter.“ Und Bayern-Guard Bastian Doreth (22) fügte hinzu: „Jede der verbliebenen acht Mannschaften hat das Zeug dazu, die anderen zu schlagen. Man darf sich nicht darauf ausruhen, ob man einen Heimvorteil hat oder nicht.“ Umso wichtiger ist nun beim Stand von 1:1 in der Best-of-five-Serie der Sieg beim dritten Duell am Samstag in Quakenbrück (14 Uhr, Sport1).

FCB-Präsident Uli Hoeneß meinte: „Ich habe die Mannschaft am Dienstag nicht wiedererkannt. Wir haben einfach nicht gut gespielt – bei aller Euphorie um das Thema muss man realistisch bleiben.“ Die Erklärung für die Niederlage war schnell gefunden. Dirk Bauermann: „Wir sind nicht aggressiv genug gestartet, haben Artland erlaubt, einen Rhythmus zu finden. Ich habe von Anfang an gesagt, dass es dann schwer wird gegen eine offensiv so starke Mannschaft.“

Heimpleite für die Roten Riesen - die Bilder zum Spiel

Allerdings konnte der Coach dem Spielverlauf auch etwas Positives abgewinnen: „Wichtig war, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ihr Herz gefunden hat. Sie hat Moral bewiesen und genau das müssen wir in Quakenbrück über 40 Minuten aufs Parkett bringen.“ Ob bis zum dritten Playoff-Duell viel geändert werden muss? FCB-Center Jared Homan (29): „Nein, wir müssen einfach wieder zu der Stärke zurückfinden, die wir im ersten Playoff-Spiel und in den letzten Partien der regulären Saison gezeigt haben.“

Bevor es so weit ist, steht aber doch noch eine Entscheidung abseits des Parketts an: Es ist gut möglich, dass Artlands Spielmacher David Holston nach seiner Tätlichkeit an Steffen Hamann das kommende Spiel als Zuschauer erleben muss. Der nur 1,70 Meter große ­Guard hatte Hamann mit Absicht zu Boden geschlagen. Hoeneß: „Ich denke, dass Holston wohl gesperrt wird.“

Wie auch immer die Causa Holston von der BBL entschieden wird, Coach Bauermann inter­essieren andere Dinge: „Ob es zu einer Sperre kommt, liegt nicht in unseren Händen. Wir konzentrieren uns auf das, was wir kontrollieren können!“ Und das ist der anstehende Auftritt am Samstag in Quakenbrück…

lm

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