Torwart-Frage: Kein Stress bei Jogi Löw

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Jogi Löw will sich bei der Wahl der Nummer 1 im deutschen Tor Zeit lassen.

Frankfurt - Joachim Löw will sich bei der Klärung der Frage nach der Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft Zeit lassen und den Bundesliga-Start abwarten.

 “Wir müssen erst einmal entscheiden, wer in den nächsten Partien im Tor steht, und das ist wie gesagt auch von den Leistungen an den ersten Spieltagen abhängig“, sagte der Bundestrainer der “Hamburger Morgenpost“ (Donnerstag) in einem Interview.

Entscheiden muss er sich zwischen den Keepern Robert Enke (Hannover 96), Tim Wiese (Werder Bremen), René Adler (Bayer 04 Leverkusen) und Manuel Neuer (FC Schalke 04). “Alle vier Kandidaten machen seit Monaten einen hervorragenden Eindruck“, sagte der Bundestrainer zum Stand der Dinge.

Auch im Angriff hat er die Qual der Wahl. Neben Miroslav Klose (FC Bayern München) und dessen in der Sommerpause für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart gekauften Teamkollegen Mario Gomez baut Löw nach wie vor auch auf den Neu-Kölner Lukas Podolski, “der in der Nationalmannschaft immer eine gute Rolle gespielt“ habe. “Gomez, Klose oder Podolski sind auch international so weit, stets auf einem hohen Level zu spielen“, lobte der Bundestrainer sein Top-Sturmtrio.

Darüber hinaus zählt er aber auch weiterhin Stefan Kießling , den derzeit verletzten Patrick Helmes (beide Bayer Leverkusen) und Cacau (VfB Stuttgart) zum engeren Kandidatenkreis für die DFB -Auswahl.

dpa

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