Neuer Coach in Manchester

Giggs-Sieg mit ManU - Magath verpasst Befreiung

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Der neue ManU-Coach Ryan Giggs.

London - Ryan Giggs hat dank Wayne Rooney und Juan Mata einen geglückten Einstand als Teammanager bei Manchester United in der englischen Premier-League gefeiert.

Gegen Norwich City setzte sich das Starensemble unter dem walisischen Interims-Coach mit 4:0 (1:0) durch. Am vergangenen Dienstag hatte sich United vom erfolglosen David Moyes getrennt.

Superstar Wayne Rooney (41.) war per Foulelfmeter zum Führungstor erfolgreich. Drei Minuten nach Wiederbeginn traf wiederum Rooney auf Vorarbeit des Ex-Dortmunders Shinji Kagawa zum 2:0. Der Spanier Mata (64./73.) sorgte für den Endstand.

Laut niederländischen Medienberichten soll in der neuen Saison Oranje-Bondscoach Louis van Gaal, Ex-Trainer von Bayern München, neuer Teammanager bei ManUnited werden. Demnach sollen ein Vertreter der Eigentümerfamilie Glazer und Uniteds Vize-Präsident Ed Woodward in der Nacht zum Samstag eine Einigung mit dem 62-Jährigen erzielt haben. Der Verein bestätigte den Bericht gegenüber der BBC zunächst nicht: „Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir es bekannt geben.“

Stunden zuvor hatte sich Sir Alex Ferguson noch für seinen einstigen Zögling Giggs als Langzeitlösung stark gemacht. „Ich denke, er ist der Mann, den sie nehmen sollten“, hatte der 72 Jahre alte ehemalige Teammanager der Red Devils im Rahmen einer Spendengala gesagt. Ferguson war einst die treibende Kraft hinter der Verpflichtung von Moyes gewesen.

Felix Magath.

Teammanager Felix Magath hat derweil mit dem FC Fulham im Kampf um den Klassenerhalt in der Premier League einen Big Point verpasst. Am 36. und drittletzten Spieltag verspielten die Cottagers beim 2:2 (0:0) gegen Hull City eine Zwei-Tore-Führung durch die Treffer von Ex-Bundesligaprofi Ashkan Dejagah (55.) und Fernando Amorebieta (58.). Damit versäumte es Fulham auch, erstmals seit dem 21. Spieltag die Abstiegszone zu verlassen.

Im Kampf um die Champions-League-Qualifikation hat der Tabellenfünfte FC Everton beim FC Southampton durch die Eigentore von Antolin Alcaraz (1.) und Seamus Coleman (31.) zum 0:2 die Gelegenheit verpasst, vorerst am FC Arsenal mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski vorbeizuziehen. Die „Gunners“ können sich ihrerseits am Montag durch einen Sieg gegen Newcastle United vorentscheidend auf vier Punkte von den Toffees absetzen.

sid

Sir Alex Ferguson: Seine besten Sprüche

Seit 1986 ist Alex Ferguson in Diensten von Manchester United - und war in dieser Zeit für viele Sprüche gut. Klicken Sie sich durch. © Getty
„Ich will Liverpool von ihrem verdammten Ast zu hauen.“ (Bei seinem Amtsantritt 1986 über den damaligen Rekordmeister) © Getty
„Am Ende dieses Spiels wird der Europacup nur sechs Fuß von Euch entfernt stehen - und ihr werdet ihn nicht einmal anfassen dürfen. Und viele von Euch werden nie mehr so nah rankommen. Wagt es ja nicht, hier nachher reinzukommen, ohne alles gegeben zu haben.“ (Aus Fergusons Halbzeitansprache im Endspiel der Champions League 1999 gegen Bayern München) © Getty
„Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben! Fußball, verdammte Hölle!“ (Nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Bayern in Barcelona) © Getty
„Flickt ihn verdammt nochmal zusammen!“ (Ferguson zu einem Physio, nachdem er David Beckham einen Schuh an den Kopf gekickt hatte. Beckham erlitt bei der Attacke eine Platzwunde über dem Auge) © Getty
„Das hält die F***** von den Medien draußen.“ (Über das neue Trainingszentrum) © Getty
„Wenn mir ein Italiener sagt, dass das auf dem Teller Pasta ist, schaue ich unter der Soße nach, um sicher zu gehen. Die sind die Erfinder der Vernebelungstaktik.“ © Getty
„Wenn er auch nur einen Inch größer wäre, wäre er der beste Innenverteidiger Englands. Sein Vater ist 6 Fuß, 2 Inches groß - ich checke mal den Milchmann.“ (Über Gary Neville) © Getty
„Er hat mich Boss und Großer Mann genannt, als wir nach dem Hinspiel unseren Drink nahmen. Es würde aber helfen, wenn seine Huldigungen von einem guten Glas Wein begleitet werden würden. Was er mir gab, war Lack-Entferner.“ (Über Jose Mourinho) © Getty
„Manchmal hat man eben einen lauten Nachbarn. Daran kann man nichts ändern, die werden halt immer laut sein. Was willst du machen? Du kannst nur deinen Fernseher anschalten und ihn etwas lauter machen.“ (Über Manchester City) © Getty
„Pippo Inzaghi wurde im Abseits geboren.“ © Getty
„Er könnte in einem leeren Haus einen Streit anfangen.“ (Über Dennis Wise) © Getty
„Er bekommt eine Umarmung und einen Kuss von mir. Vielleicht sogar zwei.“ (Über Teammanager-Kollege Sam Allardyce) © Getty
„Sie glauben doch nicht etwa, dass wir mit dieser Bande einen Vertrag schließen? Denen würde ich nicht einmal einen Virus verkaufen.“ (Über das Interesse von Real Madrid an Cristiano Ronaldo) © Getty
„Ich habe Calderons große Aussage gelesen, wonach die Sklaverei vor vielen, vielen Jahren abgeschafft worden sei. Ob die das Franco erklärt haben? Jesus Christus! (Über Ramon Calderon, Präsident von Real Madrid, ebenfalls im Zuge des Ronaldo-Transfers) © Getty
„Die haben echt Eier, kann ich Ihnen sagen.“ (Über die Glazers, Besitzer von Manchester United) © Getty
„Ich mache sicher keinen auf Bobby Robson und bin noch mit 70 Manager. Es geht darum zu wissen, wann es gut ist.“ (Im Oktober 2008) © Getty
„Wahrscheinlich reiten wir irgendwann gemeinsam in den Sonnenuntergang.“ (Über seinen Lieblingsfeind Arsene Wenger vom FC Arsenal) © Getty
„Ich bin so ein verdammt talentierter Kerl. Vielleicht fange ich an zu malen, oder sowas.“ (Auf die Frage, was er nach seinem Abschied vom Fußball tun werde) © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Es ist völlig egal, wer geht. Der Name von Manchester United wird ewig bleiben.“ © Getty
„Das geht Dich einen Scheißdreck an! Ich frag Dich ja auch nicht, ob Du immer noch in diesen Schwulenbars abhängst.“ (Zu einem Journalisten, der ihn fragte, ob er vorhabe, im Sommer 2006 zur WM nach Deutschland zu reisen) © Getty
„Sie sollten nicht versuchen, in das Gehirn eines Verrückten zu schauen.“ (Über sich selbst) © Getty
„Ja, das können Sie - indem Sie sich ins Knie ficken und sterben.“ (Zum Sportchef des Daily Mirror auf die Frage, ob dieser etwas tun könne, um das Verhältnis des Blattes zu Ferguson zu normalisieren) © Getty

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