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Stuttgart nach 2:0 vor Einzug in Champions League

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Die Stuttgarter Spieler bejubeln das Sieg-Tor.

Timisoara - Der VfB Stuttgart hat das Tor zum “Geldspeicher“ Champions League mit einem verdienten 2:0 (2:0)- Sieg beim FC Timisoara weit aufgestoßen.

Der Fußball-Bundesligist legte den Grundstein für den Einzug in die Gruppenphase der lukrativen Königsklasse, der rund zehn Millionen Euro garantieren würde. Timo Gebhart (28. Minute/Foulelfmeter) und Alexander Hleb (30.) sicherten am Dienstag im Play-Off-Hinspiel mit ihren Treffern vor 23 446 Zuschauern den Sieg, der gegen den harmlosen Fußball-Nobody nie gefährdet war. Das Rückspiel in einer Woche, bei dem der rumänische Vizemeister auf Kapitän Dan Alexa und Artavazd Karamyan nach ihren Gelben Karten verzichten muss, dürfte eigentlich nur noch Formsache sein.

Für den Kampf um die dritte Teilnahme an der Gruppenphase in sechs Jahren hatte VfB-Trainer Markus Babbel seine Elf auf drei Positionen umgebaut: Der beim Heimsieg gegen den SC Freiburg vor drei Tagen geschonte Kapitän Thomas Hitzlsperger kehrte ins Mittelfeld zurück. Der rumänische Stürmer Ciprian Marica bekam den Vorzug vor Cacau und Ludovic Magnin ersetzte Arthur Boka als Linksverteidiger.

In der Richtung weisenden und für den Saisonverlauf bedeutenden Partie im Dan-Paltinisanu-Stadion begannen die Schwaben engagiert und spielten sich erste klare Möglichkeiten heraus. Einen Distanzschuss von Sami Khedira aus 18 Metern lenkte Timisoaras Torhüter Costel Pantilimon (15.) an die Latte, nur eine Minute später rauschte ein Ball von Hitzlsperger am Tor vorbei. Als die vor allem mit langen Bällen und nach Standardsituationen ihre Chance suchenden Rumänen lebhafter agierten, ließen die Schwaben mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten ihre etwa 600 mitgereisten Fans jubeln: Der mutig aufspielende Gebhart verwandelte den Elfmeter sicher, nachdem Keeper Pantilimon Marica zu Fall gebracht hatte.

Dann tanzte Hleb, der immer wieder seine spielerische Klasse aufblitzen ließ, mit einem feinen Solo die gesamte Abwehr der Rumänen aus und spitzelte den Ball am Keeper vorbei. “Das ist das, was wir von Alex kennen und kaum ein anderer kann. Das ist einfach nur schön anzusehen“, kommentierte Sportvorstand Horst Heldt das Tor. Nach der Führung ließ der Bundesliga-Dritte aus der vorigen Saison vorübergehend nach: Der Tscheche Lukas Magera setzte freistehend einen Kopfball am Tor von Jens Lehmann vorbei (31.) und verpasste den Anschlusstreffer für die Rumänen, die sich zuvor überraschend gegen UEFA-Cup-Sieger Schachtjor Donezk durchgesetzt hatten.

Nach dem Seitenwechsel legte der VfB den Schongang ein, doch die Rumänen nutzen das nicht aus und steckten auf. In den wenigen gefährlichen Situationen hinterließ Torwart-Veteran Lehmann, der nach der Saison definitiv aufhören will, einen sicheren Eindruck. Der 39 Jahre alte ehemalige Nationaltorwart parierte in der 67. Minute einen Schuss von Éder Bonfim. Der kurz zuvor eingewechselte Julian Schieber versäumte für den VfB einen noch größeren Vorsprung (81./84.).

dpa

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