Das ist Katar: Porträt des Wüstenstaates

Zürich - Kaum bekannt, dafür aber sehr reich: das Emirat Katar. Dank seines Reichtums an Erdöl und vor allem an Erdgas gehört der kleine Staat am Persischen Golf, der nur etwa halb so groß wie Hessen ist, zu den wohlhabendsten der Welt.

Und dank der Fußball-WM 2022, die am Donnerstag überraschend an Katar vergeben wurde, dürfte es mit der internationalen Bekanntheit in den kommenden Jahren auch aufwärts gehen. Das Emirat zählt knapp 1,7 Millionen Einwohner, die meisten davon sind Arbeiter aus dem Ausland. Die WM-Spiele sollen vor allem in und rund um die Hauptstadt Doha ausgetragen werden. Dort liegen die Temperaturen im Sommer üblicherweise bei 48 Grad. Doch die Organisatoren versprechen, mit neuester Technologie Fans und Spieler abzukühlen. Wie genau das gehen soll, wurde noch nicht bekannt.

Katar wies darauf hin, dass auch bei den Weltmeisterschaften 1986 in Mexiko und 1994 in den USA hohe Temperaturen ein Thema waren und die Turniere dennoch sportlich ein Erfolg wurden. Katar hat versprochen, rund 50 Milliarden Dollar in die Modernisierung der Infrastruktur zu stecken und weitere vier Milliarden Dollar in den Bau von neun neuen Stadien sowie in die Renovierung von drei weiteren zu stecken.

dapd

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