Es hagelt Spielabsagen

Premier League versinkt im Omikron-Chaos! DFB-Star infiziert, Trainer fordern Pause

  • Marius Epp
    VonMarius Epp
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Omikron legt die Premier League lahm! Es hagelt Spielabsagen, den Mannschaften gehen die Spieler aus. Jetzt hat es auch Timo Werner erwischt.

London - Ausfälle aufgrund positiver Corona-Tests sind schon lange keine Seltenheit mehr im Profifußball. In England nimmt das ganze allerdings langsam extreme Ausmaße an. Die Omikron-Variante breitet sich in den Premier-League*-Klubs aus wie ein Lauffeuer, eine Partie nach der anderen wird abgesagt.

Die britischen Behörden meldeten am Freitag 87.565 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - ein besorgniserregender Höchstwert. Nationalspieler Timo Werner* wurde nun neben vielen anderen Spielern positiv auf das Virus getestet, seine Chelsea-Kollegen Romelu Lukaku, Callum Hudson-Odoi und Ben Chilwell ebenfalls. DFB-Kollege Kai Havertz* fühlt sich unwohl.

Premier League: Corona-Situation gerät außer Kontrolle - „Die Lage ist ernst“

Bereits fünf Spiele wurden für das kommende Wochenende abgesagt, die Rufe nach einer Spielpause werden lauter. Der FC Brentford kann nicht einmal trainieren, weil das Trainingsgelände aufgrund eines Ausbruchs geschlossen wurde. Tottenham-Coach Antonio Conte versteht mittlerweile nicht mehr, warum überhaupt weitergespielt wird.

Jürgen Klopp ist genervt von der Corona-Situation in England.

„Die Situation regt mich ein bisschen auf, weil die Lage ernst ist“, sagte der Italiener. „Warum müssen wir das Risiko eingehen?“ Brentford-Trainer Thomas Frank fordert ebenfalls einen Spielstopp. „Die Corona-Fälle gehen durch die Decke bei allen Premier-League-Clubs“, sagte Frank, „alle müssen sich damit herumschlagen und haben Probleme“

„Liverpool-Coach Jürgen Klopp* sieht eine Spielpause dagegen skeptisch. „Wo ist der absolute Mehrwert? Den kann ich noch nicht erkennen. Wenn wir dann wiederkommen, ist es wieder dasselbe“, sagte er.

Corona-Chaos in der Premier League: Bundesliga hat einen Vorteil

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel* hält sich mit seiner Meinung zurück. „Ich will mich nicht in die politischen Dinge einmischen. Uns haben viele Spieler gefehlt, aber wir lassen das nicht als Ausrede gelten.“

In der Bundesliga ist die Lage noch nicht so dramatisch, Deutschland sollte beim Blick auf die Insel trotzdem gewarnt sein. Die Bundesliga hat allerdings einen großen Vorteil: Die Winterpause. In England wird bekanntlich durchgespielt. Im letzten Spiel vor der Winterpause muss der FC Bayern beim VfL Wolfsburg ran*. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Terry Donnelly/imago

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