Megadeal Ibrahimovic / Eto'o perfekt

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Stolz präsentiert Zlatan Ibrahimovic seine neue Spielkleidung mit der Nummer 9.

Barcelona/Mailand - Der Megadeal um die beiden Stürmer-Stars Zlatan Ibrahimovic und Samuel Eto'o ist perfekt. Ibrahimovic unterschrieb am Montag beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona einen Fünfjahres-Vertrag.

Zuvor hatte der schwedische Nationalspieler am Montag den medizinischen Test bei den Katalanen bestanden, ehe er am Abend mit der Rückennummer neun vor 40 000 Zuschauern im Stadion Camp Nou präsentiert wurde. Ibrahimovic ist der teuerste Transfer in der Barça-Geschichte. In seinem Vertrag soll eine Ablösesumme von 250 Millionen Euro verankert sein.

Fast zeitgleich hatte der Kameruner Eto'o, der in dem spektakulären Tauschgeschäft von Barça zu Inter wechselt, ebenfalls den medizinischen Test bestanden und einen Fünfjahres-Vertrag bei dem italienischen Champion unterschrieben. "Ich habe mit Barcelona Geschichte geschrieben, aber das Kapitel ist vorbei", sagte Eto'o auf Inters Homepage. "Bei Inter beginne ich ein neues Kapitel und fange wieder von Null an. Mit Barça habe ich viel gewonnen, ich hoffe, das auch in den neuen Vereinsfarben zu tun." Eto'o hatte mit den Spaniern zweimal die Champions League gewonnen.

"Ich bin nicht gekommen, um Eto'o zu ersetzen. Ich bin ein völlig anderer Spieler", sagte Ibrahimovic. "Ich werde hart arbeiten, um zu zeigen, dass es kein Fehler war, mich zu verpflichten. Das ist ein großer Tag für mich." Wie Barcelona auf seiner Internetseite mitteilte, hat Ibrahimovic an der linken Hand einen gebrochenen Finger. Er zog sich die Verletzung im Testspiel Inters gegen den FC Chelsea in den USA zu. Sie soll am Dienstag chirurgisch versorgt werden.

Für Ibrahimovic überweist Barça dem italienischen Club nach übereinstimmenden Medienberichten 50 Millionen Euro Ablöse und gibt dafür seinen auf 35 Millionen Euro geschätzten Torjäger Eto'o ab. Zudem hatte es geheißen, dass zusätzlich der frühere Bundesliga-Profi Alexander Hleb an die Italiener ausgeliehen werden soll. Hleb hatte das aber bisher dementiert.

dpa

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