Formel 1

Vettel sagt bei Red Bull "Goodbye"

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Sebastian Vettel.

Milton Keynes - Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (27) hat bei seinem ehemaligen Rennstall Red Bull endgültig „Goodbye“ gesagt.

Der Heppenheimer besuchte nach seinen ersten Testfahrten im Ferrari am Dienstag noch einmal das Red-Bull-Werk in Milton Keynes und verabschiedete sich von dem Team. „Unser Freund Sebastian ist heute in der Fabrik aufgetaucht, um endgültig Lebewohl zu sagen“, twitterte Red Bull: „#dankeseb“.

Große Wehmut kommt bei Vettel nach seinem spektakulären Wechsel zu Ferrari nicht auf. „Es gibt viele Märchen über Ferrari und wie es sich anfühlt, ein rotes Auto zu fahren. Nun kann ich sagen - all diese Märchen, sie sind wahr“, sagte er nach den ersten Testfahrten für die Scuderia in einem Formel-1-Boliden aus dem Jahr 2012: „Es sind nicht einfach nur Geschichten, der Mythos, die Legende existiert wirklich. Und es fühlt sich schon sehr besonders an, nun ein Teil dieser Legende zu sein, in so ein Auto zu klettern, all diese Menschen zu erleben, wie sie an den Zaun gerannt kommen, wenn du auf die Testbahn gehst. Das hat etwas Magisches, und was an so einem Tag passiert, das wirst du dein Leben lang nicht mehr vergessen.“

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Nach der ersten Saison ohne Sieg seit 21 Jahren soll Vettel Ferrari wie einst Michael Schumacher wieder an die Spitze bringen und so schnell wie möglich den ersten WM-Titel nach 2007 einfahren. Für diese Mission sollen die Italiener Vettel in den kommenden drei Jahren rund 90 Millionen Euro zahlen.

sid

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