Mandzukic flattern die Nerven

FC Bayern siegt mit kleinen Makeln

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Bastian Schweinsteiger traf zum 1:0.

München - Bayern München hat 116 Tage nach dem „Drama dahoam“ einen gelungenen Start in die Champions League hingelegt. Doch in den letzten Minuten lief nicht alles rund.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister gewann zum Auftakt der Gruppenphase gegen den FC Valencia verdient mit 2:1 (1:0) und zeigte sich nach der bitteren Finalpleite gegen Chelsea äußerst motiviert, den Titel erneut in Angriff zu nehmen.

Neue FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

Die Bayern-Stars haben am 31. Juli in Ingolstadt ihre neuen Audi-Dienstwagen für die Saison 2012/2013 in Empfang genommen. © dapd
Einige wie Philipp Lahm suchten sich dabei stärkere Autos aus, andere (vor allem die Youngster und Ergänzungsspieler) verzichteten auf allzuviele PS. Die dicksten Autos fahren übrigens Daniel van Buyten, Mario Gomez, Luiz Gustavo, Toni Kroos, Mario Mandzukic, Claudio Pizarro, Franck Ribéry, Anatoli Timoschtschuk und Matthias Sammer. © dapd
Wer suchte sich welchen aus? Klicken Sie sich durch. © dapd
Am Ende der Fotostrecke zeigen wir Ihnen weitere Bilder der Fahrzeugübergabe © dapd
Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die korrekten Modelle. In manchen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © dpa
David Alaba © Getty
David Alaba: S7 Sportback 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, 309 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi (Anm.: Die Bilder zeigen andere Farben und teils ähnliche Modelle aus der selben Serie)
Holger Badstuber © Getty
Holger Badstuber: RS 5 Coupé 4.2 FSI quattro S tronic (450 PS, 331 KW), Farbe: Suzukagrau Metallic © Audi
Jerome Boateng © Getty
Jerome Boateng: RS 5 Coupé 4.2 FSI quattro S tronic (450 PS, 331 KW), Farbe: Daytonagrau Perleffekt © Audi
Diego Contento © Getty
Diego Contento: TT RS plus Coupé 2.5 TFSI quattro S tronic (340 PS, 250 KW), Farbe: Ibisweiß © Audi
Dante © Getty
Dante: S7 Sportback 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, 309 KW), Farbe: Oolonggrau Metallic © Audi
Emre Can © Getty
Emre Can: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (204 PS, 150 KW), Farbe: Ibisweiß © Audi
Mario Gomez © Getty
Mario Gomez: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Oolonggrau Metallic © Audi
Toni Kroos © Getty
Toni Kroos: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Havannaschwarz Metallic © Audi
Philipp Lahm © Getty
Philipp Lahm: S6 Avant 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, 309 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Luiz Gustavo © Getty
Luiz Gustavo: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Mario Mandzukic © Getty
Mario Mandzukic: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Thomas Müller © Getty
Thomas Müller: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Teakbraun Metallic © Audi
Manuel Neuer © Getty
Manuel Neuer: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Tiefschwarz © Audi
Nils Petersen (ausgeliehen zu Werder Bremen) © Getty
Nils Petersen: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Mugelloblau Perleffekt © Audi
Claudio Pizarro © Getty
Claudio Pizzaro: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Brillantschwarz © Audi
Lukas Raeder © Getty
Lukas Raeder: A4 2.0 TDI quattro 6-Gang (143 PS, 105 KW), Farbe: Gletscherweiß Metallic © Audi
Rafinha © Getty
Rafinha: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Gletscherweiß Metallic © Audi
Franck Ribéry © Getty
Franck Ribéry: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Brillantschwarz © Audi
Maximilian Riedmüller © Getty
Maximilian Riedmüller: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (204 PS, 150 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Arjen Robben © Getty
Arjen Robben: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Gletscherweiß Metallic © Audi
Bastian Schweinsteiger © Getty
Bastian Schweinsteiger: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Lavagrau Perleffekt © Audi
Xherdan Shaqiri © Getty
Xherdan Shaqiri: S7 Sportback 4.0 TFSI quattro S tronic (420 PS, 309 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Tom Starke © Getty
Tom Starke: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Tiefschwarz © Audi
Anatoli Timoschtschuk © Getty
Anatoli Timoschtschuk: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Daniel van Buyten © Getty
Daniel van Buyten: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Mitchell Weiser © Getty
Mitchell Weiser: A3 Ambition 2.0 TDI 6-Gang (150 PS, 110 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Patrick Weihrauch © Getty
Patrick Weihrauch: A3 Ambition Cabrio 1.8 TFSI (180 PS, 132 KW), Farbe: Gletscherweiß Metallic/Schwarz © Audi
Jupp Heynckes © Getty
Jupp Heynckes: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (350 PS, 257 KW), Farbe: Orcaschwarz Metallic © Audi
Matthias Sammer © dpa
Matthias Sammer: S8 4.0 TFSI quattro tiptronic (520 PS, 382 KW), Farbe: Phantomschwarz Perleffekt © Audi
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd
Hier sehen Sie die Bilder der Fahrzeugübergabe in Ingolstadt © dapd

Den Sieg beim gelungenen Startelfdebüt von 40-Millionen-Mann Javier Martinez leitete ausgerechnet Bastian Schweinsteiger mit seinem Treffer in der 38. Minute ein. Beim Endspiel vor exakt vier Monaten war er wegen seines Elfmeter-Fehlschusses noch die tragische Figur gewesen. Der starke Toni Kroos sorgte in der 76. Minute gegen den vermeintlich stärksten Kontrahenten der Gruppe F für die Entscheidung, obwohl die Schlussphase noch mal hektisch wurde.

Nachdem der Ex-Dortmunder Nelson Valdez in der Nachspielzeit (90. +1) für Valencia verkürzt hatte, verschoss auf der Gegenseite der eingewechselte Mario Mandzukic noch einen Foulelfmeter (90.+3). Adil Rami hatte in der Szene zuvor nach einem Foul an Arjen Robben die Gelb-Rote Karte gesehen. Für die Bayern war es der neunte Auftaktsieg in der Königsklasse in Folge.

„Es ist traumhaft, wieder Champions League zu spielen. Das hat man auch wieder gemerkt. Das Gegentor war ärgerlich, und wir hätten früher das 2:0 machen müssen. Aber wir haben drei Punkte gegen den ärgsten Konkurrenten eingefahren - das ist ein gelungener Start“, sagte Kapitän Philipp Lahm. Arjen Robben wollte von der Endspiel-Niederlage nichts mehr wissen: „Wir fangen wieder von vorne an.“

Die Münchner, schon mit drei Siegen in die Liga gestartet und Spitzenreiter, wollen nun am 2. Oktober im zweiten Gruppenspiel beim weißrussischen Vertreter Bate Borissow nachlegen.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte mit seiner Aufstellung überrascht. Dass Rekordmann Martinez vor 68.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena auf der „Doppelsechs“ neben Schweinsteiger auflief, war erwartet worden. Doch der 67-Jährige verzichtete erst einmal auf Torjäger Mario Mandzukic und den zuletzt starken Thomas Müller, was viele verwunderte.

Nationalspieler Müller kam immerhin nach der Pause für den bis dahin starken Franck Ribery, der leicht angeschlagen raus musste. Mandzukic ersetzte nach 63 Minuten den wenig auffälligen Claudio Pizarro.

„Es ist ganz normal, dass wir variieren“, sagte Heynckes. Martinez sei „nach drei Wochen Eingewöhnung bereit“. Dies zeigte der 24 Jahre alte Spanier bis zu seiner Auswechslung in der 69. Minute auch, ohne dabei übermäßig zu glänzen. Martinez war sehr präsent, laufstark und erwies sich als sicherer Ballverteiler.

Zwar war Valencia bemüht, die Bayern früh zu attackieren. Die Münchner fanden aber dennoch immer wieder Lücken. Vor allem der wiedergenesene Ribery versprühte viel Spielfreude. Der Franzose leitete auch die erste Großchance durch Kroos (4.) ein. Zudem verfehlte er mit einem Volleyschuss das Ziel (11.), genauso Arjen Robben (35.), der nach seiner kurzen Verletzungspause wieder dabei war.

Ein Schuss von Kroos in der 19. Minute war wesentlich platzierter, diesen entschärfte jedoch Valencias Keeper Diego Alves. Auf der anderen Seite erlebte Manuel Neuer zunächst einen ruhigen Abend. Die Bayern-Defensive hatte alles im Griff. Auch nach vorne bestimmten die Gastgeber klar das Geschehen. Belohnt wurden die Bemühungen schließlich durch den abgefälschten Schuss von Schweinsteiger.

Nach dem Wechsel fehlte den Münchner Aktionen ohne Ribery zunächst der Elan. Neuer musste zweimal sogar eingreifen, ehe es für Valencia wieder brenzlig wurde. Nach einem Foul von Daniel Parejo an Kroos verweigerte der unsichere Schiedsrichter Firat Aydinus (Türkei) den Bayern aber den fälligen Strafstoß (53.). Zudem rettete Diego Alves erneut gegen den agilen Kroos (58.).

In der Folge ließen die Bayern jedoch nach, und Valencia kam etwas besser ins Spiel. Sofiane Feghouli hatte sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, Jerome Boateng klärte aber in höchster Not (68.), ehe Kroos mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern in den Winkel für die Entscheidung sorgte.

Bei den Bayern überzeugte bis zu seiner Auswechslung Ribery. Zudem gefielen Kroos und Schweinsteiger. Valencia hatte in Feghouli und Alves die auffälligsten Akteure.

SID

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