Unter bestimmten Voraussetzungen

Klopp: Bundestrainer? Warum nicht

Jürgen Klopp
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Jürgen Klopp kann sich den Posten als Bundestrainer durchaus vorstellen

Sankt Petersburg - BVB-Trainer Jürgen Klopp schließt eine Tätigkeit als Bundestrainer nicht grundsätzlich aus. Allerdings gebe es dafür einige Voraussetzungen.

„Noch nicht, aber grundsätzlich ist es natürlich eine sehr reizvolle Aufgabe. Ich lebe sehr gerne in Deutschland, ich finde das Land einfach toll und die Leute auch ziemlich cool. Wenn die irgendwann mal Lust hätten, dass ich die Nationalmannschaft trainiere - na klar, würde ich dann darüber nachdenken“, sagte der 46-Jährige in einem Interview auf FIFA.com.

Aber es müssten halt einige Dinge zusammenkommen, so Klopp weiter. „Aber ganz im Ernst: Wir haben einen tollen Bundestrainer, ich habe einen genialen Job bei Borussia Dortmund, alles ist gut.“

Bei den Zielen für die Champions League äußerte sich Klopp zurückhaltend. „Es gibt Vereine, die jedes Jahr ins Finale müssen, und es gibt Vereine, bei denen alles passen muss, damit sie da überhaupt mal hinkommen. Wir sind irgendwo dazwischen“, sagte der BVB-Coach, der am Dienstagabend im Achtelfinal-Hinspiel bei Zenit St. Petersburg antreten musste.

Fußball-WM 2014: Löws Kandidaten im Check

Sieben Monate vor der WM in Brasilien hat Bundestrainer Joachim Löw nur noch knapp 30 Profis für das Turnier im Visier. Wir haben die Kandidatenliste für Sie im Überblick. © dpa
Einige Spieler haben ihren Platz im WM-Kader des Bundestrainers schon sicher: © dpa
Manuel Neuer (FC Bayern) © dpa
Kapitän Philipp Lahm (FC Bayern) © dpa
Miroslav Klose (Lazio Rom) © dpa
Mario Gomez (AC Florenz) © dpa
Thomas Müller (FC Bayern) © dpa
Marco Reus (Borussia Dortmund) © dpa
Mario Götze (FC Bayern) © dpa
Mesut Özil (FC Arsenal) © dpa
Jerome Boateng (FC Bayern) © dpa
Toni Kroos (FC Bayern) © dpa
Mats Hummels (Borussia Dortmund) © dpa
Per Mertesacker (FC Arsenal) © dpa
Bastian Schweinsteiger (FC Bayern) © dpa
Andre Schürrle (FC Chelsea) © dpa
Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund) © AFP
Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund) © dpa
Andere Spieler werden alles für ein Ticket nach Brasilien tun. © dpa
Rene Adler (Hamburger SV) sollte als Nummer Zwei relativ sicher dabei sein. © dpa
Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund)... © dpa
...und Ron-Robert Zieler (Hannover 96) kämpfen um den dritten Torhüter-Platz im WM-Kader. © dpa
Sami Khedira (Real Madrid) zählt eigentlich zu den Spielern, die sicher nach Brasilien fahren. Nach seinem Kreuzbandriss ist es allerdings fraglich, ob er rechtzeitig für das Turnier wieder fit wird. © AFP
Für Benedikt Höwedes (FC Schalke 04) stehen die Chancen auf Brasilien nicht schlecht. © dpa
Auch Max Kruse (Borussi Mönchengladbach) darf als Stürmer Nummer drei auf ein WM-Ticket hoffen.  © dpa
Lukas Podolski (FC Arsenal) hat auf seiner Position im linken Mittelfeld große Konkurrenz und kann noch nicht fest für Brasilien planen. © dpa
Wenn Sidney Sam (Bayer Leverkusen) weiterhin wie zuletzt in der Bundesliga überzeugt, ist er eine echte Alternative für Löw. © dpa
Gleiches gilt für Julian Draxler (r., FC Schalke 04). Stimmt die Leistung in der Bundesliga, stehen seine Chancen auf ein WM-Ticket hoch. © dpa
Nach der Verletzung von Sami Khedira sind die Chancen von Lars (Bayer Leverkusen)... © dpa
...und seinem Zwillingsbruder Sven Bender (Borussia Dortmund) auf eine WM-Teilnahme gestiegen. © dpa
Marcel Jansen (Hamburger SV) könnte als Ersatz für Marcel Schmelzer auf den WM-Zug aufspringen. © dpa
Auch Heiko Westermann (Hamburger SV) dürfte wenn als Rechtsverteidiger-Ersatz mit nach Brasilien. © dpa
Dennis Aogo (ausgeliehen vom HSV an Schalke) rechnet sich auch noch eine kleine Chance auf Brasilien 2014 aus.  © picture alliance / dpa
Kevin Volland (TSG Hoffenheim) knippst aktuell für die deutsche U 21, wie er will. Sollte es im nächsten Sommer Stürmerbedarf in der A-Nationalmannschaft geben, ist er eine mögliche Alternative. © dpa
Eher unwahrscheinlich ist eine WM-Teilnahme von Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund). © dpa
Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) hat mit dem Thema Nationalmannschaft eigentlich schon abgeschlossen. Eine Hintertür für den Fall der Fälle hat er sich aber offen gehalten. © dpa
Lewis Holtby (Tottenham Hotspur) hat den Durchbruch in England noch nicht geschafft. Deswegen ist er auch aus dem Fokus der DFB-Elf gerutscht. Seine Chance auf die WM ist sehr gering. © dpa

Sein Ziel für 2014 sei es zunächst, dass er seine Mannschaft etwas gesünder durch die Halbserie führen könne. „Wir hatten so viele Verletzte, dass wir uns kaum mehr wiedererkannt haben. Über die Meisterschaft brauchen wir überhaupt nicht zu reden. Der FC Bayern München ist derzeit nicht nur die beste Mannschaft der Welt, sondern spielt leider auch in der Bundesliga, und wir müssen uns häufiger mit ihnen auseinandersetzen. Da haben wir keine Chance mehr.“

Aber warum solle man die anderen beiden Wettbewerbe (DFB-Pokal und Champions League, d.Red) abschreiben, bevor man rausfliege? „Wenn alle fit sind, sind wir stark, und wenn nicht alle fit sind, sind wir immer noch willig. Das haben wir gezeigt, und deshalb sind wir in einer relativ guten Ausgangsposition, und diese gedenken wir zu nutzen“, äußerte Klopp.

SID

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