Messi erzielt 39. Saisontor

Real gewinnt Clásico mit einer B-Elf

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Lionel Messi (l.) und Cristiano Ronaldo

Madrid - Real Madrid hat dem FC Barcelona die zweite Clásico-Niederlage innerhalb von einer Woche zugefügt - dafür reichte den Königlichen eine bessere B-Elf.

Selbst mit einer B-Elf hat Real Madrid auch den zweiten Clásico innerhalb von fünf Tagen gewonnen. Der spanische Fußball-Rekordmeister setzte sich im 166. Aufeinandertreffen in der Primera Division mit dem FC Barcelona verdient 2:1 (1:1) durch und feierte nach dem 3:1 im Pokal-Halbfinale am Dienstag einen weiteren Prestige-Erfolg. Trotz der Pleite liegt Barca noch immer 13 Punkte vor dem Erzrivalen.

Karim Benzema hatte Real, das anfangs ohne seine Stammspieler Cristiano Ronaldo, Mesut Özil, Sami Khedira und Angel di Maria angetreten war, in Führung geschossen (6.). Weltfußballer Lionel Messi glich mit seinem 18. Clásico-Tor aus (18.), der Argentinier zog damit in der ewigen Torschützenliste im Duell der spanischen Ausnahme-Teams mit Real-Legende Alfredo di Stefano gleich. Den Siegtreffer der Königlichen erzielte Sergio Ramos (82.).

Trainer Jose Mourinho hatte seine Elf durcheinandergewürfelt, um seinen Stars vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Manchester United (Hinspiel 1:1) am Dienstag (20.45/Sky) eine Pause zu gönnen. Barcelona musste dagegen nur auf Welt- und Europameister Xavi verzichten. Der Regisseur droht mit einem Muskelfaserriss auch in der Königsklasse gegen den AC Mailand am 12. März auszufallen. Das Hinspiel hatte Barca überraschend 0:2 verloren.

Madrid begann kompakt und setzte wie gewohnt gegen Barcelona auf Konter. Mit dieser Taktik hatte sich Real vor fünf Tagen im Pokal durchgesetzt und war ins Finale gegen den Lokalrivalen Atletico eingezogen. Benzemas Führungstreffer spielte Real in die Karten, bis Messi Ramos im direkten Duell aussteigen ließ und das 1:1 erzielte.

Es war bereits das 39. Saisontor des Argentiniers, der mittlerweile in den letzten 16 Ligaspielen in Folge getroffen hat. Damit baute Messi auch seinen Vorsprung im ewigen Wettschießen mit Ronaldo aus. Der Real-Superstar kam in der 57. Minute gemeinsam mit Khedira ins Spiel, verpasste bei drei Freistoß-Gelegenheiten allerdings sein 25. Saisontor (65./88./90+2).

Der 225. offizielle Clásico blieb spielerisch lange Zeit hinter den vergangenen Duellen zurück, auch die Brisanz fehlte. In der letzten Minute der Nachspielzeit forderte Barca allerdings vehement einen Elfmeter, nachdem Ramos Adriano gefoult hatte. In der Rudelbildung nach dem Schlusspfiff sah Barca-Keeper Victor Valdes die Gelb-Rote Karte.

sid

Der Teuerste, der Schönste und der Beste? Bilder von Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo: Sich selbst sieht er als besten Fußballer der Welt. Noch vor seinem Erzrivalen Lionel Messi vom FC Barcelona. Er war mit 96 Millionen Euro lange Zeit der teuerste Transfer der Geschichte und polarisiert die Gemüter. Von seinen Fans geliebt, vom Rest gehasst. Hier sehen Sie Bilder von Ronaldos Karriere. © dpa
Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro wurde am 5. Februar 1985 in Funchal geboren. Auf Madeira lernte der kleine Cristiano auch das Kicken. Seine erste Station war Andorinha. Dort begann er 1993 die Fußballerkarriere. © getty
Schon 1997 wechselte Ronaldo zur Jugend von Sporting Lissabon, wo er 2001 seinen ersten Profivertag bekam. 2003 kam sein großer Durchbruch, als er für 17,5 Millionen Euro zum englischen Rekordmeister Manchester United wechselte. © getty
Auch dank Cristiano Ronaldo darf sich Manchester United Rekordmeister der Premier League nennen. Drei Mal gewann er mit den Red Devils die Meisterschaft (2007 - 2009). © dpa
Der berühmte Anlauf für den Cristiano-Ronaldo-Freistoß und "seine" Nummer 7 sind zwei markante Kennzeichen im Spiel des Portugiesen. © dpa
Ein weiterer Schlüssel im Spiel von "CR7" ist seine Schnelligkeit sowie seine Dribbelstärke. Doch im Training ist Ronaldo auch für Faxen zu haben. © dpa
Die gefürchtesten Freistöße seit David Beckham. Besonders schwierig für die Torhüter: der flatterende Ball. Doch auch per Kopf ist Ronaldo gefährlich. Nicht umsonst markierte er 2010/2011 in 34 Ligaspielen 40 Treffer für Real Madrid. In 60 Pflichtspielen traf er 58 Mal. © dpa
Es gibt öfter mal Probleme mit den Schiedsrichtern, da Ronaldo von Gegenspielern öfter mal der Schauspielerei bezichtigt wird. © dpa
Seinen größten Erfolg im Vereinsfußball und insgesamt sein bestes Jahr hatte "CR7" im Jahr 2008. Nicht nur, dass er mit Manchester die Champions League gewann ... © dpa
... 2008 konnte Ronaldo auch die Trophäe des UEFA Fußballer des Jahres in die Vitrine stellen.  Außerdem wurde er Weltfußballer des Jahres. © dpa
Und er gewann auch noch den Goldenen Schuh, als bester Torschütze Europas. Diese Trophäe konnte er 2011 ein zweites Mal gewinnen. © dpa
2009 kam dann der Wechsel zu den Königlichen. Der bis dahin teuerste Transfer (94 Millionen Euro) wurde von 80.000 Fans im Santiago de Bernabeu gefeiert. Mit Madrid wollte Ronaldo erneut auf den Thron Europas steigen. © dpa
Doch zunächst schied er mit den Madrilenen in der Champions League immer in der k.o.-Phase aus. Einer der bittersten Momente war die Niederlage gegen den FC Bayern in der Saison 2011/12. Man führte zu Hause im Rückspiel schon 2:0, ehe die "bestia negra" wieder zuschlug und Madrid im Santiago Bernabeu im Elfmeterschießen besiegte. © dpa
Trösten konnte sich der Portugiese allerdings mit dem ersten Meistertitel mit Real Madrid. Die Königlichen beendeten damit eine Durststrecke von drei Jahren. © dpa
In der Nationalmannschaft sollte 2004 die erste Krönung kommen. Bei der Heim-EM verlor Portugal allerdings das Finale gegen Überraschungs-Europameister Griechenland und Ronaldo, Deco & Co. gingen leer aus. © dpa
An vier Turnieren nahm Ronaldo bislang teil. Die Bilanz EM: Finalniederlage, Viertelfinal- und Halbfinal-Aus. WM: Vierter und Achtelfinal-Aus. © dpa
Der beste Fußballer und der beste Trainer auf einem Blick - zumindest wenn es nach den Meinungen von Cristiano Ronaldo und José Mourino geht. Die zwei Portugiesen bestimmen die Schlagzeilen bei den Königlichen. © dpa
Doch seit Sommer 2012 scheint Cristiano unzufrieden. Das äußerte er in einem Interview und über seine Facebook-Homepage. Er ist traurig. Allerdings nicht des Geldes wegen, wie er betonte. © dpa
Die ewigen Rivalen. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi kämpfen nicht nur um Pokale mit ihren Teams. Auch die individuellen Titel entscheiden die beiden meist unter sich. © dpa
Der Körper, den viele Frauen begehren und um den ihn viele Männer beneiden. Neben den Platz ist Ronaldo ein Model, unter anderem für Unterwäsche. © dpa
So sehen ihn Frauen am liebsten. Mit entblößten Oberkörper. Mit seinem Aussehen und seiner wechselnden Frisur erhitzt er oft die Gemüter. © dpa
Doch das ist nicht alles womit Ronaldo trumpfen kann. Sogar ein Albino-Krokodil ist nach dem Fußballspeiler benannt. © dpa
Ronaldo ist Tennis-Fan und unterstützt dort Rafael Nadal, den Rekord-Champion der French Open. Die beiden verstehen sich gut. © dpa
Da ist es klar, dass Ronaldo sich das Masters Turnier in Madrid nicht entgehen lassen will. Hier schaut er mit seiner Freundin, dem russischen Model Irina Shayk, die Partie zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal an. © dpa

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