Ursache noch unklar

Fußball-Tragödie! Spieler bricht auf dem Platz zusammen - wenig später ist er tot

Sofiane Loukar starb bei einem Fußballspiel.
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Sofiane Loukar starb bei einem Fußballspiel.
  • Marius Epp
    VonMarius Epp
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Drama in Algerien: Fußballspieler Sofiane Loukar bricht während des Spiels zusammen. Wenig später stirbt er an einem Herzinfarkt.

Oran/Algerien - Algerien trauert um Fußballer Sofiane Loukar, der am 25. Dezember nach einem Zusammenbruch auf dem Platz verstarb. Es gibt noch keine offiziellen Informationen zu den genauen Umständen seines Todes.

Die algerische Nachrichtenagentur APS schildert den Vorfall so: Loukar verletzte sich beim Spiel seines Klubs MC Saida gegen ASM Oran (zweite algerische Liga) am Kopf und spielte nach kurzer Behandlung zunächst weiter. In der 35. Minute brach er auf dem Rasen zusammen.

Algerien: Fußballer stirbt nach Zusammenbruch auf dem Platz

Die Ärzte handelten sofort und brachten den 30-Jährigen ins nächstgelegene Krankenhaus in Oran. Das Spiel lief zunächst weiter, in der Halbzeit folgte dann die Schock-Nachricht: Loukar ist tot. Er sei auf dem Weg ins Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben. Der Schiedsrichter hatte keine andere Wahl, als die Partie beim Stand von 1:0 für Saida abzubrechen.

Laut Radio Algérie sei Saida-Kapitän Loukar in der 25. Minute mit seinem eigenen Torhüter zusammengestoßen und hart auf den Boden aufgeprallt. Das Kopftrauma wurde offenbar nicht rechtzeitig erkannt, und der Verteidiger wurde wieder auf den Rasen geschickt - zum letzten Mal in seinem Leben. Vermutlich habe er den Herzinfarkt bereits auf dem Platz erlitten, Wiederbelebungsversuche scheiterten auf dem Weg ins Krankenhaus.

Algerischer Fußballer verliert sein Leben auf dem Rasen - „Ich bin am Boden zerstört“

Videos im Internet zeigen die tragischen Szenen auf dem Platz und in der Kabine, in der Loukars Mannschaftskollegen um ihren Kapitän trauern. Der Präsident der algerischen National Amateur Football League (LNFA) Ali Malek drückte sein Beileid aus und wies darauf hin, dass die Krankenakte Loukars keine Anomalien aufwies, die gegen die Ausübung von Profisport sprechen.

„Ich bin am Boden zerstört, es ist dramatisch, dass ein junger Mensch auf dem Fußballfeld einem solchen Schock erliegen kann“, sagte Malek dem TV-Sender Channel 3.

Zügiges und richtiges Handeln bei Kopfverletzungen steht seit längerer Zeit ganz oben auf der Agenda der FIFA*. Bei Kopfverletzungen soll künftig ein zusätzlicher Wechsel ermöglicht werden. So werde der Druck auf das medizinische Personal verringert und die Spieler geschützt. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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