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DFB-Elf erhält für Gruppensieg in Katar schon deutlich mehr Geld als die zweitplatzierten EM-Frauen

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Von: Antonio José Riether

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Die WM-Prämien für die deutschen Nationalspieler stehen fest. Im Falle eines Turniersiegs in Katar würden die DFB-Stars noch mehr kassieren als bei der WM 2018.

Frankfurt/Main - In weniger als zwei Monaten beginnt bereits die Weltmeisterschaft in Katar. Auch vor dem kommenden Turnier handelten die Vertreter des DFB-Teams mit der Verbandsspitze die möglichen Prämien aus. Wie der DFB am Sonntag bekannt gab, einigte man sich dabei auf eine höhere Prämie als bei der Russland-WM 2018: 400.000 Euro würde jeder Spieler für den Turniersieg erhalten.

WM 2022: Prämien ausgehandelt - bereits das Viertelfinale bringt sechsstellige Summe

Beim Vorrunden-Aus 2018 war die Enttäuschung groß, damals hätten die Nationalspieler für den WM-Gewinn noch jeweils 350.000 Euro bekommen. Nun würden die DFB-Stars je 50.000 Euro mehr bekommen. Bei der Europameisterschaft 2021 unter dem ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw lag die Prämie für den Turniersieg ebenfalls bei 400.000 Euro pro Spieler.

Die Nationalspieler können sich im Falle eines erfolgreichen Turniers auf viel Geld freuen.
Die Nationalspieler können sich im Falle eines erfolgreichen Turniers auf viel Geld freuen. © Jan Kaefer/imago

Doch nicht nur die Zahlung für den Finalsieg wurden am Sonntag festgelegt. Bereits für den Gruppensieg in der Vorrunde mit den Gegnern Spanien, Japan und Costa Rica würde es für jeden Nationalspieler 50.000 Euro geben. Beim Erreichen des Viertelfinals müsste der Verband 100.000 Euro an jeden Spieler überweisen, bei Platz drei wären es 200.000 Euro. Sollte die Flick-Elf in Katar ins Finale kommen und dieses verlieren, würde jeder Spieler mit 250.000 Euro nach Hause fahren. Zum Vergleich: die Frauen haben für den zweiten Platz bei der Europameisterschaft in England 30.000 Euro erhalten, beim Titelgewinn hätte sich die Summe verdoppelt.

WM 2022: DFB-Team handelt Prämien aus - FC-Bayern-Profis verhandelten mit BVB-Boss Watzke

An den Verhandlungen hatten hochrangige Vertreter des Verbandes sowie vier verdiente Nationalspieler teilgenommen. So nahmen BVB-Geschäftsführer und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke, DFB-Geschäftsführer Holger Blask und Präsident Neuendorf für den DFB teil. Auf der Spieler-Seite saßen die drei FC-Bayern-Profis Manuel Neuer, Thomas Müller, Joshua Kimmich und Manchester-City-Star Ilkay Gündogan.

„Wir haben das intensive Gespräch in einer guten und konstruktiven Atmosphäre geführt. Letztlich haben wir für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung erzielt“, fasste Neuendorf die Sitzung zusammen.

Am 23. November findet das erste WM-Vorrundenspiel für die deutsche Nationalmannschaft gegen Japan statt. Davor stehen nur noch zwei Termine bevor, bei denen Bundestrainer Hansi Flick sein Team praxisnah auf die kommenden Aufgaben vorbereiten kann, am Montagabend (26. September) geht es im letzten Nations-League-Spiel für Deutschland gegen England, Mitte November folgt der letzte Test in Maskat gegen den Oman. (ajr)

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