F1-Boss "überrascht und enttäuscht" von Schumi

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Michael Schumacher ist siebenmaliger Weltmeister

Barcelona - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat sich von den Leistungen von Michael Schumacher seit dem Comeback 2010 „überrascht und enttäuscht“ gezeigt. Der Fahrer reagiert mit Galgenhumor.

Allerdings sei er nicht sicher, ob die aktuellen Leistungen an der Qualität des Autos oder dem nachlassenden Potenzial des siebenmaligen Champions liegen.

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Das Schläfchen vor dem Rennen - mal kürzer, mal länger - ist für Michael Schumacher zum Ritual geworden. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ja, das habe ich immer gemacht“, erzählte der mittlerweile 41-Jährige einmal. “Manchmal war ich nur eine ganz kurze Phase eingeschlummert, aber das reichte dann schon." © Getty
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"Manchmal schlief ich auch tief und fest für eine halbe Stunde.“ Seit 1998 zelebrierte “Schumi“ sein Mittagsschläfchen. “Es war mir wichtig.“ © Getty
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Genau wie eine ungerade Startnummer. Eigentlich sollte die einstige Nummer Eins der Königsklasse mit der 4 auf dem neuen Silberpfeil ins Rennen gehen. Doch tauschte er mit Erlaubnis der Rennstall-Leitung die Startnummer mit Rivale Nico Rosberg. © Getty
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Teamchef Ross Brawn wisse eben, “dass ich ungerade Startnummern lieber mag“, erklärte Schumacher. © Getty
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Schließlich brachten sie ihm bislang Glück: Bei allen sieben WM-Titeln trug er eine ungerade Startnummer; fünfmal die 1 und je einmal die 3 und die 5. © Getty
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Ist doch auch schön, die Nummer 1 zu sein, oder? © Getty
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Schumacher steigt auch nie von rechts ins Rennauto ein. © Getty
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Sehen Sie... © Getty
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Chinesische Schriftzeichen mit den Namen seiner beiden Kinder auf seinem knallroten Helm,... © Getty
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...ein Armband von Gattin Corinna,... © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
...ein Haifischzahn um den Hals, den er einst von einem Tauchlehrer geschenkt bekam: Ohne all das kann Schumi nicht. © Getty
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Rückblende: Bahrain 2004. Schumacher findet sein Amulett nicht. Vor der Rennpremiere des Wüstenkurses in Sachir stellt der damalige Ferrari-Pilot fest: Er hat den Glücksbringer im Hotel vergessen. © Getty
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Das Amulett muss herbei. Schumachers damaliger Masseur Balbir Singh eilte in die Unterkunft, holt es, Schumacher gewinnt das Rennen und am Ende zum bislang letzten Mal die Weltmeisterschaft. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Bis heute trägt er seinen geliebten Anhänger. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Auch Schumachers Rivale, Vizeweltmeister Sebastian Vettel, hat für gewöhnlich einen an Bord. Sein Glückscent ist schon jetzt legendär. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ich habe sogar sehr viele Glücksbringer, auch wenn ich nicht allzu abergläubisch bin“, erklärte Vettel einmal. Sie entscheiden nicht über Sieg und Niederlage, geben ihrem Besitzer aber ein besseres Gefühl. So war es wohl auch mit Schumachers Schläfchen. “Es war einfach angenehmer, wenn ich es geschafft habe - ob ich es wirklich gebraucht habe, weiß ich selber nicht.“ © Getty

„Ich würde ihn gerne mal in einem Red Bull fahren sehen, weil ich nicht weiß, wie gut der Mercedes ist“, sagte Ecclestone in einem Interview mit der Schweizer Tageszeitung Blick: „Aber im Vergleich zu Teamkollege Rosberg sieht Schumi nicht gut aus.“

Gerüchte über einen Rücktritt des 42-Jährigen hält Ecclestone nicht für realistisch: „Michael ist ein Fighter, er will immer noch gewinnen. Und ich bin der erste, der jubelt, wenn er Vettel schlägt!

Schumi mit Galgenhumor

Schumacher reagiert mit Galgenhumor auf die neuerliche Kritik an seinen Leistungen und Rücktrittsforderungen. „Eigentlich müsste ich ein bisschen stolz sein“, sagte der siebenmalige Formel-1-Champion: „In jedem Fall fühle ich mich geehrt, dass ich noch so interessant für die Medien bin.“

Beirren lassen will sich der 42-Jährige durch die Kritik jedenfalls nicht. „Ich setze mir meine eigenen Ziele“, sagte er bestimmt: „Ich bin schon oft durch harte Zeiten gegangen und ich weiß: Nach jedem Sturm geht immer wieder die Sonne auf.“

sid

Quelle: tz

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