Profifußball-Gesellschaft

Martin Kind will Mehrheit an Hannover 96 übernehmen

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Martin Kind, der Präsident von Hannover 96, kämpft seit Jahren gegen die 50+1-Regelung im Fußball. Foto: Peter Steffen

Düsseldorf (dpa) - Martin Kind will schon in diesem Jahr die komplette Mehrheit bei der wichtigsten GmbH des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 übernehmen.

Der Präsident des Stammvereins hat dazu einen entsprechenden Antrag bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) gestellt, sagte Kind beim Sportbusiness-Kongress SpoBis in Düsseldorf. Es gehe um die Komplementär-GmbH zur Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, erklärte der Unternehmer, der seit Jahren gegen die 50+1-Regelung kämpft.

"Ich habe den Antrag als Person Martin Kind gestellt", erklärte der Unternehmer. Anders als ursprünglich geplant will Kind alleine die Mehrheit und nicht in einer Gesellschaft zusammen mit den anderen derzeitigen Teilhaber. Die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA ist das wichtigste Unternehmen in dem komplizierten Konstrukt des Zweitligisten. Sie kümmert sich um den Profibereich und das Nachwuchsleistungszentrum.

Der Stammverein muss die Mehrheit an einem Bundesligisten halten, besagt die 50+1-Regelung. Ausnahmen gibt es nur, wenn jemand den Verein mehr als 20 Jahre ununterbrochen und erheblich gefördert hat. Kind hatte im September 1997 das Präsidentenamt beim damaligen Regionalligisten übernommen und sich seitdem auch mit seinem Privatvermögen am Club beteiligt.

SpoBis

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