Wegen "Quenelle"-Gruß

Anklage gegen Skandal-Kicker Nicolas Anelka

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Nicolas Anelka.

London - Der ehemalige französische Nationalspieler Nicolas Anelka ist wegen des umstrittenen und als antisemitisch geltenden „Quenelle“-Grußes vom englischen Fußball-Verband angeklagt worden.

 Dies hat die FA am Dienstag bekannt gegeben.

Anelka hatte den „Quenelle“-Gruß im Spiel zwischen seinem Klub West Bromwich Albion und West Ham United (3:3) Ende Dezember 2013 gezeigt. Dem 34-jährigen Anelka droht nach seiner umstrittenen Geste eine Sperre durch die FA.

Der Gruß - linke Hand auf den durchgestreckten rechten Arm - wird mit Antisemitismus in Verbindung gebracht. Anelka hatte den Vorwurf in den sozialen Netzwerken zurückgewiesen und erklärt, der Gruß sei lediglich einem Freund, dem französischen Komiker Dieudonne, gewidmet gewesen.

Dieudonne ist in Frankreich wegen antisemitischer Äußerungen mehr als umstritten und wurde bereits mehrfach zu Geldstrafen verurteilt.

Der umstrittene „Quenelle“-Gruß führte außerdem zum Rückzug des Hauptsponsors. Das Unternehmen Zoopla, ein Internetportal für Immobilien, gab am Montag bekannt, den Vertrag mit dem Klub nicht verlängern zu wollen. Bislang kassierte West Brom umgerechnet rund 3,6 Millionen Euro pro Jahr.

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