Sebastin Vettel: "Monza, das ist Gänsehaut!"

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Sebastian Vettel gewann in Monza 2008 sein erstes Rennen im Toro Rosso.

München - Weltmeister Sebastian Vettel freut sich auf das Rennen in Monza. In seiner tz-Experten-Kolumne erklärt er den Kurs und gibt Einblicke in seine persönlichen Monza-Momente.

Monza ist für mich speziell. Ich gewann hier 2008 mein erstes Rennen mit Toro Rosso. Es war ein Gänsehautgefühl, als ich zusammen mit Gerhard Berger, damals Mitbesitzer von Toro Rosso, oben auf dem Podium stand, unter uns Tausende von Fans.

Im Prinzip besteht der Kurs im königlichen Park nur aus Geraden und Schikanen. Mit etwa 350 km/h erreichen wir hier den Topspeed des Jahres. Der Kurs ist körperlich zwar nicht besonders anstrengend – aber trotzdem ist er nicht einfach zu fahren. Wir fahren wegen der langen Geraden mit wenig Flügeln, deshalb ist das Auto sehr labil im Heck und droht besonders in den Lesmo-Kurven ständig hinten auszubrechen.

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa

Das Rausbeschleunigen aus der Parabolica ist eine Gratwanderung, weil sie hinten aufmacht. Beim kleinsten Fehler rutscht das Auto ins Kiesbett. Auch 2010 war Monza ein Highlight. Obwohl ich nur Vierter werden konnte, war es eines meiner stärksten Rennen überhaupt. Wir wussten, dass wir wegen unseres geringeren Topspeeds keine Siegchance hatten.

Ich startete vom sechsten Platz aus, doch entscheidend war, dass ich bis eine Runde vor Schluss mit einem Reifensatz fahren konnte. Dadurch hatte ich soviel Vorsprung, dass ich bei meinem Pflicht-Reifenwechsel als Vierter aus der Box kam. Ich denke, dieses Rennen war eines der Schlüsselrennen für meinen Titelgewinn.

In Anlehnung an dieses Erlebnis und meinen ersten Sieg schrieb mir mein Renningenieur im letzten Rennen in Abu Dhabi das Wort „Monza“ auf meine feuerfeste Maske. Denn Monza steht bei mir für positive Emotionen, Erfolg, Leidenschaft und Glaube.

Sebastian Vettel

Quelle: tz

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