Bundestrainer will Kandidaten besuchen

Löw und Bierhoff: Terminhatz für WM-Titel

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Joachim Löw, hier am Rande des Auslosung im Dezember in Brasilien.

Florianopolis - Beim Team-Workshop in Florianopolis holen sich die 32 WM-Starter die letzten Details über die organisatorischen Abläufe während der Endrunde in Brasilien.

Terminhatz für den Weltmeister-Titel: Während Bundestrainer Joachim Löw seine WM-Kandidaten in dieser Woche gleich zweimal in der Champions League unter Augenschein nehmen will, jettet eine von Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff angeführte Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) derzeit quer durch Brasilien. Zunächst ein kurzer Abstecher zum deutschen WM-Quartier Campo Bahia in Porto Seguro, dann Luftlinie 1580 km die Atlantikküste runter nach Florianopolis.

Am Mittwoch und Donnerstag hat der Weltverband FIFA die 32 WM-Starter dort zum großen Briefing in die mondäne Ferienanlage Costao do Santinho Resort eingeladen. „Beim Team-Workshop geht es in vielen Bereichen um die letzten Details. Letztendlich holen sich unsere Experten dort genaue Informationen über die Abläufe vor Ort, die wir im Kern natürlich schon kennen“, berichtet Bierhoff.

Ob Team-Leitung, Mediziner, Pressechef, Sicherheitsbeauftragter oder Reise- und Quartierplaner, „für alle Themen sind wir mit unseren Experten vor Ort bestens aufgestellt“, so der Ex-Nationalspieler, der auch auf der Baustelle Campo Bahia nichts dem Zufall überlassen will und sich dort „ein Bild vom Baufortschritt“ machte.

Zufällige Parallele zum Team-Workshop 2006 in Düsseldorf: Florianopolis erhielt wie einst die NRW-Landeshauptstadt den Event als Trostpflaster für die gescheiterte Kandidatur als WM-Stadt. Und auch damals blieb der Bundestrainer der Veranstaltung fern. Jürgen Klinsmann reiste aus persönlichen Gründen nicht aus seiner Wahlheimat USA an und bekam dafür damals heftigen Gegenwind zu spüren.

Löw führte anno 2014 für sein Fernbleiben wichtige Gründe an. „Meine Priorität liegt bei meiner Mannschaft und bei meinen Spielern. Aus der Erfahrung weiß ich, dass die Zeit bis zu einem Turnier immer kürzer wird. Ich will deshalb jede Gelegenheit nutzen, mit den WM-Kandidaten direkt zu sprechen“, sagte der Chefcoach.

Vor dem ersten Länderspiel des Jahres am 5. März gegen Chile in Stuttgart hat sich der 54-Jährige ebenfalls eine straffe Marschroute zurechtgelegt: London am vergangenen Sonntag mit dem FA-Cup-Spiel zwischen FC Arsenal und FC Liverpool, Leverkusen am Dienstag mit der Champions-League-Partie Bayer gegen Paris St. Germain, einen Tag später erneut London und Königsklasse mit Arsenal gegen Bayern München.

Die Terminhatz geht weiter. Möglichst bis zum 13. Juli, dem Tag des großen Endspiels im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro.

sid

Kuschel-Kicker: Erkennen Sie diese DFB-Stars?

Kicker zum Kuscheln für daheim: Neun Nationalspieler gibt es jetzt im DFB-Fanshop als Plüsch-Kicker zu kaufen. Wir zeigen Ihnen, welche Akteure es in die Kuschel-Auswahl geschafft haben. © DFB/tz
Welcher Spieler bei diesem Kuschel-Kicker als Vorbild diente, ist schon am Trikot deutlich zu erkennen. Allerdings ist er auch von der Frisur und dem Gesicht gut getroffen. © DFB
Es handelt sich um Manuel Neuer (FC Bayern München). © dpa
Bei ihm hier ist das schon etwas schwerer. Schelmisches Grinsen, trendige Frisur... Wir lösen im nächsten Bild auf. © DFB
Es handelt sich um Mario Götze (FC Bayern München). © dpa
Dieser Kuschel-Kicker gehört zu jenen, die der Fan wohl nicht so schnell erkennt. Die Locke in der rechten Gesichtshälfte gibt allerdings einen deutlichen Hinweis... © DFB
Es handelt sich um Mats Hummels (Borussia Dortmund). © AFP
Er ist dagegen wieder gut getroffen, wie wir finden. Hipper Haarschnitt, an der Seite kürzer rasiert; dazu ein vergleichbar schelmisches Grinsen wie zuvor bei Mario Götze. Die beiden Kicker sind auch befreundet. © DFB
Es handelt sich um Marco Reus (Borussia Dortmund). © dpa
Auch dieser Spieler scheint seinem Vorbild fast aus dem Gesicht geschnitten. Leider ist aktuell noch unsicher, ob er bei der WM 2014 in Brasilien dabei sein kann. © DFB
Es handelt sich um Sami Khedira (Real Madrid). © dpa
Klein, süß und doch im Blick eine gewisse Dominanz und Führungskraft: So kennt man das Vorbild für diesen Kuschelkicker auch auf dem Feld. © DFB
Es handelt sich um Philipp Lahm (FC Bayern München). © AFP
Etwas dunkel ist die Hautfarbe bei diesem Star geraten. Auch die Augen, so finden wir, sehen beim Original etwas anders aus. Letztendlich erkennt man ihn dann aber doch. © DFB
Es handelt sich um Mesut Özil (FC Arsenal). © dpa
Seit seiner grandiosen WM 2010 ist dieser Kicker aus der DFB-Elf nicht mehr wegzudenken. Für uns ist er mitunter am besten getroffen bei den Plüsch-Spielern des DFB. © DFB
Es handelt sich um Thomas Müller (FC Bayern München). © dpa
Das Vorbild dieses Plüsch-Kickers soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und die Mannschaft als Motor in der Zentralen durchs WM-Turnier führen. © DFB
Es handelt sich um Bastian Schweinsteiger (FC Bayern München). © dpa
Das sind die insgesamt neun Nationalspieler, die es in die Plüsch-Mannschaft des DFB geschafft haben. Wer weiß, ob noch mehr dazustoßen werden. © DFB

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