Bayern-Baskets verlieren knapp in Düsseldorf

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"So ein Spiel tut mal gut" – Dirk Bauermann zu dem Testspiel gegen Bundesligist Düsseldorf

Düsseldorf - Normalerweise geht’s für die Bayern-Baskets nach Auswärtsspielen wieder schnell Richtung Heimat. Diesmal war das anders - weiter ging es mit einem Benefizspiel gegen Erstligist Düsseldorf.

Die Devise lautet sonst: Zwei Punkte mitnehmen, schnell die Sachen packen und ab nach München. Nach dem Spiel am vergangenen Samstag in Essen (87:81) blieb die Truppe von Trainer Dirk Bauermann aber das Wochenende über in NRW. Der Grund: Am Montag spielten die roten Riesen gegen den BBL-Klub Gloria Giants Düsseldorf und verloren ganz knapp mit 58:59.

Sind den Bayern die Gegner in der ProA nicht mehr stark genug?Nein, bei dem Spiel in Düsseldorf handelte es sich um ein Benefizspiel. Die Einnahmen aus der vorgezogenen Erstliga­partie kommen allesamt ausgewählten Baskeball-Nachwuchsprojekten in Düsseldorf zugute. Und: Den Bayern-Baskets kam das Spiel auch gelegen. Mal raus aus dem kargen ProA-Alltag. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, da macht so ein Spiel schon Sinn“, sagte Dirk Bauermann. „Für die Spieler ist ja jede Trainingswoche mehr oder weniger gleich. Da tut es ihnen auch gut, wenn sie mal ein bisschen Abwechslung bekommen.“

Mit Sicherheit! Bastian Doreth hatte es ja schon mal vor einer längeren Auswärtsfahrt bestätigt: „Ein paar Tage ohne die Freundin sind auch mal ganz gut!“ Dementsprechend werden es sich Hall & Co. auch gut gehen lassen. Für die Filme ist Kapitän Steffen Hamann zuständig, gegessen wird zur Not beim Mexikaner von nebenan und abends sorgt Bastian Doreth für den passenden Sound. Eben so wie damals in der Schule: Die Bayern-Baskets – fast wie im Schullandheim! Die Bettruhe um elf Uhr sollte allerdings eingehalten werden. Denn bereits am Sonntag (17 Uhr) können die Bayern den Aufstieg perfekt machen. Sollten sie Kirchheim schlagen und der Verfolger aus Chemnitz in Paderborn patzen, wären die Bauermänner mathematisch aufgestiegen. Also: Lieber jetzt ruhig machen und die ganz große Fete auf Sonntag verschieben!

lop

24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann

24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann
9:34 Uhr: Der frühe Vogel fängt den Wurm… Dirk Bauermann betritt als einer der Ersten den Arbeitsplatz an der Säbener Straße. Die nachdenkliche Miene verrät, dass er bereits an das heutige Training denkt © sampics
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10:36 Uhr: Los geht’s mit einer Fitnesseinheit. Dabei erklärt Bauermann seinen Spielern, wie die Übungen korrekt auszuführen sind. © sampics
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Nicht der geringste Fehler entgeht dem Blick des Trainers. © sampics
24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann
Selber geht er auch an die Gewichte, um auch weiterhin eine gute Figur in seinem schwarzen Anzug abzugeben. © sampics
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Selber geht er auch an die Gewichte, um auch weiterhin eine gute Figur in seinem schwarzen Anzug abzugeben. © sampics
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12:07 Uhr: Es wird Zeit, sich den wartenden Journalisten zu widmen. © sampics
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Bauermann nimmt im TV-Studio an der Säbener Straße Platz und beantwortet geduldig die Fragen der Reporter. © sampics
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Ob Fragen zum nächsten Spiel, zur Reha der Verletzten oder zu den einzelnen Spielern: Bauermann hat auf jede Frage die passende Antwort. © sampics
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12:53 Uhr: Mahlzeit! In der vereinseigenen Kantine an der Säbener Straße isst Bauermann gemeinsam mit dem Team zu Mittag. © sampics
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Zeit zum Gaudimachen bleibt da natürlich auch, wie hier mit dem Dreiergaranten seines Teams, Jonathan Wallace… © sampics
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13:26 Uhr: Es wird Zeit, sich um das anstehende Training zu kümmern. Während die Mannschaft noch ihr Mittagessen zu sich nimmt, ist Bauermann schon wieder in der Halle ... © sampics
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... und bereitet sorgfältig die Trainingsutensilien vor. © sampics
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Oft kriegt er dabei Besuch, wie hier vom für Basketball zuständigen zweiten Vizepräsidenten Bernd Rauch. © sampics
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13:43 Uhr: Auf geht’s zum Training! Zunächst gibt es ein Einzeltraining, bei dem sich Bauermann speziell um seine verletzten Spieler wie hier Steffen Hamann kümmert. © sampics
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Steffen Hamann © sampics
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Danach leitet der Coach das Training mit dem gesamten Team. Wurftraining, Koordination, Verhalten in der Defense bzw. in der Offense – je nachdem, was ansteht. © sampics
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Bauermann beim Training mit dem gesamten Team. © sampics
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15:54 Uhr: Nach dem Training hat die Mannschaft erst mal Pause. Regeneration steht auf dem Pro­gramm. Bauermann nutzt diese Zeit, um in aller Ruhe die Videos über die Gegner des FCB zu studieren. © sampics
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Dabei macht er sich Notizen und erstellt Profile zu jedem einzelnen Spieler des gegnerischen Teams. © sampics
24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann
Kein Wunder, dass die roten Riesen gut auf ihre Gegner eingestellt sind… © sampics
24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann
Bauermann ist kein Aufwand zu viel © sampics
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17:11 Uhr: Mit einem Lächeln verlässt Dirk Bauermann wieder das Gelände. Das nächste Spiel kann kommen © sampics
24 Stunden Basketball: Ein Tag mit Dirk Bauermann
Bauermann macht sich auf den Heimweg © sampics
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Bauermann macht sich auf den Heimweg © sampics
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17:18 Uhr: Auf nach Hause! Im Bayern-Audi macht sich Bauermann wieder auf den Weg zu seinem Haus in der Nähe von Holzkirchen. Gute 60 Kilometer sind das jeden Tag. Für ein Leben in der Idylle nimmt das der Coach in Kauf © sampics
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19:33 Uhr: Daheim angekommen setzt sich Bauermann auf seine rote Couch und liest die Abendausgabe der tz. Egal, ob Spielbericht oder Porträt, der Coach der Bayern-Baskets will in Sachen Sport-Berichterstattung stets auf dem neusten Stand sein © sampics

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