Gesperrtes Bursaspor darf doch in Europa League ran

Lausanne - Die UEFA hat mit „Enttäuschung“ und „Verwunderung“ auf die Aufhebung der Sperre des türkischen Erstligisten Bursaspor für internationale Wettbewerbe durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS reagiert.

Man respektiere zwar die Entscheidung, wolle aber auch die Enttäuschung und Verwunderung darüber zum Ausdruck bringen, teilte die UEFA am Samstag mit. Man werde die Gründe für die Entscheidung „mit großer Sorgfalt prüfen“, hieß es weiter.

Die UEFA hatte Bursaspor von der Teilnahme an der Europa League ausgeschlossen, weil der Klub gegen finanzielle Auflagen im Lizenzierungsverfahren verstoßen hatte. Der CAS hob die Sperre auf, die verhängte Geldstrafe von 250.000 Euro bleibt allerdings bestehen. Das Urteil stimme in keiner Weise mit den UEFA-Regeln des Financial-Fairplay überein, erklärte der Verband.

Die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA hatte am Freitag zudem entschieden, dass Vizemeister Fenerbahce Istanbul trotz anhaltenden Manipulationsverdachts an der Champions-League-Qualifikation teilnehmen wird.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

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