„Gibt zig Verschwörungstheorien“

Mick Schumacher: Irre Verschwörungstheorien - Jetzt packt ein Formel-1-Teamchef aus

Mick Schumacher gewann für das Prema Powerteam im Jahr 2018 den Formel-3-Titel.
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Mick Schumacher gewann für das Prema Powerteam im Jahr 2018 den Formel-3-Titel.

Mick Schumacher gibt in Kürze sein Debüt in der Formel 1. Vorab gibt es wilde Verschwörungstheorien. Ein Teamchef der Königsklasse rückt das Bild aber nun gerade.

Faenza - Mit Mick Schumacher wird nicht nur ein großer Name, sondern auch ein talentierter Sportler die Formel 1 in der kommenden Saison bereichern. Der 21-Jährige feierte im Jahr 2018 die Meisterschaft in der Formel 3, allerdings bestehen bis heute wilde Verschwörungstheorien um einen Titel. Ein Formel-1-Teamchef äußerte sich kürzlich über die Betrugs-Vorwürfe gegen den Sohn von Michael Schumacher.

Mick Schumacher: Irre Verschwörungstheorien zu Formel-3-Titel - Beweise gibt es jedoch keine

Der junge Rennfahrer gewann im vergangenen Jahr die Formel-2-Meisterschaft und stellte seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. Doch Verschwörungstheoretiker stellen nach wie vor wirre Thesen zu Schumachers Formel-3-Titelgewinn auf. Einem Bericht von motorsport-total.com zufolge soll sich Schumacher den Gesamtsieg mit unrechten Mitten geholt haben, besonders die acht Rennsiege in der zweiten Saisonhälfte heizten die Gerüchte an.

Einer Theorie zufolge soll der Rennwagen des späteren Champions manipuliert wurden sein. Konkrete Beweise gibt es genauso wenig wie Personen, die sich öffentlich zu den wilden Vorwürfen bekennen.

Drei Wochen vor dem Saisonstart und Schumachers Debüt für den Rennstall Haas meldete sich der Teamchef eines Konkurrenten zu dem Thema zu Wort. Franz Tost ist seit 2005 Teamchef bei AlphaTauri und ein Experte im Nachwuchsbereich, er sprach die Manipulations-Gerüchte um Schumachers Titel offen an.

Mick Schumacher: Formel-1-Teamchef argumentiert gegen Betrugs-Gerüchte - „gibt zig Verschwörungstheorien“

„Nein, dazu gibt es ein klares Gegenargument. Nach Spa (dort begann Mick Schumachers Sieges-Serie, Anm. d. Red.) war gleich das Rennen in Österreich. Da hat es in Strömen geregnet. Und da hat er auch überlegen gewonnen. Und die Motorleistung im Regen ist nicht so entscheidend“, klärte Tost gegenüber motorsport-total.com die Situation auf. „Es gibt zig solche Verschwörungstheorien, die ich in der Vergangenheit erfahren habe“, so der 65-Jährige. Ernst nimmt er die haltlosen Behauptungen längst nicht mehr.

Dass Schumacher erst zum Saisonende einen Sieg nach dem anderen holte, sorgte ebenfalls für Skepsis bei den Kritikern. „Mick ist ein Fahrer, der etwas länger braucht, aber dann hat er alles unter Kontrolle“, erklärt der Tiroler, der Schumacher eine große Zukunft prophezeiht: „Mick wird in der Formel 1 sehr, sehr erfolgreich sein“. (ajr)

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