tz-Kolumnist Vettel: Nach Spa ging alles lockerer

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Der Große Preis von Belgien ist eine der Lieblingsstrecken von Forme-1-Weltmeister Sebastian Vettel.

München - Am kommenden Wochenende misst sich die Formel-1-Elite in Belgien beim legendären Rennen in Spa. Weltmeister Sebastian Vettel freut sich und erklärt in seiner tz-Kolumne die Tücken der Rennstrecke.

Gut, dass die Sommerpause jetzt vorbei ist und ich endlich wieder ins Auto steigen kann. Über Spa muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Spa zu gewinnen, ist sicher eines der Ziele, die man als Formel-1-Pilot hat. Der Kurs ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken. Eau Rouge und Blanchimont sind nach wie vor Highlights, die im Trockenen kein Problem machen.

Im Nassen allerdings sieht das anders aus. Da muss man schon das Herz in die Hand nehmen, um mit durchgedrücktem Gaspedal durchzufahren. Meine Lieblingsstelle ist die Doppel-Links Pouhon. Man sticht voll im sechsten Gang hinein, geht nur kurz vom Gas und hat am Ausgang 280 km/h. Da geht einem wirklich das Rennfahrerherz auf.

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa

2010 war Spa für mich ein entscheidendes Rennen. Auch wenn es für mich keinen glücklichen Ausgang fand. Ich habe versucht, Jenson Button vor der letzten Schikane zu überholen. Ich habe auf der letzten Rille gebremst, dann aber das Auto auf einer Bodenwelle verloren. Es gab für mich dann keine Chance mehr, es zu halten, und deswegen sind wir kollidiert. Dadurch war sein Rennen zu Ende und ich musste an die Box.

Es war natürlich absolut keine Absicht. Zu keiner Zeit. Ich wollte unbedingt vorbei, weil hinter mir Kubica Druck machte und Button mich besonders im mittleren Sektor aufgehalten hatte. Danach musste ich mir viel Kritik anhören und kaum jemand setzte mehr im WM-Kampf einen Pfifferling auf mich. Ich machte mir nicht viel draus und beschloss nach dem Rennen: „Jetzt erst recht!“ Fest steht: Nach Spa ging alles irgendwie wieder viel lockerer von der Hand.

Sebastian Vettel

Quelle: tz

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