Er hatte ihn immer wieder kritisiert

Formel-1-Legende berichtet über Eiszeit mit Vettel: „Er spricht kaum noch mit mir“

Sebastian Vettel mit Cap bei einer Pressekonferenz.
+
Sebastian Vettel befindet sich auf dem aufsteigenden Ast.

Ging ein Ex-Formel-1-Fahrer mit seiner Kritik an Sebastian Vettel zu weit? Offenbar ist der Deutsche nicht gut auf David Coulthard zu sprechen.

Le Castellet - Es scheint, als habe Sebastian Vettel langsam gefunden, wonach er so lange gesucht hat: Die Konstanz. In den letzten drei Rennen punktete er beständig, dem zweiten Platz in Baku folgte ein neunter Rang in Frankreich. Der Heppenheimer scheint sein Auto immer besser zu verstehen und lässt seine Kritiker zunehmend leiser werden. Nur einer ist hartnäckig: Ex-Pilot David Coulthard.

Formel 1: Coulthard enttäuscht - „Vettel spricht kaum mehr mit mir“

Schon zu Vettels Zeit bei Ferrari hatte er sich immer wieder kritisch geäußert. „Er ist nur noch ein Schatten seiner selbst“, ist nur eine von einigen Ansagen in Richtung des Deutschen. Das hat wohl dazu geführt, dass zwischen den beiden Eiszeit herrscht. „Sebastian spricht kaum noch mit mir, weil ich gesagt habe, dass er nur noch ein Schatten seiner selbst ist“, sagte Coulthard bei Sky.

Dann setzt er plötzlich zur Lobeshymne an. „Ich habe es geliebt, dass er in Baku aufs Podest gefahren ist. Auch seine Leistung in Frankreich war gut. Aber in sonstigen Rennen, sei es im Ferrari oder im Aston Martin, war er nicht der Sebastian, den ich kannte.“

Formel 1: Punktet Vettel auch in Österreich?

Beim Großen Preis von Frankreich unterlief Vettel ein kleiner Fehler, der ihn womöglich am Erreichen des siebten Platzes hinderte. Offenbar war aber eine Windbö zumindest mitschuldig, wie sein Renningenieur informierte. Auf Coulthard hat der viermalige Weltmeister nun offenbar keine Lust mehr - wofür der Ex-Fahrer Verständnis aufbringt. „Ich war auch ein Rennfahrer. Jemanden, der etwas Negatives über dich sagt, siehst du als Feind. Das verstehe ich.“

Nun steht das Doppel-Rennen von Spielberg (hier im Live-Ticker) an, wo Vettel seine Punkte-Serie fortsetzen will. Mit den ganz vorderen Plätzen hat er im Normalfall nichts zu tun, dafür ist sein Auto zu schwach. Trotzdem freut er sich auf spannende Duelle. „Wir wollen in Österreich wieder in die Punkte fahren. Es ist eine tolle Strecke, weil sie zwar kurz ist, aber mit vielen schnellen und schwierigen Kurven. Eine Runde hinzukriegen, fühlt sich klasse an“, sagte er. Wenn der 33-Jährige so weitermacht, gibt es wenig zu kritisieren. (epp)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Formel 1: Krach bei Aston Martin? Neuer Chef ist da - Vettel hat schlechte Erinnerungen
Formel 1
Formel 1: Krach bei Aston Martin? Neuer Chef ist da - Vettel hat schlechte Erinnerungen
Formel 1: Krach bei Aston Martin? Neuer Chef ist da - Vettel hat schlechte Erinnerungen
Formel 1 bald auf Netflix? Bosse senden widersprüchliche Signale
Formel 1
Formel 1 bald auf Netflix? Bosse senden widersprüchliche Signale
Formel 1 bald auf Netflix? Bosse senden widersprüchliche Signale

Kommentare