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DFB denkt über Gustavo-Einbürgerung nach

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Luiz Gustavo könnte bald für Deutschland spielen © Getty

München - Der FC Bayern hat sich die Dienste von Luiz Gustavo bereits gesichert - greift auch bald Jogi Löw zu? Teammanager Oliver Bierhoff will nichts ausschließen.

"Wir werden das Thema Luiz Gustavo erstmal intern diskutieren", sagte Bierhoff der Bild. "Aber wenn der FC Bayern so viel Geld für ihn zahlt, zeigt das seinen sportlichen Wert und seine Bedeutung."

Wichtig sei jedoch die Identifikation mit Deutschland. Das stellt neben Bierhoff auch DFB-Präsident Theo Zwanziger klar. Der 23-Jährige dürfe sich nicht nur aus Karrieregründen für den Adler auf der Brust entscheiden. Bierhoff: "Wenn das Thema konkreter wird, werden wir uns mit Gustavo und dem FC Bayern unterhalten."

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Gustavo selbst ist dem DFB-Team nicht abgeneigt, ließ schon im November via Sport Bild wissen: "Für mich ist die Idee sehr erstrebenswert, den deutschen Pass zu bekommen und so womöglich für Deutschland zu spielen." Sein damaliger Trainer Ralf Rangnick bemerkte jedoch damals schon: "Im Herzen ist er Brasilianer."

Gustavo wäre nicht der erste Samba-Kicker im DFB-Dress: Mit dem Ex-Leverkusener Paulo Rink sowie Cacau vom VfB Stuttgart haben bereits zwei gebürtige Brasilianer Länderspiele für Deutschland bestritten. Theoretisch möglich wäre eine Einbürgerung auch im Fall Luiz Gustavo, wenngleich der erst seit 2008 in Deutschland lebt. Der Defensiv-Allrounder wurde in Pindamonhangaba (Brasilien) geboren.

Aufgrund seiner Spielweise gilt der 23-Jährige als einer der "deutschesten Brasilianer". Vielleicht wird er ja bald zum brasilianischsten Deutschen ...

al.

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