Langeweile? Von wegen!

Ecclestone: "Vettel kann Schumi-Rekorde brechen“

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Bernie Ecclestone glaubt an die Fähigkeiten von Sebastian Vettel

Yeongam - Trotz Vettels deutlicher Dominanz fürchtet Formel-1-Boss Ecclestone in naher Zukunft keine Langeweile - und verweist in dem Zusammenhang auf die Ära von Rekordweltmeister Schumacher.

„Heute behauptet auch niemand mehr, dass Michael die Formel 1 langweilig gemacht hat“, sagte der 82-jährige Ecclestone der Sport Bild: „Jetzt bringt eine andere Frage eben Spannung in die Sache: Kann Seb noch mehr Titel gewinnen als er?“ Schumacher war im Zeitraum von 1994 bis 2004 siebenmal Weltmeister.

Die Antwort lieferte der Brite gleich mit - und präsentiert sich dabei einmal mehr wankelmütig: „Ja! Er ist jung genug. Und das Auto wird auch in Zukunft schnell genug sein. Davon bin ich überzeugt.“ Noch vor einer Woche hatte Ecclestone im Gespräch mit der Bild-Zeitung ein Ende der Erfolgs-Ära Vettel für die kommende Saison angekündigt. 2014 werden die neuen Turbomotoren eingeführt.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Den regelmäßigen Pfiffen und Buhrufen gegen Vettel in den vergangenen Rennen will der Promoter nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Das sind doch hauptsächlich die Ferrari-Fans, die ihre eigene Marke über alles lieben und es nicht verkraften, dass Seb sie besiegt“, sagte Ecclestone: „Das kennen wir doch schon. Das war bei Michael auch so, als er noch keinen roten Anzug anhatte. Seb sollte sich daraus nichts machen. Die Pfiffe sollte er stattdessen als Lob verstehen. Sie sind der Beweis dafür, wie gut er ist.“

SID

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