Haas-Pilot bereitet sich vor

Was macht Mick Schumacher denn da? Training sieht extrem schmerzhaft aus

Mick Schumacher kam bei seinem ersten Formel-1-Rennen ins Ziel.
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Mick Schumacher bereitet sich aktuell auf sein nächstes Rennen vor.

Wie sein Vater gilt Mick Schumacher als akribischer Arbeiter in der Formel 1. Nun ist ein Bild aufgetaucht, das ihn beim Training zeigt.

Portimao - Es war ein guter Start für Mick Schumacher: Bei seinen ersten Auftritten in der Formel 1 zeigte der Sohn von Michael Schumacher ordentliche Leistungen. Es war vorab klar, dass der Haas zu langsam sein wird, um direkt in die Punkte fahren zu können.

Dafür konnte Schumi junior wichtige Erfahrungen in der Königsklasse sammeln - und steckte dabei regelmäßig seinen Teamkollegen Nikita Mazepin in die Tasche. Der Russe gilt als Heißsporn, sorgte schon vor seinem Formel-1-Debüt mit einem Grapsch-Video für Negativ-Schlagzeilen. Und auch bei den ersten beiden Rennen sah man Mazepin häufig abseits der Strecke.

Formel 1: Mick Schumacher hofft auch in Portimao auf ein gutes Ergebnis

Wie es wohl am Wochenende in Portugal wird? In Portimao steht das dritte Rennen der Saison an. Nach dem Grand Prix der Emilia Romagna hatten die Piloten Pause, aber natürlich wurde trotzdem ordentlich geackert. Die Fahrer müssen topfit sein, schließlich sind sie in einem Formel-1-Cockpit unglaublichen Kräften ausgesetzt.

Da ist eine geistige und körperliche Fitness die wichtigste Grundlage, um die 1000-PS-Autos zwei Stunden unter extremen Bedingungen unfallfrei über den Asphalt zu steuern. Eine der wichtigsten Muskelgruppen, die die Fahrer deshalb trainieren müssen, ist am Hals- und Nackenbereich. Der Kopf schlägt während eines Rennens in den Kurven unzählige Male hin und her - diese Bewegungen müssen die Piloten abfangen können. Um die Extremsituation zu üben sieht man häufig Bilder wie jenes, das Mick Schumacher jüngst auf seinem Instagram-Account geteilt hat. Sein angestrengter Gesichtsausdruck spricht Bände.

Mick Schumacher: Nackentraining in der Formel 1 ist eine Grundlage

Mick stemmt Gewichte mit seinem Kopf! So trainiert er seinen Nacken, um den Kräften im Cockpit entgegensteuern zu können. Denn in den Kurven wirken bis zu 5 G - also das Fünffache der Erdanziehungskraft. Jeder Formel-1-Fahrer beherrscht diese Disziplin - so entsteht auch der berühmte „dicke Hals“. Egal, ob Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Mick Schumacher oder in der Vergangenheit dessen Vater Michael und Onkel Ralf: Sie alle formen oder formten so ihre Muskulatur. Mit den Gewichten zu seinen Seiten simuliert Schumacher auf dem Foto noch die Enge seines Formel-1-Autos.

15, 20, 25 oder 30 Kilo mit dem Kopf ziehen? Eine heftige Disziplin. Oder wann haben Sie sich zuletzt eine Bierkiste (je nach Modell rund 18 Kilo) um die Stirn gebunden und diese vom Supermarkt nach Hause getragen? Mick schreibt zu seinem Extrem-Training übrigens: „Ich arbeite immer hart und pushe mich körperlich und mental, um auf und neben der Strecke gut vorbereitet zu sein. Es gibt immer Raum für Verbesserungen.“ Hoffentlich dann auch in Portimao. (akl)

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