WM 2018

Handelfmeter oder nicht? Das sagt Ex-Schiedsrichter Markus Merk zum Videobeweis im Finale 

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Ivan Perisic bekommt den Ball an den Arm. 

Der deutsche WM-Rekordschiedsrichter Markus Merk hat den Hand-Strafstoß im WM-Finale für Frankreich nach Videobeweis kritisiert.

Moskau - Es sei „ein in Unsicherheit entschiedener Elfmeter“ gewesen, sagte der 56-Jährige der Deutschen Presse-Agentur zu einer der Schlüssel-Szenen beim 4:2-Sieg der Franzosen gegen Kroatien am Sonntag in Moskau. Für einen Elfmeter solle man keine Gründe suchen müssen.

Der argentinische Schiedsrichter Nestor Pitana ahndete erst nach doppeltem Studium der Bilder ein Handspiel von Kroatiens Ivan Perisic mit Elfmeter für Frankreich. Antoine Griezmann verwandelte zum zwischenzeitlichen 2:1. Pitana hatte das Handspiel zunächst nicht geahndet und auf Abstoß für Kroatien entschieden. Auf Hinweis von Video-Schiedsrichter Massimiliano Irrati aus Italien schaute sich der 43-Jährige die Situation selbst am Spielfeldrand an. Auffällig dabei: Zunächst verließ Pitana die Überprüfungszone, kehrte zum Monitor zurück - und gab dann den Elfmeter.

„Wenn du nicht sicher bist, gibst du ihn nicht“, sagte Jürgen Klinsmann bei der BBC. „Ich kommentiere nie Schiedsrichter-Entscheidungen. In einem WM-Finale gibst du so einen Elfmeter aber nicht“, erklärte Kroatiens Trainer Zlatko Dalic. „Man kann den Elfmeter geben. Ohne Videobeweis hätte es ihn nicht gegeben“, analysierte der Schweizer Ex-Referee Urs Meier hingegen im ZDF.

Lesen Sie auch: Während Frankreich WM-Titel feiert, meldet sich Mesut Özil zu Wort

dpa

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