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Jagla: Das Interview zum Psycho-Thriller

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FCB-Forward Jan-Hendrik Jagla © sampics

München - Die tz spricht mit FCB-Forward Jan-Hendrik Jagla (30) über den Schlüssel zu erfolgreichen Play-offs, den psychischen Druck und den wohl gefährlichsten Quakenbrücker.

Start frei für die spannendste Phase der Saison! Am Samstagabend (20 Uhr) treten die Bayern-Basketballer zum Auftaktspiel der ersten Play-off-Runde bei den Artland Dragons an. Um weiterzukommen, müssen die Roten Riesen in der Best-of-five-Serie auf jeden Fall einmal in Quakenbrück gewinnen. Die tz sprach mit FCB-Forward Jan-Hendrik Jagla (30) über den Schlüssel zu erfolgreichen Play-offs, den psychischen Druck und den wohl gefährlichsten Quakenbrücker.

Herr Jagla, Coach Bauermann sprach davon, dass jetzt die beste Zeit der Saison beginnt.

Jagla: Ja, Play-offs sind immer etwas ganz Besonderes. Jedes Spiel zählt um einiges mehr als in der regulären Saison. Das ist eine ganz spezielle Sache. In unserem Fall – wir haben ja kein Heimrecht – sowieso. Denn wir müssen auf jeden Fall ein Spiel auswärts gewinnen. Da spielen auch psychologische Aspekte eine große Rolle.

Wie steckt man den Druck weg, wie die körperliche Belastung?

Jagla: Was die Psyche angeht – das wird sicher nicht ganz einfach. Aber wir haben den Vorteil, nicht das erste Heimspiel bestreiten zu müssen. Am Samstag liegt der Druck eher bei Quakenbrück. Die körperlichen Anstrengungen sind das kleinere Übel. Wir haben eine relativ tiefe Mannschaft, da kann einer für den anderen in die Bresche springen. Das Wichtigste wird sein, dass keine Verletzungen auftreten.

Worauf wird es spieltechnisch in Quakenbrück ankommen?

Jagla: Wir haben viele Videoanalysen gemacht. Natürlich gilt es, den großen Leistungsträger der Quakenbrücker, David Holston, gut zu verteidigen. Da müssen alle zusammenarbeiten. Generell ist es in den Play-offs entscheidend, dass man seinen besten Basketball spielt. Und das ist etwas, das wir in den letzen Spielen der regulären Saison schon getan haben. Wir sind in der Defensive sehr konstant, wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. An dieser Stelle müssen wir konzentriert weitermachen.

Denken Sie schon daran, was nach Quakenbrück kommen könnte? Wahrscheinlich Bamberg…

Jagla: Wir wollen die Serie gegen Quakenbrück gewinnen – von daher denkt man schon daran, was danach passieren kann. Aber die Konzentration soll erst einmal auf Artland liegen. Was danach kommt, werden wir sehen, schließlich haben wir gezeigt, dass wir auch Bamberg zu Hause schlagen können.

Haben Sie schon Pläne für die Zeit nach den Play-offs?

Jagla: Der Sommer ist aufgrund der Nationalmannschaftstermine relativ kurz. Wir planen, bis Mitte Juni hier zu sein. Und dann wird der Urlaub eben kurzfristig gebucht. Ich denke, es geht irgendwohin an den Strand.

Interview: Lena Meyer

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