Münchner treffen daheim auf die MHP Riesen

Bayern-Baskets vor Härtetest gegen Ludwigsburg

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Sasa Djordjevic (li.) und Anton Gavel

München - Bis auf Würzburg konnte bisher kein Team die FCB-Baskets stoppen. Mit elf BBL-Siegen und nur einer Niederlage stehen die Münchner nach wie vor auf dem ersten Tabellenplatz. Das wollen die Ludwigsburger nun ändern.

Bis auf Würzburg konnte bisher kein Team die FCB-Baskets stoppen. Mit elf BBL-Siegen und nur einer Niederlage stehen die Münchner nach wie vor auf dem ersten Tabellenplatz. Auch der Tabellenzweite Berlin, oder Meister Bamberg konnten die Dominanz nicht verhindern. Nun macht sich ein vermeintlich „kleinerer“ Gegner bereit, um diese Serie zu beenden. Ludwigsburg, derzeit auf dem dritten Tabellenrang, bläst zum Angriff auf den Audi Dome. Die Schwaben, die ebenfalls erst ein BBL-Duell verloren haben, wollen am Samstagabend (18.00 Uhr) ihren ersten Sieg in München einfahren.

Die Bayern sind gewarnt. „Das wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel. Es gilt, Ludwigsburg auf Distanz zu halten“, sagt FCB-Präsident Uli Hoeneß. Auch Trainer Sasa Djordjevic warnt vor den offensivstarken Gästen. „Ludwigsburg spielt immer mit hohem Rhythmus und hoher Intensität. Sie sind die Nummer eins in der Liga bei den Offensiv-Rebounds, treten äußerst aggressiv auf, wie es üblich ist bei den Teams von Coach John Patrick“, so Djordjevic. Der Trainer der Ludwigsburger stapelt dagegen lieber tief. „Bayern ist für mich der Top-Kandidat auf den Gewinn der Meisterschaft. Wir gehen als Außenseiter in das Duell“, so der 49-Jährige.

Allerdings spielt den Schwaben eines in die Karten: Während die Münchner erst am Donnerstagabend von ihrer EuroCup-Reise nach Litauen zurückkamen, hatten die Ludwigsburger einen Tag mehr Zeit für die Vorbereitung. Das Team von John Patrick spielte bereits am Dienstag sein Champions League-Spiel gegen Capo d’Orlando. „Sie hatten einen Tag mehr, sich zu erholen“, warnt Djordjevic. „Der Hauptfokus liegt deshalb darauf, unser Maximum an Energie aufs Parkett zu bringen und unser Spiel zu spielen.“ Auch, wenn es wie in den vergangenen Partien wieder eng werden könnte, gehen die Münchner selbstbewusst in das Duell. „Wir hatten in den vergangenen Spielzeiten zwar auch einige knappe Partien. Der Unterschied ist doch aber, dass wir diese knappen Spiele nun trotzdem gewinnen. Ich habe immer das Gefühl, dass wir am Schluss noch zulegen können“, sagt Hoeneß. Und das soll auch am Samstag so bleiben. 

Lena Meyer

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