Braydon Hobbs und seine Familie fühlen sich in München wohl

FCB-Star Hobbs: Bayern? Traditionell und großartig

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Braydon Hobbs, Ehefrau Sady und Tochter Haven

München - Zuletzt konnte nichts und niemand die FCB-Basketballer aufhalten. Die Münchner blicken mittlerweile auf eine 19 Spiele lange Siegesserie zurück. Beim tz-Interview auf dem Weihnachtsmarkt spricht Braydon Hobbs über Leistungsschwankungen, seine Wünsche und die Feiertage.

Zuletzt konnte nichts und niemand die FCB-Basketballer aufhalten. Die Münchner blicken mittlerweile auf eine 19 Spiele lange Siegesserie zurück. Nun trennt die Bayern nur noch ein Auswärtssieg von einem besinnlichen Weihnachtsfest. Freitag Abend (20.30 Uhr) treffen die Münchner auf Bayreuth. Dann wollen die Roten es nicht ganz so spannend machen, wie in den vergangenen Partien. Die tz traf Aufbauspieler Braydon Hobbs zum Weihnachtsinterview auf dem Christkindlmarkt und erfuhr, wo der Profi noch Steigerungspotenzial sieht und wie er, Ehefrau Sady und Tochter Haven die Feiertage verbringen werden.

Herr Hobbs, Sie stammen gebürtig aus dem US-Staat Indiana. Ist es zur Weihnachtszeit besonders schwer, weit weg von Familie und Freunden zu sein?

Hobbs: Absolut. Gerade an den Feiertagen ist es nicht leicht. Zum Glück gibt es FaceTime. Denn unsere Familien schaffen es leider nicht, uns zu besuchen. Insofern haben wir entschieden, einen Kurzurlaub in Österreich zu machen. In diesem Jahr liegen die Spieltage ja so, dass wir an Weihnachten frei haben. Wir werden ganz traditionell feiern, die Geschenke gibt es wie in den USA üblich am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages, am 25. Dezember. Und vielleicht haben wir ja sogar Schnee!

Sie haben dank Ihrer Karriere schon an den unterschiedlichsten Orten Weihnachten feiern können. Wo hat es Ihnen zur Weihnachtszeit am besten gefallen?

Hobbs: Um ehrlich zu sein: Am besten ist es wirklich in Deutschland. Wir lieben die Bräuche hier. Das geht bei den Weihnachtsmärkten los. So etwas gibt es in den USA beispielsweise kaum. Wir haben in diesem Jahr schon einige in München besucht. Im vergangenen Jahr waren wir sogar auf dem in Nürnberg. Ich glaube, der ist ebenfalls sehr bekannt.

Sie sind im Sommer zum FCB gewechselt. Es heißt, die Entscheidung fiel schnell.

Hobbs: Ich hatte Angebote mehrerer Vereine. Aber als das Angebot des FC Bayern kam, musste ich nicht lange überlegen. Wenn man einige Zeit in Deutschland verbracht hat, weiß man, welche Bedeutung der FC Bayern München hat, was für ein traditioneller Verein er ist. Hinzu kommen die großartige Organisation und die Unterstützung, die man als Spieler bekommt. Besonders, wenn man eine Familie hat, ist das toll. Meine Frau Sady, meine Tochter Haven und ich fühlen uns hier wirklich sehr wohl.

Wussten Sie, dass Sie einer der Lieblingsspieler des Präsidenten Uli Hoeneß sind?

Hobbs (lacht): Das wusste ich noch nicht! Aber, wenn es so ist, freut es mich sehr. Wir haben uns schon einige Male länger unterhalten können und ich mag den Präsidenten wirklich sehr. Ich werde in jedem Fall alles dafür geben, sodass ich ihm mit meinem Spiel weiterhin Freude bereiten kann.

Zuletzt lief es sehr gut für Ihr Team. Ihre Siegesserie umfasst mittlerweile 19 Spiele. Trotzdem gab es immer wieder Duelle, in denen es zwischenzeitlich sehr eng wurde. Haben Sie eine Erklärung für diese Schwankungen?

Hobbs: Das stimmt. Das ist definitiv ein Punkt, an dem wir weiterhin arbeiten müssen. Es geht nicht, dass wir – wie beispielsweise am Sonntag in Erfurt – zwischenzeitlich zweistellig führen und dann diese Führung auf einmal bis auf einen Punkt hergeben. Ich denke aber, dass sich das auch ändern wird, wenn Stefan Jovic und Vladimir Lucic wieder gesund sind (laborieren an Fußverletzungen, die Red.). Dann sind wir einfach noch tiefer aufgestellt. Außerdem ist vor allem bei unserem Defensivspiel noch Luft nach oben. Daran arbeiten wir täglich.

Haben Sie persönlich Wünsche für das kommende Jahr?

Hobbs: Persönlich wünsche ich mir Gesundheit für meine Familie und mich. Das ist einfach das Wichtigste. Und dann wünsche ich mir, dass Stefan und Vladimir so schnell wie möglich zurück aufs Parkett kehren können – und wir so viele Spiele wie möglich gewinnen (lacht).

Interview: Lena Meyer

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