DFB-Elf wäre für WM-Relegation gesetzt

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Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft will 2010 in Südafrika den World Cup holen. Die Qualifikation muss allerdings noch gemeistert werden.

Hamburg - Bei einem Verpassen der direkten WM-Qualifikation kann die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einem vermeintlich leichteren Playoff-Gegner rechnen.

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw würde bei der Auslosung der Relegationsspiele am 19. Oktober in Zürich nach einer Entscheidung des Weltverbandes FIFA nach derzeitigem Stand als Weltranglisten-Vierter in den Topf der besten vier Mannschaften gesetzt werden. Selbst Niederlagen gegen Russland und Finnland würden kein maßgebliches Abrutschen in der Weltrangliste bedeuten. Vor der DFB-Auswahl rangieren in dem Ranking derzeit nur die bereits für die WM 2010 in Südafrika qualifizierten Mannschaften aus Brasilien, Spanien und den Niederlanden.

Duelle gegen die momentanen Gruppenzweiten Frankreich, Kroatien oder Griechenland wären ausgeschlossen. Möglich wären hingegen K.o.-Partien gegen Schweden, Irland, Bosnien-Herzegowina, Slowenien oder erneut die Ukraine. Auch zur WM 2002 in Japan und Südkorea hatte Deutschland den Umweg über die Relegation gehen müssen und sich dabei gegen die Ukraine (0:0, 4:1) durchgesetzt.

Die neuen Nutella-Boys: Wer schmiert als Nächster ab?

Das sind die neuen Nutella-Boys: Laut "Sport Bild" darf unter anderem Benedikt Höwedes bald im Fernsehen sein Brot schmieren © 
Bei Schalke 04 gehört Höwedes bereits zu den Stützen des Teams
Bei Schalke 04 gehört Höwedes bereits zu den Stützen des Teams © 
Auch Mesut Özil soll der Kampagne vor der WM sein Gesicht geben
Auch Mesut Özil soll der Werbekampagne vor der WM sein Gesicht geben © dpa
Nutella-Fluch
Er ist der DFB-Überflieger des Jahres 2009 © Getty
Nutella-Fluch
Auch Mats Hummels, bisher Leistungsträger der U21, ist ab sofort Nutella-Boy © Getty
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Mats Hummels © Getty
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...und schließlich mischt auch Manuel Neuer mit, der schon früher im Fernsehen Nutella aufs Brot schmierte  © dpa
Süße Haselnusscreme und süße Jung-Nationalspieler - eigentlich eine Kombination, die passt. Doch wie jetzt Jermaine Jones ereilte viele Nutella-Boys nach dem TV-Spot der Karriere-Knick. © dpa
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JERMAINE JONES: Der Schalker durfte in einem TV-Spot ran und auch dreimal für Deutschland in Freundschaftsspielen auflaufen. © dpa
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Dann wurde er von Joachim Löw ausgebootet, entschied sich, zur US-Nationalelf zu wechseln und mit diversen zweifelhaften Äußerungen gegen Löw, seine Kollegen und die deutsche Mentalität die Öffentlichkeit gegen sich aufzubringen. © dpa
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TIM BOROWSKI: Der damalige Bremer Leistungsträger war bei der WM 2006 Deutschlands "zwölfter Mann", wurde immer gleich eingewechselt, wenn Jürgen Klinsmann frischen Schwung brauchte. Mit seiner Vorlage auf Miroslav Klose im Viertelfinale gegen Argentinien brachte er Deutschland in die Verlängerung. © dpa
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Nach seinem zwischenzeitlichen Wechsel zum FC Bayern ist er auch im Verein nur noch Ergänzungsspieler. Und in der Nationalmannschaft längst außen vor. © dpa
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ANDREAS HINKEL: Der Rechtsverteidiger (hinten) war einer der "jungen Wilden" beim VfB Stuttgart und entfesselte entlang der Seitenlinie unter Rudi Völler (r.) auch im DFB-Trikot mächtig Wirbel. Zunächst. © dpa
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Zum FC Sevilla würde er aber wohl nicht noch einmal wechseln. Von 2006 bis 2008 lernte er im sonnigen Spanien die Schattenseiten einer Fußball-Karriere kennen. Inzwischen darf er aber nicht nur im Verein (jetzt SC Freiburg) wieder regelmäßig ran, sondern auch im Deutschland-Jersey. © dpa
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KEVIN KURANYI: Der junge Himmelsstürmer vom VfB Stuttgart debütierte unter Rudi Völler in der Nationalmannschaft und begeisterte auch dort mit Treffern wie am Fließband. © dpa
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Später war er in der Nationalelf nur noch Ergänzungsspieler. Schließlich der Eklat: Als er mal wieder bei einem DFB-Spiel nur einen Tribünenplatz inne hatte, verließ er wortlos das Stadion und wurde von Joachim Löw aus der Nationalmannschaft geworfen. © dpa
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BENJAMIN LAUTH: Er sorgte beim TSV 1860 München für Furore, schoss nicht nur Tore, sondern zog auch Sympathien auf sich und wurde in die Nationalelf berufen. © dpa
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Nach dem Spot kam der große Karriere-Knick. Weder beim HSV, noch beim VfB Stuttgart oder Hannover 96 konnte er an alte Leistungen anknüpfen. Erst seit seiner Rückkehr in die Heimat zum TSV 1860 München läuft's wieder besser bei "Benny-Bomber" - allerdings eben in der zweiten Liga statt in der Nationalelf. © dpa
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TOBIAS WEIS: Nach einer furiosen Hinrunde mit 1899 Hoffenheim hat Joachim Löw auch den "Kraichgau-Gattuso" nominiert. Prompt durfte er sich auf der Mattscheibe auch Haselnusscreme aufs Brot schmieren. © dpa
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Danach konnte er sich zunächst die Nationalelf-Karriere abschmieren und wurde nicht mehr eingeladen. © dpa
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NICHT ABGESCHMIERT: Keiner weiß, wie sie es machen, aber einige scheinen nach einem TV-Spot dem vermeintlichen "Nutella-Fluch" hartnäckig zu trotzen und (noch?) ohne große Karriere-Knicks auszukommen. So etwa Arne Friedrich © dpa
Nutella-Fluch
oder Marcell Jansen. Mal sehen, ob Höwedes, Neuer, Özil und Hummels den Bann brechen können © dpa

Die FIFA legte bei ihrer Exekutivsitzung am Dienstag in Rio de Janeiro fest, dass die in der Weltrangliste vier bestplatzierten Mannschaften unter den acht Gruppenzweiten in den Relegationspartien am 14. und 18. November nicht aufeinandertreffen können. Sie werden den Teams auf den Positionen fünf bis acht zugelost. Welche Mannschaften zuerst Heimrecht haben, wird ebenfalls per Los bestimmt. Maßgeblich für die Setzliste werden die Platzierungen in der Weltrangliste am 16. Oktober sein.

Deutschland würde sich mit einem Sieg am 10. Oktober in Russland oder einem Remis in Moskau und einem anschließenden Sieg gegen Finnland am 14. Oktober in Hamburg sicher als Gruppenerster direkt für die WM qualifizieren. Zieht der derzeitige Gruppenzweite Russland noch am DFB-Team vorbei, steht die Relegation an.

dpa

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