Milan bleibt vorn - Ärger wegen Ibrahimovic

+
Zlatan Ibrahimovic sah gegen den AC Florenz seine zweite Rote Karte in der laufenden Saison.

Mailand - Der AC Mailand marschiert mit Riesenschritten zu seinem 18. Scudetto. Nach dem knappen Sieg über den AC Florenz bleibt der Berlusconi-Klub drei Punkte vor Neapel. Für Ärger sorgt der schwedische Superstar.

Der AC Mailand marschiert in der italienischen Liga weiter in Richtung Meistertitel. Der Spitzenreiter verteidigte nach dem 2:1-Sieg am Sonntagabend beim AC Florenz mit nunmehr 68 Zählern seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf den SSC Neapel. Titelverteidiger Inter Mailand folgt sechs Spieltage vor Ende der Serie A mit 63 Punkten auf Rang drei. Der Champions-League-Kontrahent von Schalke 04 gewann am Wochenende mit 2:0 gegen Chievo Verona, während Neapel beim FC Bologna einen 2:0-Erfolg einfuhr.

“Das war ein wichtiger Sieg, aber bis zum Titel ist es noch ein weiter Weg“, warnte Milan-Coach Massimiliano Allegri vor verfrühtem Jubel, zumal sich der Tabellenführer mit Blick auf das Saisonfinale selbst schwächte. Gerade erst nach einer Sperre zurückgekehrt, sah Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic in der 87. Minute wegen Meckerns die Rote Karte. Milan muss nun eine Sperre von zwei bis drei Spielen für seinen besten Stürmer fürchten.

Die “besten” Tätlichkeiten im Fußball

strecke

“Es tut mir leid, ich wollte der Mannschaft nicht schaden“, entschuldigte sich der Schwede. Er habe den Schiedsrichter-Assistenten nicht beleidigen wollen, sondern sich nur selbst beschimpft. Der zuweilen ungestüme Angreifer war bereits vor vier Wochen wegen einer Tätlichkeit im Spiel gegen Bari vom Platz geflogen und damals für zwei Spiele gesperrt worden. Da es fast schon den Anschein hat, als provoziere er seine Platzverweise, stellte Ibrahimovic klar: “Ich will bei Milan bleiben.“

Im Spiel gegen Florenz blieb seine Hinausstellung für Milan aber ohne Folgen: Clarence Seedorf (8. Minute) und Alexandre Pato (41.) sicherten ihrem Team den Sieg. Juan Manuel Vargas gelang zehn Minuten vor Schluss immerhin der Anschlusstreffer.

dpa

Kommentare