19 Spieler kamen ums Leben

Grotesk! Darum mussten die Kicker von Chapecoense sterben

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Torwart Jackson Follmann (l-r), Neto und Alan Ruschel, die Überlebenden des Flugzeugabsturzes des brasilianischen Fußballclubs Chapecoense.

Knapp anderthalb Jahre nach dem Flugzeugabsturz in Kolumbien, bei dem auch 19 brasilianische Profifußballer ums Leben kamen, steht die Unglücksursache fest.

Bogotá - Der Abschlussbericht bestätigte die Vermutung, dass die Maschine wegen Treibstoffmangels verunglückte, wie die kolumbianische Luftfahrtbehörde am Freitag mitteilte. Der Absturz sei "durch den leeren Tank des Flugzeugs" verursacht worden, sagte Untersuchungsleiter Miguel Camacho. Er warf der bolivianischen Fluggesellschaft LaMia ein "unsachgemäßes Risiko-Management" vor. Die Chartermaschine vom Typ British Aerospace 146 war Ende November 2016 in den Bergen im Nordwesten Kolumbiens abgestürzt. 71 Menschen starben - unter ihnen fast die gesamte Mannschaft des brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense. Sachverständige kamen bereist einen Monat nach nach dem Unglück in einem vorläufigen Bericht zu dem Schluss, dass das Flugzeug überladen war und zu wenig Treibstoff getankt hatte. Nur sechs Insassen überlebten das Unglück in den Bergen im Nordwesten Kolumbiens, darunter drei brasilianische Fußballspieler. Die Sportler waren auf dem Weg zum Final-Hinspiel um den Südamerika-Cup gegen den kolumbianischen Rivalen Atlético Nacional.

AFP

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