Strenge Einreisebestimmungen

Mick Schumacher: Formel-1-Debüt von Schumi junior verschiebt sich wohl! Organisatoren nehmen Stellung

Mick Schumacher (r.) wird im März in der Formel 1 debütieren.
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Mick Schumacher (r.) wird im März in der Formel 1 debütieren.

Vor dem Start der neuen Formel-1-Saison gibt es Probleme mit den Einreisebestimmungen in Australien. Findet Mick Schumachers Debüt in Bahrain statt?

  • Die Formel 1 muss die Pläne für den Saisonauftakt 2021 einschneidend anpassen.
  • Der erste Grand Prix des Jahres wird wohl nicht wie geplant in Australien stattfinden können.
  • Somit verändern sich die Umstände für das Debüt von Mick Schumacher in der Königsklasse.

Update vom 5. Januar, 13.50 Uhr: Die Corona-Pandemie hat die Sportwelt auch im neuen Jahr fest im Griff. Wie am Montag aus verschiedenen Quellen zu entnehmen war, steht der Formel-1-Auftakt im australischen Melbourne auf der Kippe. Wie die Fachmagazine Motorsport und Autosport berichteten, droht dem Grand Prix von Australien eine Absage samt Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt.

Formel 1: Entscheidung über Melbourne-Verschiebung „in den kommenden Wochen“

Die endgültige Entscheidung über eine Absage des Jahres-Auftakts der Motorsport-Königsklasse wird „in den kommenden Wochen“ gefällt, wie die Organisatoren nun mitteilten. Gemeinsam mit der Regierung des Bundesstaates Victoria arbeiten die Veranstalter momentan an den Bedingungen für die Durchführung des für den 21. März geplanten Events. Noch gibt es jedoch keine Ergebnisse aus den Gesprächen, der Aufbau der Rennstrecke sowie der Ticketverkauf haben noch nicht begonnen.

Sollte es tatsächlich zu einer Verlegung des Rennwochenendes kommen, würde der zweite Stopp der Saison im Bahrain wohl vorgezogen werden. In Australien gelten im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie strikte Beschränkungen, so müssten sich Einreisende wohl in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Mick Schumachers Debüt könnte somit doch nicht in Down Under stattfinden, sondern im arabischen Halbinsel-Staat. Der Sohn von Michael Schumacher startet in diesem Jahr erstmals in der Formel 1.

Formel 1: Großer Preis von Australien auf der Kippe - wo debütiert Mick Schumacher?

Erstmeldung vom 4. Januar:

Melbourne - Kaum ist das neue Motorsport-Jahr angebrochen, schon gibt es die erste große Umstellung in der Formel 1. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kann der Saisonauftakt am dritten März-Wochenende in Australien nicht wie geplant ausgetragen werden. Der Schauplatz des ersten Grand Prix des Jahres muss demnach verlegt werden.

Formel 1: Quarantäne droht bei Einreise in Australien - Saisonauftakt wird wohl verschoben

Das erste von insgesamt 23 Rennen wird wohl nicht auf dem Albert Park Circuit in Melbourne stattfinden. Wie die dpa berichtet, muss sich die Königsklasse offenbar auf einen neuen Austragungsort ausrichten. Der Saisonstart soll auf der Strecke im Bahrain stattfinden, wo Ende November und Anfang Dezember des vergangenen Jahres gefahren wurde. Eine große Umstellung wäre der Umzug für die Fahrer also nicht.

Der Grund für die Umplanung des Jahresauftakts ist - wie so oft im vergangenen Jahr - das Coronavirus. Die Maßnahmen Australiens zur Bekämpfung der Pandemie wirken sich auch auf die Einreisebestimmungen aus. Aktuell wird davon ausgegangen, dass sich alle Beteiligten des Formel-1-Rennwochenendes nach der Einreise in eine 14-tägigen Quarantäne begeben müssten.

Formel 1: Neuer Termin für Grand Prix in Melbourne - kein Schumacher-Debüt in Down Under

Allerdings soll der Australien-Grand-Prix nicht gänzlich ausfallen. Die australischen Formel-1-Organisatoren bemühen sich um einen Ersatz-Termin, wie autosport.com sowie the-race.com am Montag berichteten. Die offizielle Bestätigung der Verschiebung des Australien-GP steht noch aus. Bereits im Vorjahr wurde das Rennen in Melbourne kurzfristig abgesagt.

Für den deutschen Debütanten Mick Schumacher, der im kommenden Jahr in die Fußstapfen seines Vaters Michael Schumacher tritt, wird die Premiere in der Formel 1 unabhängig vom Ort unvergesslich. Sein Konkurrent und Landsmann Sebastian Vettel wird derweil beim Jahresauftakt erstmals für seinen neuen Rennstall Aston Martin antreten. (ajr)

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