Niersbach: "Der DFB ist keine Sparkasse"

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Wolfgang Niersbach.

Köln - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Vorwurf der Geldmacherei im Zusammenhang mit Test-Länderspielen der Nationalmannschaft zurückgewiesen.

 „Der DFB ist keine Sparkasse“, sagte Generalsekretär Wolfgang Niersbach der Rheinischen Post. „Die Spiele dienen sicher nicht der Erhöhung des Festgeldes, sondern dazu, die vielfältigen Aufgaben eines gemeinnützigen Verbandes und der Talentförderung zu erfüllen.“

Was die Bundestrainer seit 1964 verdient haben

Helmut Schön (r.), Bundestrainer zwischen 1964 und 1978, verdiente umgerechnet 80.000 Euro im Jahr. © Getty
Jupp Derwall, Bundestrainer zwischen 1978 und 1984, verdiente umgerechnet 100.000 Euro im Jahr. © Getty
Franz Beckenbauer, Teamchef zwischen 1984 und 1990, verdiente umgerechnet 200.000 Euro im Jahr. © Getty
Berti Vogts, Bundestrainer zwischen 1990 und 1998, verdiente umgerechnet 300.000 Euro im Jahr. © Getty
Erich Ribbeck, Bundestrainer zwischen 1998 und 2000, verdiente 1,2 Millionen Euro im Jahr. © Getty
Rudi Völler, Bundestrainer zwischen 2000 und 2004, verdiente 1,5 Millionen Euro im Jahr. © Getty
Jürgen Klinsmann, Teamchef zwischen 2004 und 2006, verdiente 2,5 Millionen Euro im Jahr (inklusive einer Million Euro garantierter Werbe-Einnahmen). © Getty
Jogi Löw, Bundestrainer seit 2006, verdient bisher 3 Millionen Euro im Jahr. © Getty

Unter anderem würde der Frauenfußball subventioniert, allein die Nachwuchsförderung koste insgesamt 20 Millionen Euro pro Jahr. „Rund 40 Prozent des DFB-Haushalts von 155 Millionen Euro wird durch die Nationalmannschaft gewährleistet“, sagte Niersbach.

Für das Spiel gegen Australien in Mönchengladbach habe die günstigste Eintrittskarte nur 10, die teuerste 65 Euro gekostet. Der Bundesligist Hamburger SV beispielsweise nehme für eine Karte bis zu 84 Euro. Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hatte dem DFB vorgeworfen, von den Einnahmen unnötiger Länderspiele „den siebten Silo“ zu bauen.

sid

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