Kagawa feiert Comeback bei United

Dzeko führt City zum Sieg - Arsenal-Schützenfest

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Edin Dzeko (Archivfoto)

Köln - Die englische Premier League ist ihrem Ruf als spektakulärste Fußball-Liga der Welt einmal mehr gerecht geworden. Am Samstag gab es gleich mehrere torreiche Siege - auch Lukas Podolski traf.

Am 20. Spieltag feierte der deutsche Nationalspieler Lukas Podolski mit dem FC Arsenal ein 7:3 (1:1)-Schützenfest gegen Newcastle United und verabschiedete sich mit dem vierten Ligasieg in Folge ins Jahr 2013. Der stark aufgelegte Podolski erzielte das zwischenzeitliche 3:2 (64.). Beim 4:3 (2: 1)-Erfolg von Titelverteidiger Manchester City bei Norwich City steuerte der ehemalige Wolfsburger Edin Dzeko gleich drei Treffer bei.

Die Citizens bleiben mit 42 Punkten erster Verfolger von Rekordmeister und Stadtrivale Manchester United (49), bei denen der ehemalige Dortmunder Shinji Kagawa nach über zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback gab. Mit dem Japaner als Spielgestalter siegten die Red Devils mit 2:0 (1:0) gegen West Bromwich Albion und bleiben mit sieben Zählern Vorsprung Tabellenführer.

In London entwickelte sich vor allem im zweiten Durchgang ein turbulentes und offensiv geführtes Spiel: zweimal ging Arsenal in Führung, zweimal glich Newcastle aus. In den Schlussminuten endete dann beinahe jeder Angriff der Gunners mit einem Torerfolg. Das Team von Trainer Arsene Wenger, bei dem Nationalspieler Per Mertesacker kurzfristig ausgefallen war, arbeitete sich mit 33 Punkten auf Platz fünf vor. Bei Newcastle war der frühere Hoffenheimer Stürmer Demba Ba doppelt erfolgreich (44./69.). Für Ba waren es die Saisontore zwölf und 13.

Kagawa hatte sich am 23. Oktober beim 3:2 Uniteds in der Champions League gegen Sporting Braga am Knie verletzt. Bei seiner Rückkehr am Samstag war Asiens Fußballer des Jahres bemüht, konnte das Fehlen des verletzen Top-Stürmers Wayne Rooney (Knie) sowie des nicht in der Startelf stehenden Niederländers Robin van Persie aber nicht gänzlich kaschieren. In der 66. Minute wurde Kagawa dennoch unter stehenden Ovationen für van Persie, der später den Endstand markierte (90.), ausgewechselt.

Bei den Citizens leitete Dzeko den Sieg mit einem Blitz-Doppelpack ein und baute im zweiten Durchgang die Führung mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:2 erneut aus (2./5./67.). Damit trug der bosnische Nationalstürmer maßgeblich dazu bei, dass sich der Rückstand auf United nicht weiter vergrößerte. Der Argentinier Sergio Agüero hatte das zwischenzeitliche 3:1 erzielt (50.).

Gerhard Tremmel kehrte derweil bei Swansea City nach zwei Spielen ohne Einsatz ins Tor des walisischen Klubs zurück. Swansea setzte sich mit 2:1 (1:0) beim FC Fulham durch und bleibt hinter Stoke City auf Rang neun. Der Klub von Ex-Nationalspieler Robert Huth erkämpfte sich gegen den FC Southampton mit 3:3 (1:3). Im Tabellenkeller gelang Wigan Athletic ein wichtiger 3:0 (1:0)-Sieg beim direkten Konkurrenten Aston Villa.

sid

"Auf der Titanic waren alle gesund": Die Sport-Sprüche des Jahres

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Es gab drei Leute im Stadion, die es nicht gesehen haben. Und die, die am Bierstand waren.“ (Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs am 21. Januar nach dem 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern über den nicht geahndeten Tritt von FCK-Stürmer Dorge Kouemaha an den Kopf von Sebastian Prödl) © dpa
Mainz ist sehr gut organisiert. Wir haben ja nicht gegen den FC Hönnetepöpp gespielt.“ (Schalkes Trainer Huub Stevens am 4. Februar nach dem 1:1 gegen Mainz 05) © dpa
„Da können drei Otto Rehhagel auf der Bank sitzen und José Mourinho noch dazu - wenn wir so weiterspielen, dann kann uns keiner helfen.“ (Hertha-Kapitän André Mijatovic am 25. Februar nach dem 0:3 in Augsburg) © dpa
„In Euro.“ (Schalkes Manager Horst Heldt am 1. März auf die Frage, ob er das Vertragsangebot für Raúl in Deutsch, Englisch oder Spanisch verfasst habe.) © dpa
„Wie das auch im echten Leben ist, gibt es noch ein paar Gurken, die auf der Strecke rumfahren.“ (Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel über die Kollision mit HRT-Pilot Narain Karthikeyan beim Großen Preis von Malaysia am 25. März) © dpa
„Das wär' nicht schlecht. Haben Sie einen?“ (Hoffenheims Trainer Markus Babbel am 21. April auf die Frage eines Journalisten, ob Hoffenheim nicht einen braucht, der die Tore macht) © dpa
„Halb Angst... Ich habe 1943 in einem Keller im Ruhrgebiet gesessen, als uns die Amerikaner bombardiert haben.“ (Hertha-Trainer Otto Rehhagel am 25. Mai auf die Frage, ob er bei den Ausschreitungen in der Schlussphase des Relegationsspiels in Düsseldorf Angst gehabt habe) © dpa
„Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball reinzuschießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen.“ (Deutschland Matchwinner Lars Bender am 18. Juni in Danzig zu seinem EM-Siegtor gegen Dänemark) © dpa
„Ich kannte seinen Namen nicht. Ich habe Chirac zu ihm gesagt.“ (Der Führende der Tour-de-France Bradley Wiggins am 20. Juli nach der Siegerehrung, die Frankreichs Staatspräsident François Hollande als Ehrengast vornahm) © dpa
„Ich muss jetzt ganz schnell betäubende Mittel in mich reinschütten.“ (Hockey-Nationalspieler Philipp Zeller nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille) © dapd
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„Wir haben versucht, mit der Polizei zu sprechen, damit sie Messi festnimmt.“ (Carlos Gonzalez, Präsident des spanischen Fußball-Zweitligisten Real Club Deportivo Córdoba am 11.12. vor dem Pokalspiel gegen den FC Barcelona mit Weltfußballer Lionel Messi, Foto) © dpa

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