Neapel und Juve siegen

Lazio und Klose holen Punkt gegen Milan

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Miroslav Klose (r.) im Zweikampf mit Cristian Zaccardo

Rom - Lazio Rom hat mit Nationalstürmer Miroslav Klose in der italienischen Fußball-Meisterschaft Konkurrent AC Mailand auf Distanz gehalten.

Der Hauptstadtclub holte bei Milan am zehnten Spieltag der Serie A am Mittwoch ein 1:1 (0:0). In der Spitzengruppe gewannen die Verfolger SSC Neapel und Juventus Turin und verkürzten den Abstand auf den perfekt gestarteten Spitzenreiter AS Rom. Die Römer können am Donnerstag mit einem Sieg gegen Chievo Verona jedoch den alten Vorsprung von fünf Punkten wieder herstellen.

Der Brasilianer Kaká hatte Milan mit einem schönen Schlenzer (54. Minute) in Führung gebracht. Es war das erste Tor des früheren Weltfußballers nach seiner Rückkehr aus Madrid im Sommer. Für Lazio glich Michael Ciani (72.) aus. Der Hauptstadtclub, bei dem Nationalstürmer Klose durchspielte, bleibt mit 15 Punkten auf Platz sieben in der Nähe der Europa-League-Plätze. Krisenclub Mailand hingegen steht nach seinem siebten sieglosen Saisonspiel mit zwölf Punkten weiter nur im Mittelfeld.

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

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Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. © dpa
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Auch die Bayern Fans zeigen Flagge: Sie tauchten einen Tag später die Arena in Rot und Weiß. © ap
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Deutschland-Fans tauchen die Kurve des Wiener Ernst-Happel-Stadions beim EM-Finale 2008 in Weiß und Schwarz. © dpa
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Ein deutscher Anhänger hat sich im Schweizer Fan-Block verirrt. © dpa
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Sechzger-Fans im Grünwalder Stadion in Giesing. © sampics
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Deutsche Fans zeigen ihrem Team bei der Europameisterschaft, wo es hingehen soll: zum Finale nach Wien.  © dpa
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Kroatische Fußball-Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr.  © wikipedia kawu
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Die Anhänger von 1860 sind für ihren Einfallsreichtum bei Fan-Choreographien bekannt.  © sampics
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Noch acht Spiele im alten Tivoli-Stadion. Dann ziehen die Aachener-Kicker um. © dpa
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Deutsche Fans vor der Begegnung gegen Tschechien im Herbst 2007 in der Münchner WM-Arena. © Florian Weiß
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Kämpfen und Siegen lautet die Devise der Augsburger Zuschauer. © dpa
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Gigantische Blockfahne, erstellt in Eigenregie: Die Löwen-Fans entrollen vor dem Spiel gegen Kaiserslautern im April 2009 eine 50x20 m großes Transparent. © sampics
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Der FC Bayern und die Meisterschale - ein vertrautes Bild. © dpa
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"Der Betze brennt": Fans des 1.FC Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion. © dpa
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Die Fans wollen einheitliche Anstoßzeiten in der Bundesliga. Und zwar samstags, um 15.30 Uhr. © dpa
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Für jeden Fan ein Fähnchen: Gleich spielen die deutschen Adlerträger. © dpa
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Löwen-Fans machen sich vor dem Derby gegen Nürnberg im Dezember 2008 für eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion stark. © sampics
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BVB-Anhänger schwören ihrer geliebten Dortmunder Borussia ewige Treue. © dpa
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Tooor - so steht es auf den Plakaten der Dynamo Dresden Fans geschrieben. © dpa
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Für immer und ewig: Bochumer Supporter im Ruhrstadion. © dpa
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Der offizielle Fan-Club der deutschen Nationalmannschaft hat ein eigenes Groß-Transparent. © dpa
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Bayern-Fans sagen: Servus Mehmet Scholl. © dpa
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Ein überdimensionales Trikot der französischen "Equipe Tricolore", ausgebreitet auf den Rängen des Stade de France in Paris-St.Denis. © dpa
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Champions League 2006/2007: Eine Choreographie soll den Spielern des FC Bayern den Weg ins Finale nach Athen weisen. © dpa
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WM 2006: Finale oh oh, Finale oh oh oh oh!!! © dpa
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Freiburger Zuschauer setzten sich für den Verbleib von Volker Finke an der Dreisam ein. Geholfen hat es nichts: Der Coach musste trotzdem gehen. © dpa
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Die Bayern-Südkurve feiert die 20. Deutsche Meisterschaft. © dpa
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Bei der WM 2002 schreien fanatische Anhänger von Südkorea ihr Team bis ins Halbfinale. © dpa
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Eine Choreographie fast ganz ohne Fans: die Tribüne in der HSH Nordbank Arena in Hamburg. © dpa
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Bayern-Fans bedanken sich bei ihrem Kaiser Franz Beckenbauer. © dpa
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Russische Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. © dpa
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Sind bekannt für ihre stimmgewaltigen Gesänge: die Fans von Mainz 05. © dpa
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Ein Bild aus alten Tagen: Bayern-Anhänger präsentieren in der Südkurve des Olympia-Stadions ein Trikot mit der Nummer 12. © dpa
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"Nur gemeinsam sind wir stark" - Freiburger Anhänger demonstrieren Einheit. © dpa
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Russische Fans vor einem Spiel bei der Europameisterschaft in Innsbruck. Über allen thront auf der Anzeigentafel der Trainer des Teams, Guus Hiddink © dpa
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Schalker Legenden sterben nie: Die Fans lassen Ernst Kuzorra hochleben. © dpa
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1. FC Union Berlin © dpa
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St-Pauli-Fans im legendären Stadion am Millerntor in Hamburg. © dpa
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Gehören zu den treuesten Anhänger der Fußball Bundesliga: die Fans vom 1. FC Köln. © wikipedia Sebastian Ritter
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Im spanischen Block feiern begeisterte Zuschauer den Gewinn der Europameisterschaft. © dpa
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Schalke-Anhänger schwören ihrem Verein Treue bis zum Tod. © dpa
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Eintracht-Fans in der Commerzbank Arena in Frankfurt. © wikipedia Dirk Ingo Franke
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Ein aufwändige Choreographie im Karlsruher Wildparkstadion. © wikipedia firestar
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Sechs Spanierinnen, sechs Buchstaben: E-S-P-A-N-A! © dpa
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Bayern-Fans feiern 2001 auf dem Münchner Marienplatz den Sieg in der Champions League. © Kurzendörfer
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Die Fans von den Young Boys Bern sorgen in der Schweiz für mächtig Stimmung. © wikipedia amstutzmarco
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Bayern-Anhänger in der Allianz Arena. © Westermann
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Die Fankurve im Bernabeu-Stadion vor dem Stadtderby Real gegen Atletico Madrid. © wikipedia elemaki
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Forca! Portugisische Fans präsentieren ihre Schals. © wikipedia Fritz Duras
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Köln-Fans im Rhein-Energie-Stadion. © wikipedia Sebastian Ritter
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Ein überdimensionales Kunstwerk: die Choreographie im Magdeburger Stadion. © wikipedia Sven Gebhard
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Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001. © Bodmer

Rekordmeister Juventus Turin machte gegen den Abstiegskandidaten Catania Calcio früh alles klar und siegte souverän mit 4:0 (2:0). Der frühere Leverkusener Arturo Vidal traf mit einem abgefälschten Schuss (27.) für die Gastgeber, Mittelfeld-Regisseur Andrea Pirlo verwandelte kurz darauf einen Freistoß (34.). Danach schossen der Argentinier Carlos Tevez (66.) und Verteidiger Leonardo Bonucci (71.) den verdienten Sieg heraus.

Neapel, Dortmunds Vorrundengegner in der Champions League, gewann mit 2:1 (2:1) beim AC Florenz, der weiter ohne den verletzten Mario Gomez auskommen muss. Der Spanier José Callejon hatte Neapel in Führung geschossen (12.), Florenz-Torjäger Guiseppe Rossi glich per Foulelfmeter aus (28.). Den Siegtreffer erzielte der belgische Nationalspieler Dries Mertens (36.). Nach einer Gelb-Roten Karte für Christian Maggio spielte Neapel ab der 80. Minute zunächst zu zehnt, in der 90. Minute flog auch Florenz' Juan Cuadrado vom Platz.

Florenz, bei dem der Ex-Hoffenheimer Marvin Compper in der Startelf stand, rutschte durch die Niederlage mit 18 Zählern auf den sechsten Tabellenplatz ab. Einen Punkt mehr auf dem Konto hat Inter Mailand, das am Dienstag 1:1 (1:1) bei Atalanta Bergamo spielte.

Lazio kommt um „Geisterspiel“ herum

Lazio Rom hat sich mit Erfolg gegen die Verhängung eines „Geisterspiels“ in der Europa League zur Wehr gesetzt. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) reduzierte das Strafmaß für den Klub des deutschen Nationalstürmers Mirsolav Klose auf die Sperrung eines Teilbereiches im Römer Olympiastadion bei der Begegnung am 7. November gegen Apollon Limassol. Die Sanktion betrifft nur noch die berüchtigte „Curva Nord“, in der sich unter anderem Lazios Problemfans aufhalten.

Grund für die Strafe sind rassistische Gesänge der Zuschauer beim Spiel gegen Legia Warschau (1:0) am 11. September. Auch ein anstößiges Banner war entrollt worden. Lazio war zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro bestraft worden, dieses Urteil bestätigte die UEFA. Der Verein hatte die ursprüngliche Strafe als übertrieben angesehen, da angeblich die Mehrzahl der Fans im Stadion, der Schiedsrichter und sogar die UEFA-Delegierten die rassistischen Sprechchöre der Zuschauer gar nicht gehört hätten. Lazio war immer wieder wegen rassistischer Vorfälle in der heimischen Serie A und im Europacup sanktioniert worden.

In der Saison 2012/13 musste der Hauptstadtklub nach Entgleisungen im Zwischenrundenduell gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) zwei „Geisterspiele“ in der Europa League bestreiten, darunter das Achtelfinal-Rückspiel gegen den VfB Stuttgart (3:1). Zum Auftakt der heimischen Meisterschaft war zudem die Nordkurve nach rassistischen Gesängen geschlossen worden.

dpa/sid

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