Nach der Erdogan-Affäre

Bayern-Trainer Kovac vor der WM: Das sagt er über Özil und Gündogan

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Niko Kovac hat sich zu Özil und Gündogan geäußert

Pfiffe gegen deutsche Nationalspieler. Ilkay Gündogan und Mesut Özil stehen nach ihrem Fotoauftritt mit Erdogan massiv in der Kritik. Bayern-Trainer Niko Kovac ist aber überzeugt: Die beiden werden bei der WM ihre Leistung bringen.

Update vom 14. Juni 2018: Die Weltmeisterschaft in Russland startet! Alle Infos finden Sie im News-Ticker zum ersten Tag der WM 2018.

Watutinki - Der neue Bayern-Trainer Niko Kovac glaubt nicht, dass die jüngsten Debatten und Pfiffe einen Einfluss auf die Auftritte von Ilkay Gündogan und Mesut Özil bei der WM haben werden. „Ich bin davon überzeugt, dass sie in Russland ihre Leistung bringen werden“, sagte Kovac in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag). Er wolle das Verhalten der beiden türkischstämmigen Fußball-Nationalspieler im Fall Erdogan „politisch nicht bewerten, aber keine Nationalmannschaft kann es sich leisten, auf zwei solche Klassespieler zu verzichten“, betonte der in Berlin aufgewachsene Kroate.

Kovac ist überzeugt: Löw gibt den beiden Rückhalt

Er sei überzeugt, dass Bundestrainer Joachim Löw den beiden Profis den Rückhalt geben werde, „den sie brauchen, um in Russland eine gute Performance abzuliefern“, sagte der 46-Jährige, der Eintracht Frankfurt zum Pokalsieg gegen die Bayern führte und am 1. Juli seinen neuen Posten als Chefcoach beim deutschen Rekordmeister antritt.

Das könnte Sie auch interessieren: Stefan Effenberg fordert den Rauswurf von Özil und Gündogan aus dem deutschen WM-Kader.

Özil und Gündogan waren wegen gemeinsamer Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf in die Kritik geraten. Beim 2:1 gegen Saudi-Arabien in Leverkusen war Gündogan von Teilen der deutschen Fans ausgepfiffen worden, Özil fehlte verletzt.

Lesen Sie auch: Nach den viel diskutierten Fotos mit dem türkischen Präsidenten und den jüngsten Pfiffen der Fans will Bundestrainer Joachim Löw den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan weiter den Rücken stärken.

dpa

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