Vettel erklärt für die tz den Singapur-Kurs

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Sebastian Vettel kann bereits in Singapur Weltmeister werden.

München - Sebastian Vettel kann bereits am Wochenende Weltmeister werden. Er hofft auf seinen ersten Sieg in Singapur. Für die tz erklärt er exklusiv den Nachtkurs.

Singapur! Flutlicht! Also ich muss sagen, das ist schon etwas Besonderes. Das ganze Event ist gigantisch, ich komme wirklich gerne hierher. Singapur ist eine tolle Stadt und dabei extrem sauber. Ich versuche hier übrigens immer, mein europäisches Zeitgefühl zu bewahren, weil der Start ja Ortszeit um 20 Uhr ist. Da ist es in Europa gerade 14 Uhr. Und genau um diese Zeit soll mein Körper ja die Höchstleistung bringen.

In der Praxis heißt das: Ich schlafe so bis 14 Uhr und stehe dann langsam auf. Es ist interessant, dass man in der Nacht zuvor manchen Kollegen noch bis vier oder fünf Uhr morgens in irgendeiner Hotelbar trifft – natürlich mit harmlosen Getränken. Die Rollos im Hotelzimmer werden derweil natürlich runtergezogen, damit einen nicht die Sonne zu früh aufweckt.

Die Strecke ist extrem buckelig. Sie ist für einen Stadtkurs sehr schnell, und wir fahren gegen den Uhrzeigersinn, was die Sache noch mal schwieriger macht. Insgesamt macht sie aber viel Spaß. Die Schikanen sind schwierig zu fahren, entscheidend ist auch die letzte Kurve vor Start und Ziel. Dort ist ein extrem hoher Randstein, den man nicht voll erwischen darf, sonst hebt das Auto ab. Und noch etwas Besonderes: Singapur hat einen ganz eigenen Geruch. Der Grund sind die Imbissbuden, die neben der Strecke stehen. Wenn man da vorbeifährt, riecht es im Cockpit wirklich nach Fisch und Hühnchen.

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa

2010 hatte ich ein gutes Rennen, obwohl ich beim Start keine Chance hatte, Fernando Alonso im Ferrari auszubeschleunigen. Das Rennen war unglaublich anstrengend, aufgrund der Hitze und auch der Länge. Ich habe versucht, Alonso stetig unter Druck zu setzen, aber er hat einfach keine größeren Fehler gemacht – und Überholen ging nicht ohne großes Risiko.

Wichtig war, das Auto nicht zu doll ranzunehmen, denn wenn man in Singapur zu lange zu dicht am Vordermann klebt, werden die Bremsen heiß und die Motortemperatur steigt in gefährliche Regionen. Ich musste deshalb einfach darauf achten, dass ich nicht zu nahe am Ferrari dran war, um den Bremsen und dem Motor genügend Luft zum Kühlen zu geben. Und am Ende war ich mit den 18 Punkten zufrieden, die ich für den zweiten Platz bekommen habe.

Sebastian Vettel

Quelle: tz

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