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Tyrese Rice: "Mein Sohn ist immer dabei!

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Kraftprobe mit dem Papa: Ashawn Rice (6) mit seinem Vater Tyrese (25), dem neuen Bayernstar © Sampics

München - Die Bayern-Baskets freuen sich auf Neuzugang Tyrese Rice – und seinen Junior. Der ist nämlich immer mit dabei. Wir stellen den großen und den kleinen US-Amerikaner vor.

Er ist auf dem besten Weg, der neue Publikumsliebling im Audi Dome zu werden. Bayerns Neuzugang Tyrese Rice (25) schlug bereits in den ersten vier Testspielen ein, sorgte jeweils für an die 20 Punkte und war damit immer unter den Topscorern – ein beeindruckender Start. Einen seiner größten Fans wundert’s nicht. Sein sechsjähriger Sohn Ashawn begleitete Rice bereits bei seinem Engagement bei den Artland Dragons, lebte auch mit ihm in Litauen, wo Rice in der vergangenen Saison für Lietuvos Rytas auf dem Parkett stand. „Er war immer dabei“, berichtet Rice der tz. „Und nun, da ich eine Wohnung in München gefunden habe, ist meine Mutter mit ihm aus den USA, wo wir den Sommer über waren, hergekommen.“

Gemeinsam verbrachte die Familie zwei Wochen in München, für Mama Allison Crosby, geht es allerdings nun wieder in die Heimat Virginia. Zurück bleibt die wohl coolste Männer-WG Münchens. Rice: „Wir spielen oft Basketball, Football und Baseball zusammen. Ich möchte, dass sich Ashawn entscheiden kann, was ihm am besten gefällt.“ Und die Wahl steht schon fest: „Football!“, erklärt der Rice-Spross entschlossen.

Allerdings sieht er so oft es geht, begeistert zu, wenn der Papa auf dem Feld steht. „Ashawn darf hin und wieder beim Training dabei sein. Außerdem wird er in diesem Sommer eingeschult. Für die restliche Zeit, in der ich arbeite und nicht bei ihm sein kann, sehen wir uns nach einer Nanny um und auch Marko (Pesic, die Red.) wird uns unterstützen. Sein Sohn Luka hat fast das gleiche Alter wie Ashawn.“

Passt doch! Und auch München gefällt der kleinen Familie. Rice: „Es ist wirklich eine schöne Stadt, die viele Möglichkeiten für Unternehmungen bietet. Später wollen wir zum Beispiel noch in den Englischen Garten.“ Und auch Mama Allison ist begeistert: „München ist toll, so viele Menschen, so viele verschiedene Kulturen. Ich musste mich allerdings ein wenig an die viele Fahrräder gewöhnen. Immer wenn ich neben Tyrese im Auto saß, habe ich mich erschrocken, wenn eines vorbeikam. Aber Tyrese ist so ein sicherer Fahrer, er hat sich daran schon längst gewöhnt.“

Rice bleibt trotz des Lobes bescheiden – genauso, was seine Basketball-Fähigkeiten anbelangt. Angesprochen auf seinen Top-Start im Bayern-Team meint er nur: „Ich probiere, mich gut ins Team einzufügen und die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen. An manchen Tagen werde ich Topscorer sein, an anderen nicht. Alles, was zählt, ist, dass wir gewinnen.“

Und damit auch die Zuschauer begeistern. Ganz besonders seinen sechsjährigen Fan ...

Lena Meyer

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