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Rosberg würde sich über Schumi freuen

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Nico Rosberg (l.) und Michael Schumacher. © dpa

München - Nico Rosberg würde sich über Michael Schumacher als möglichen Teampartner bei MercedesGP in der kommenden Saison sehr freuen.

“Ich fänd's klasse“, wurde der Wiesbadener Formel-1-Pilot in dem Magazin “Motorsport aktuell“ (Dienstag) zitiert. Das wäre “eine sehr interessante Herausforderung“, befand der der 24-Jährige, der mit den neuen Silberpfeilen endlich seinen ersten Grand-Prix-Erfolg einfahren will. Er und eventuell der siebenmalige Weltmeister Schumacher - “eine Superkonstellation“, meinte Rosberg.

Doch weiterhin herrscht Ungewissheit, wer den zweiten Platz neben dem Sohn des ehemaligen Weltmeisters Keke Rosberg beim mercedeseigenen Team nach der mehrheitlichen Übernahme von BrawnGP erhält. Frei wurden beide Cockpits, weil es den aktuellen Champion Jenson Button (England) zu McLaren-Mercedes zog und Rubens Barrichello (Brasilien) den Platz mit Rosberg bei Williams tauschte. Rosberg hat nach eigener Aussage “keine Ahnung“, bis wann eine Entscheidung fällt.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hatte zuvor erklärt, dass man noch etwas Zeit brauche und er nicht versprechen könne, “dass die 'Bescherung' noch vor Weihnachten stattfinden wird“. Er sprach von mehreren Optionen. Hartnäckig halten sich die Spekulationen, dass Schumacher nach seinem Rücktritt Ende 2006 und seinem gescheiterten Comeback im vergangenen Sommer eine davon ist. Sein Versuch als Interimsersatz bei Ferrari für Felipe Massa nach dessen Unfall scheiterte aus gesundheitlichen Gründen. Noch ist nicht klar, ob er aus medizinischer Sicht nun wieder fahren könnte. Zudem könnte seine Loyalität zur Scuderia, für die er weitere Jahre als Berater arbeiten soll, ein Hindernis sein.

Rosberg vertraut bei der Suche nach seinem Teampartner ganz der Rennstall-Leitung mit Teamchef Ross Brawn, Haug und Geschäftsführer Nick Fry. “Ich rede da nicht mit“, sagte er. “Ich sage meine Meinung, wenn sie gefragt ist - aber oft noch nicht mal das. Sie werden schon das Richtige tun“, meinte der Wiesbadener.

dpa

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