Am Sonntag

Euro 2016: So läuft die Quali-Auslosung

+
Am Sonntag werden die Qualifikationsgruppen zur EURO 2016 ausgelost.

Nizza - Bei der Auslosung der EM-Qualifikations-Gruppen für die Fußball-EURO 2016 in Frankreich am kommenden Sonntag in Nizza  wird es zu einigen Besonderheiten kommen. Diese wurden vorher vereinbart.

Update vom 29. November 2017: Die Spannung steigt! In Moskau findet die Auslosung für die Vorrunden-Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 statt. Wir haben alle Informationen zu Termin und Uhrzeit der WM-Auslosung 2018 zusammengefasst. Wir erklären, wie Sie die Übertragung der WM-Auslosung live im TV und Live-Stream sehen können. Außerdem zeigen wir die möglichen Gegner von Deutschland bei der WM 2018. Und: Wir werfen einen Blick auf den möglichen WM-Kader von Deutschland.

So hat das Exekutiv-Komitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) schon vorab festgelegt, dass aus politischen Gründen weder Spanien und Gibraltar noch Armenien und Aserbaidschan, Team von Trainer Berti Vogts, in eine Gruppe gelost werden können (Auslosung ab 12.00 Uhr/Eurosport). Außerdem müssen aus Gründen der Fernsehvermarktung Deutschland, England, Spanien, Italien und die Niederlande in einer Sechser-Gruppe spielen.

Insgesamt gibt es acht Sechser- und eine Fünfer-Gruppe. Für die Endrunde in Frankreich(10. Juni bis 10. Juli 2016) qualifizieren sich die neun Gruppensieger, die neun Zweiten und der beste Dritte (wobei in den Sechser-Gruppen die Spiele gegen den Letzten nicht gewertet werden). Die acht restlichen Dritten spielen im November 2015 im Play-off-System die letzten vier Plätze aus.

Diese 32 Teams sind bei der WM dabei

Neymar
Die WM 2014 in Brasilien rückt immer näher. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick, welche Teams dabei sind:Der Gastgeber Brasilien mit Superstar Neymar ist gesetzt und musste keine Qualifikation spielen. © dpa
Andrea Pirlo
Aus Europa hat sich Italien, der Weltmeister von 2006, qualifiziert. Andrea Pirlo ist der Schlüsselspieler der Südeuropäer. © dpa
Arjen Robben
Die Niederlande verloren 2010 des WM-Endspiel gegen Spanien. Der Vize-Weltmeister mit Bayerns Superstar Arjen Robben hat 2014 die Chance auf Revanche. © AFP
van Buyten
Zum ersten Mal seit 2002 ist Belgien wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert. Daniel van Buyten (M.) und seine Team-Kollegen feierten diesen Triumph ausgelassen. © dpa
Ottmar Hitzfeld
Ottmar Hitzfeld führte die Schweiz zum Gruppensieg. Somit fahren die Eidgenossen zum dritten Mal in Folge zu einer WM-Endrunde. © dpa
Lahm
Philipp Lahm wird auch in Brasilien die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän aufs Feld führen. © dpa
Edin Dzeko
Zum ersten Mal dabei bei einer WM ist Bosnien-Herzegowina. Einen großen Anteil daran hatte Edin Dzeko von Manchester City, mit zehn Toren in der Qualifikation. © AFP
Fabio Capello
Der italienische Erfolgstrainer Fabio Capello führte Russland zur WM. © AFP
Rooney
Auch die Engländer um Wayne Rooney sind in Brasilien dabei. In einer spannenden Qualifikation setzte man sich am Ende gegen die Ukraine durch und vermied so die Play-Offs. © AFP
Xavi
Weltmeister Spanien gab sich in der Quali keine Blöße. Ob die Iberer um Xavi den Titel verteidigen können? © AFP
Messi
Der aktuell beste Fußballer der Welt wird bei der Endrunde 2014 nicht fehlen. Messi sicherte sich mit Argentinien in der Südamerika-Gruppe ein Ticket für Brasilien. © AFP
Falcao
Kolumbiens Superstar Falcao feiert den Einzug seiner Nationalmannschaft in die WM-Endrunde. © AFP
Arturo Vidal
Der Ex-Leverkusener Arturo Vidal ist mit Chile für die WM qualifiziert. © AFP
Antonio Valencia
Antonio Valencia von Manchester United sicherte sich mit Ecuador das letzte Direkt-Ticket in der Südamerika-Gruppe. © AFP
Son
Südkorea, der Gastgeber von 2002, ist auch dabei. Somit auch Leverkusens Stürmer Heung-Min Son.  © dpa
Kagawa
Japans Nationalteam um Shinji Kagawa qualifizierte sich ebenfalls.   © AFP
Robbie Kruse
Australien mit Robbie Kruse von Bayer Leverkusen freut sich auf die Endrunde in Brasilien.  © dpa
Dejagah
Ashkan Dejagah spielt inzwischen für den FC Fulham. In der WM-Quali konnte er sich mit dem Iran durchsetzen. © AFP
Klinsmann
Mit Deutschland wurde Jürgen Klinsmann 2006 WM-Dritter. In Brasilien beweist sich "Klinsi" mit den USA. © dpa
Bryan Ruiz
In der Nord- und Mittelamerika-Gruppe sicherten sich außerdem Costa Rica um Kapitän Bryan Ruiz und ... © AFP
Honduras
...Honduras die direkten WM-Tickets.Somit sind 21 von 32 Tickets für die WM in Brasilien vergeben. Die verbliebenen Plätze werden in den Play-Offs im November ausgespielt. © AFP
Auch die Super Eagles aus Nigeria sind dabei. Mit einem 2:0-Sieg gegen Äthiopien qualifizierte sich die Mannschaft zum fünften Mal für eine WM-Endrunde. © dpa (Archivbild)
Didier Drogba
Die Elfenbeinküste setzte sich in den Playoffs gegen Äthiopien durch und ist bei der WM am Zuckerhut als zweites afrikanisches Team vertreten. Im Bild: Stürmerstar Didier Drogba. © AFP
Samuel Eto'o
Kamerun mit dem ehemaligen Freiburg-Trainer Volker Finke hat sich inzwischen auch qualifiziert. Trotz einiger Eskapaden von Superstar Samuel Eto'o im Vorfeld, setzte sich die Mannschaft im Playoff-Rückspiel mit 4:1 gegen Tunesien durch (Hinspiel: 0:0) und löste das Ticket zum Zuckerhut. © AFP
Ghana setzte sich im Playoff-Duell gegen Ägypten durch. Kevin-Prince Boateng und Co. schafften damit zum dritten Mal in Serie die WM-Teilnahme. © AFP
Algerien hat sich als  fünfte und letzte afrikanische Mannschaft für die WM in Brasilien qualifiziert. Die  Nordafrikaner setzten sich gegen Burkina Faso durch. © dpa
Griechenland macht seine dritte WM-Teilnahme durch einen Erfolg im Playoff-Duell gegen Rumänen klar. © dpa
Die Kroaten setzen sich gegen Island durch - Bayerns Mario Mandzukic (l.) triff zunächst, fliegt dann aber mit Rot vom Platz. © AFP
Cristiano Ronaldo erzielte im Duell gegen Schweden alle Tore für Portugal - die Iberer fahren nach Brasilien, Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic wird kommenden Sommer nur Zuschauer sein. © dpa
Mit einem klaren 3:0-Sieg im Rückspiel gegen die Ukraine setzten sich die Franzosen um Franck Ribéry im Kampf um das WM-Ticket durch. © AFP
Mexiko (hier im grünen Trikot Oribe Peralta) ist mit dabei. © AFP
Uruguay mit Luis Suarez sicherte sich das 32. WM-Ticket. © dpa

Die EM-Endrunde 2016 ist die erste, die mit 24 Mannschaften ausgetragen wird. Gastgeber Frankreich, automatisch qualifiziert, wird der Fünfer-Gruppe zugeschlagen und trägt an den Spieltagen gegen die Teams aus dieser Gruppe normale Länderspiele aus.

Die Fünfergruppe ist auch der Grund dafür, dass am Ende der Qualifikation die Spiele in den Sechsergruppen gegen die Tabellenletzten nicht gewertet werden. Nur so ist der beste Gruppendritte ohne ein verzerrtes Bild zu ermitteln.

Bundestrainer Joachim Löw hat kurz vor der Auslosung den neuen Modus kritisiert. „Als Trainer halte ich die Aufstockung des Teilnehmerfeldes bei einer Europameisterschaft für fragwürdig. Das gilt auch für die neue Qualifikationsrunde. Der sportliche Wert einzelner Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbs sinkt“, sagte der DFB-Chefcoach am Freitag auf der Verbandshomepage.

Da die Fernsehrechte erstmals zentral durch die UEFA vermarktet werden, legt der europäische Dachverband auch den Spielplan fest. Um die Spiele zu entzerren und so die TV-Einnahmen zu erhöhen, wird in den sogenannten „Nationalmannschafts-Wochen“außer mittwochs an jedem Wochentag gespielt.

Die TV-Übertragungsrechte an den deutschen EM-Qualifikationsspielen hat sich überraschend RTL gesichert und den Vorzug gegenüber den öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF erhalten.

Deutschland winkt "leichtes" Los

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss auf dem Weg zur EM-Endrunde keine allzu schweren Gegner fürchten. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist in Topf 1 neben den anderen Top-Nationen gesetzt. Die härtesten Konkurrenten auf dem Papier sind Schweden oder die Schweiz aus Topf 2 sowie die Türkei oder Serbien aus Topf 3.

Die Lostöpfe im Überblick

Topf 1: Spanien, Deutschland, Niederlande, Italien, England, Portugal, Griechenland, Russland, Bosnien-Herzegowina

Topf 2: Ukraine, Kroatien, Schweden, Dänemark, Schweiz, Belgien, Tschechien, Ungarn, Irland

Topf 3: Serbien, Türkei, Slowenien, Israel, Norwegen, Slowakei, Rumänien, Österreich, Polen

Topf 4: Montenegro, Armenien *, Schottland, Finnland, Lettland, Wales, Bulgarien, Estland, Weißrussland

Topf 5: Island, Nordirland, Albanien, Litauen, Moldawien, Mazedonien, Aserbaidschan, Georgien, Zypern

Topf 6: Luxemburg, Kasachstan, Liechtenstein, Färöer, Malta, Andorra, San Marino, Gibraltar

sid

Auch interessant

Meistgelesen

Max Eberl: "Geben keinen Eckpfeiler ab"
Max Eberl: "Geben keinen Eckpfeiler ab"
"Hochsensibel": FCK vor Investorenangebote-Entscheidung
"Hochsensibel": FCK vor Investorenangebote-Entscheidung
Labbadia: Kein Hertha-Schnellschuss auf Transfermarkt
Labbadia: Kein Hertha-Schnellschuss auf Transfermarkt
Fußball vor Fans: Sind Corona-Massentests die Lösung?
Fußball vor Fans: Sind Corona-Massentests die Lösung?

Kommentare