Formel 1

Rosberg beansprucht Skandal-Sieg Alonsos für sich

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Sieht sich als den rechtmäßigen Sieger des Großen Preises von Singapur 2008: Williams-Pilot Nico Rosberg.

Singapur - Williams-Pilot Nico Rosberg reklamiert nach der Verurteilung Reanults den Sieg beim Singapur-Grand Prix 2008 für sich. Rosberg hatte bei dem Sieg Alonsos den zweiten Platz belegt.

Dieser konnte jedoch nur durch eine Safety-Car-Phase errungen werden, die durch einen vorsätzlich herbeigeführten Unfall von Fernando Alonsos Renault-Teamkollegen Nelson Piquet Jr. verursacht worden war. Der 24-jährige Rosberg sagte im Vorfeld des diesjährigen Singapur-Grand-Prix im Gespräch mit der dortigen Tageszeitung The Straits. "Renault hat betrogen. Dadurch gehören sie disqualifiziert, und der Sieg gehört mir.“

Auch für den nicht verurteilten Nelson Piquet Jr. fand der Wiesbadener deutliche Worte: "Er ist doch genauso darin verwickelt gewesen wie Flavio Briatore und Pat Symonds. Er muss auch bestraft werden, schließlich war er es, der den Unfall am Ende verursacht hat."

Doch der Automobilweltverband FIA sieht für eine nachträgliche Anerkennung eines Sieges für Rosberg keine Chance. FIA-Boss Max Mosley verwies bereits vor Renaults Verurteilung auf die Statuten, nach denen Ergebnisse zurückliegender Rennen nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres nicht mehr korrigiert werden dürfen.

fw

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