Brasilien-Held beim Confed-Cup

Neymar: Alle Zweifel ausgeräumt

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Brasilianischer Held: Neymar (r.)

Rio de Janeiro - Auf Brasiliens Superstar Neymar lastete beim Confed Cup die Bürde des Sich-Zeigen-Müssens. Und der 21-Jährige gab endlich die richtige Antwort im Nationaltrikot.

Viel Zeit bleibt Neymar nicht, den Confed-Cup-Triumph mit der Selecao in vollen Zügen auszukosten. Für Brasiliens neuen Fußball-Helden geht es fast schnurstracks nach dem Erfolg bei der WM-Generalprobe auf den Operationstisch. Bevor sich der 57 Millionen Euro teure neue Star des FC Barcelona nämlich in Richtung Katalonien aufmacht, muss sich der 21-Jährige am Freitag einer Mandel-OP unterziehen.

„Der Hals, ein Problem, das ich schon länger habe“, sagte Brasiliens Fußball-Popstar nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg im Finale des Confederations Cup in Rio de Janeiro gegen Welt- und Europameister Spanien. Es sei eine chronische Mandelentzündung, informiert Nationalmannschaftsarzt Dr. Jose Luiz Runco. Der Eingriff soll aber in Brasilien vorgenommen werden.

Am Sonntag genoss der künftige Mitspieler des viermaligen Weltfußballers Lionel Messi aber noch die Ovationen der Fans im Maracana. Der oberste Herr im Weltfußball zog sich Neymar höchstpersönlich an die Brust, drückte ihn einen dicken Schmatzer auf den Kopf und ließ ihn erst nach einem kräftigen Schulterklopfer den Rest des Ehrenspaliers abschreiten. Nicht nur FIFA-Präsident Joseph S. Blatter war nach dem Galaauftritt des Supertechnikers im Grande Final des Confed Cups begeistert und vergaß kurz das nüchterne Protokoll.

Nach dem klaren Erfolg gegen die Furia Roja hagelte es für Brasiliens Superstar persönliche Auszeichnungen. Als Krönung erhielt er den „Goldenen Ball“ als bester Spieler des Turniers. „Ohne meine Mitspieler hätte ich diese Trophäen doch gar nicht bekommen“, sagte die Nummer 10 der Selecao demonstrativ bescheiden.

Fast symbolisch: Zur Ehrung als „Man of the Match“ war er im Trikot von Teamkollegen Leandro Damiao erschienen, der kurz vor Turnierbeginn wegen einer Verletzung passen musste. „Er ist noch Teil der Gruppe, egal, ob er hier ist oder nicht“, äußerte Neymar.

Gesten, die ihm im bei Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari und seinen Kollegen den Respekt bringen, den er sich bei Presse und Fans hart erkämpfen musste. Zum vierten Mal wurde Neymar als „Man of the Match“ ausgezeichnet - nur im Halbfinale gegen Italien musste er Torhüter Julio Cesar bei der Wahl zum besten Mann des Spiels den Vortritt lassen. Außerdem erhielt er den bronzenen Schuh als drittbester Torschütze der Mini-WM - das 2:0 (44.) gegen die Iberer war sein vierter Turniertreffer.

Vergessen war die Kritik am langjährigen Santos-Ass in den vergangenen Jahren. Neymar wurde für das frühe Aus bei der Copa America 2011 und der Pleite im Olympiafinale 2012 als einer der Hauptschuldigen abgestempelt. Beim FC Santos hui, im kanariengelben Trikot pfui, hieß es schon.

Seit dem 30. Juni 2013 ist das alles Makulatur. „Ich habe nicht gedacht, ich müsse gut spielen, damit man nicht mehr negativ über mich spricht. Nein. Ich wollte meinen Mannschaftskameraden, so gut ich konnte, helfen. Mit einem Foul, einem Pass, einem Tor ...“, berichtete der Stürmer, der seit Montag offiziell dem Kader des ruhmreichen FC Barcelona angehört.

Eine neue Herausforderung, auf die sich NJR - das Kürzel für Neymar junior - freut. „Ich hoffe, dass die Anpassung bei Barcelona schnell vonstatten geht. Es ist was Neues, eine gute Sache. Ich gehe zu einem der größten Klubs der Welt“, sinnierte der Entertainer der Selecao, der seinen neuen Klubkollegen wie Andres Iniesta und Xavi am Sonntag aber erst einmal die Laune verdarb.

Auch wenn Barca- und Seleccion-Innenverteidiger Gerard Pique gestehen musste: „Ein großer Spieler, ein Star, schnell, mit gutem Dribbling. Er war einfach nur spektakulär.“ Dabei war der 26-Jährige größtes Opfer von Neymars Dribbelkunst, holte den Brasilianer auf dem Weg zum 4:0 mit einem Foul von den Beinen und dafür sah dafür die einzige direkte Rote Karte im Turnier.

Zum Schluss hatte Neymar dann noch eine Botschaft für die Kritiker, die weder an ihm, noch an die Selecao geglaubt hatten. „Der Titelgewinn war etwas, dass für viele unmöglich war. Aber nichts ist unmöglich“, erinnerte der Liebling der Massen. Und verschwand mit zwei schwarzen Trophäenkoffern der FIFA und dem „Man of the Match“-Pokal schwer bepackt im Mannschaftsbus.

sid

Sexy Fotos vom Confed Cup 2013 - und von der WM 2010 zum Vergleich

Der Confederations Cup gilt als Generalprobe für die WM. Aber ist er auch so sexy wie das wichtigste Ereignis im Weltfußball? Wir zeigen die ersten sexy Fotos - und im Anschluss den Vergleich zur WM 2012 © dpa
Wow! © dpa
Uruguay ist sexy © dpa
Brasilien auch © dpa
 © dpa
Mario Balotelli zeigt beim Confed Cup wie eh und je seinen Sixpack © dpa
Hach, wir haben sie vermisst, die Mexikanerinnen © dpa
Dieses Confed-Cup-Outfit ist vielleicht nicht gerade erotisch © dpa
Oben-ohne-Männer gibt es beim Confed-Cup zuhauf © dpa
Um ehrlich zu sein: Wir hätten von der Confed-Cup-Eröffnungsfeier etwas freizügigere Anblicke erwartet © dpa
Ah, die Brasilien-Fans! © dpa
Auch das gibt's beim Confed Cup: Fans, die herzchenreich ihrem Idol ihre Zuneigung gestehen © dpa
Aber um ehrlich zu sein: Die WM 2010 war weitaus erotischer als der Confed Cup 2013. An diese Frau erinnern Sie sich ja bestimmt noch © AP
Ab sofort folgen in dieser Fotostrecke nur noch Bilder von der WM 2010 - aber die haben es in sich © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzte ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Dadurch wurde sie bei der WM 2010 berühmt © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Berühmt? © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Nun ja, bekannt © AP
Aber viele Fans konnten gar nicht genug bekommen von solchen Anblicken © AP
Schönes Modell. Wir meinen natürlich das Handy. © AP
Vooooorsicht, könnte rausfallen. © AP
Lieber gut festhalten! © AP
Hier die sehr freizügige Version © AP
Das Handy sieht man kaum, dafür aber einen doppelten Nippelblitzer © AP
Hier sehen Sie weitere sexy Fotos von der WM 2010 © Getty
Mit wem diese Damen gerne mal einen Kaffee trinken würden, ist unübersehbar. © Getty
Na na, wer wird denn gleich vulgär werden? © Getty
An heißen Hasen mangelt es bei dieser WM nicht. © dpa
Was für ein Lächeln! © Getty
Nach dem Viertelfinal-Einzug feierten die Fans in Rio de Janeiro ausgelassen © AP
Auch die Männer tanzten mit. © AP
Jaaaaaaaaa! © dpa
Samba Samba die ganze Nacht © dpa
Ein Meer in Grün und Gelb © AP
20.000 feierten vor Ort © AP
Dieser weibliche Fan durfte sogar im Stadion mit dabei sein © dpa
Vielleicht hat diese Dame nicht ganz mitbekommen, dass Ballack gar nicht dabei ist. © AP
Im Achtelfinale jubelten die Deutschen. © Getty
Ah, Superwoman ist ins Stadion eingeschwebt. © Getty
Knallenge Shirts sind doch ein Augenschmaus! © Getty
Heiße Hasen gibt's bei der WM einige. © Getty
Was für die Frauen: Ein Adler-Tattoo auf durchtrainiertem Oberkörper © dpa
Vor Achtelfinal-Anpfiff war die Stimmung bei den englischen Fans noch bestens - da lupfte diese Dame doch mal spontan das Shirt © dpa
Och, zieh dir doch bitte etwas an! © AP
Von diesen männlichen Fans wurde das Neuseeland-Team bei der Ankunft zu Hause begrüßt. Ob sie gleich wieder umkehren und in den Flieger steigen wollten, ist nicht überliefert. © Getty
Da wäre mancher Mann wohl gerne roter Punkt. © Getty
Da will jemand mit Spaniens Mittelfeld-Star anbändeln - und macht keinen Hehl draus © Getty
Das lässt tief blicken. © Getty
Ein Traum in Grün © Getty
Sexy Kleidung ist nicht nur den Jüngeren vorbehalten, findet diese Dame. © Getty
Heiß! © Getty
Das würde man sich doch gerne als Poster ausdrucken. © Getty
Da staunten die Anwesenden: Eine Italien-Anhängerin riss plötzlich ihre Bluse auf und zeigte, was sie drunter trägt: sehr wenig! © Getty
Drei Bälle auf einmal? © Getty
Wer keine hübsche weibliche Begleitung hat, der bläst sich eben eine auf © dpa
Sara Carbonero sorgt für Wirbel. © dpa
War Spaniens Nr. 1, Iker Casillas, bei der 0:1-Niederlage nicht voll auf der Höhe? Hat ihn seine für den TV-Sender "Tele 5" arbeitende Freundin Sara Carbonero abgelenkt? © dpa
Zumindest stand sie direkt hinterm Tor. Die bezaubernde Brünette wurde von FHM jüngst zur „sexiest Reporter in the World“ gewählt. © Getty
In Berlin kam es zu einem WM-Match der besonderen Art. © Getty
Am Rande des Public Viewings trafen sich verschiedene Erotikstars und ließen sich bemalen. © Getty
Dann traten sie gegen den Ball. © Getty
Und fragen Sie uns nun bitte nicht nach dem Ergebnis! © Getty
Weil die
Weil die Fotos vom Public Viewing in Asuncion (Paraguay) so schön sind, hier noch eines. © AP
Und noch eines! © AP
Schöne Wangen-Bemalung! Oder wo haben Sie jetzt hingeschaut? © dpa
Eine Brauerei hat eine Gruppe von 36 Frauen mit orangenen Minikleidern ausgestattet und zum WM-Auftaktspiel der Niederlande geschickt. Das gab Ärger mit der FIFA - denn daran war eine Werbung für die Brauerei befestigt, die kein offizieller Sponsor ist. © dpa
Schade, Diese Damen hätten wir gerne wiedergesehen. © Getty
Was da auf den Armen steht, wissen wir nicht. Aber ist das wichtig? © Getty
Schönes Shirt. © Getty
Ui! © Getty
So viel Eintritt gezahlt, und dann sieht man nix! © dpa
Nigeria ist ein tolles Land! © dpa
Griechenland auch! © dpa
So schön, so schön! © dpa
Dieses Foto ist aber definitiv sexy. Also nicht nur der Pokal. © Getty
Diese Dame sowieso © Getty
Applaus! © dpa
Sie liebt Paraguay. Und Paraguay liebt auch sie. © Getty
So feiert die Copacabana © dpa
Alphorn ist das aber keines. © Getty
Hon-du-ras! © Getty
Pustekuchen © Getty
Sexy WM-Fans
Diese hübsche Dame riskiert dank voluminöser Hutkrampe garantiert keinen Sonnenbrand © Getty
Sexy WM-Fans
Seit auch Gruppenspiele parallel laufen, fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Da helfen selbst diese Monsterbrillen nichts ... © Getty
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Die griechischen Gladiatoren zeigen Muckis. Leider zeigten sich die Hellenen auf dem Rasen weitaus weniger angriffslustig © Getty
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Auch gegen die heißen argentinischen Fans taten sie sich schwer © Getty
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Immer ein Hauch von Samba und Karneval: Das schöne Pärchen in Nahaufnahme © Getty
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Bei solch einem Anblick ist es kein Wunder, dass Messi und Co. wie ein Hurrikan ins Achtelfinale wirbelten © Getty
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Minnie Maus war auch dabei! Und alles tanzt nach ihrer Pfeife ... © Getty
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Sie ist nicht die einzige süße Maus im Stadion © Getty
Sexy WM-Fans
In Deutschand gab es pünktlich zum letzten Gruppenspiel wieder Strandkorbwetter © dpa
Sexy WM-Fans
Mit dem Rechner am Strand lässt sich übrigens auch unser Live-Ticker zu den deutschen Spielen verfolgen - sehr zu empfehlen! © dpa
Sexy WM-Fans
Die US-Girls "cheerten" die US-Boys ins Achtelfinale © Getty
Sexy WM-Fans
Einer der wenigen Fälle, in denen Querstreifen nicht dick machen! © Getty
Sexy WM-Fans
Eine kleine, sympathische Cheerleader-Gruppe © Getty
Sexy WM-Fans
Die deutschen Fans standen den US-Girls aber in keiner Weise nach © Getty
Sexy WM-Fans
Beim Public Viewing gaben sie in allen größeren deutschen Städten lautstark alles für die DFB-Elf © Getty
Sexy WM-Fans
Erst anfeuern, dann jubeln. © Getty
Sexy WM-Fans
Özil trifft, darauf ein Kuss! © Getty
Die italienischen Fans ... © ap
... waren hier noch guter Dinge. © Getty
Doch nach der sensationellen 2:3-Pleite ist der Titelverteidiger raus und hinterlässt tausende trauriger weiblicher Tifosi. © ap
Paraguay dagegen ... wow! © ap
Die Südamerikaner zogen als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. © dpa
ORANJE! © ap
Ach, ist sie nicht ... © Getty
... süüüüüüß? © Getty
Huch, eine Flitzerin. © Getty
Taschentuch gefällig? © Getty
Auf geht's, Deutschland schieß ein Tor! © dpa

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