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2:0 gegen Manchester

Barcas Ballkünstler gewinnen Champions League

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Da ist das Ding! Die Spieler des FC Barcelona feiern ihren Triumph.

Rom - Die brillanten Ballkünstler des FC Barcelona haben im Duell der Giganten Titelverteidiger Manchester United mit einem 2:0-Sieg entzaubert und Europas Fußball-Thron bestiegen.

Ein frühes Tor von Samuel Eto'o (10. Minute) und ein Kopfballtreffer des kleinen Fußball-Riesen Lionel Messi (70.) bescherten den Katalanen im Champions-League-Finale gegen den englischen Rekordmeister einen hochverdienten 2:0 (1:0)-Erfolg und den dritten Gewinn der wichtigsten Trophäe im Club-Fußball nach 1992 und 2006. Vor 67 000 Zuschauer im ausverkauften Stadio Olimpico von Rom setzte sich für Manchester am Mittwochabend der Fluch der Titelverteidiger fort. Wie seine 15 Vorgänger konnte ManU den Vorjahreserfolg nicht wiederholen und verlor nach 25 ungeschlagenen Champions-League-Auftritten zudem auch erstmals ein Europapokalfinale.

Barcas Ballkünstler im Siegesrausch

CL Finale Barcelona gegen Manchester
Da ist das Ding! Der FC Barcelona ist neuer Champions-League-Gewinner.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Die Spieler jubeln, nachdem Michel Platini die Trophäe überreicht.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Barcelona‘s Kapitän Carles Puyol streckt den Pokal in die Luft.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Auch die Fans sind begeistert vom Sieg ihrer Mannschaft.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Die Spieler können nur noch schreien vor Freude.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Die Spieler feiern im goldenen Lametta-Regen ihren Sieg.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Die Spieler feiern im goldenen Lametta-Regen ihren Sieg.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Barcelona's Lionel Messi (l.) freut sich zusammen mit Teamkollegen Andres Iniesta.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Auch Thierry Henry ist überglücklich, als er den Pokal in den Händen hält.  © ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Die Fans des FC Barcelona feiern den Sieg der Champions League.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Hier steht eine lange Feiernacht bevor.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Nichts zu feiern haben die Fans von Manchester United.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Auch Cristiano Ronaldo von Manu ist enttäuscht.  © dpa/ap
CL Finale Barcelona gegen Manchester
Manchester‘s Trainer Alex Ferguson versucht die Niederlage gefasst hinzunehmen. Neben ihm Ryan Giggs (l.) und Wayne Rooney.  © ap

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80.000 Barca-Fans feiern Champions-League-Titel

Um 22.51 Uhr reckte Barca-Kapitän Carles Puyol den Siegerpokal in den Römer Nachthimmel und Barcelonas atemberaubendes Starensemble feierte im goldenen Lametta-Regen ausgelassen den Erfolg. Das katalanische Non-Plus-Ultra-Team, das auf dem Weg ins Endspiel den FC Bayern im Viertelfinale gedemütigt und den FC Chelsea im Halbfinale mit Glück niedergerungen hatte, schaffte mit dem Triumph in der Ewigen Stadt als erster spanischer Verein das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokalgewinn und Europapokal-Krone. “Endlich habe ich den Titel geholt - ich musste so lange warten. Die letzten Minuten waren die längsten meines Lebens“, jubelte Thierry Henry, der mit dem FC Arsenal 2006 noch gegen Barca im Finale verloren hatte.

Der FC Barcelona ist der Champion!

Grüße vom Papst.  © ap
Spaniens Premierminister Jose Luis Rodriguez Zapatero ist angereist. Vorher noch schnell ein Handshake mit Italiens Premierminister Silvio Berlusconi.  © dpa
Einige Barcelona-Fans wollen aber nicht zu sehr mit Spanien in Verbindung gebracht werden.  © ap
Rom ist voller Fans.  © ap
Die meisten verbreiten gute Laune.  © ap
Hierum geht's.  © ap
Was ist wahre Leidenschaft?  © ap
Schöne Stimmung in der Barcelona-Kurve.  © ap
Brüllen wie ein Stier. Falsche Arena?  © ap
Schicke Hostessen. Richtiges Stadion!  © ap
Die Polizei gab sich gut vorbereitet.  © ap
Teutoburger Wald?  © ap
Hellseherin? Gleich geht das Spiel los.  © dpa
Prinz William und UEFA-Präsident Michel Platini.  © ap
Die Frauen wurde wohl zu Hause gelassen. Zu den bereits erwähnten Premiers gesellt sich der spanische König Juan Carlos.  © ap
Der FC Barcelona.  © ap
Endlich angepfiffen. Manchester Uniteds Ji-Sung Park (l.) und Barcelonas Sylvinho legen los.  © ap
Tor für Barcelona! Samuel Eto'o, Zweiter von rechts, versenkt den Ball ins Tor.  © ap
Das fand Manchesters Cristiano Ronaldo jetzt gar nicht gut.  © dpa
Samuel Eto'o (vorneweg) feiert sein Tor.  © ap
Nochmal die Aufstellung, als das Tor fiel. Ziemlich viele weiße ManUs und nur ein Samuel Eto'o ...  © ap
Ball im Tor (nicht im Bild).  © ap
Ronaldo rennt durch Yaya Toure und Carles Puyol (r.).  © dpa
Barcelonas Gerard Pique kriegt Gelb.  © dpa
Carles Puyol gegen Cristiano Ronaldo.  © ap
Barcelonas Andres Iniesta zwischen Anderson und Michael Carrick (r.).  © ap
Hadernder Stern.  © ap
Manchester Uniteds Wayne Rooney setzt sich gegen Barcelonas Yaya Toure durch.  © ap
Sieht gut aus, es kam aber zu keinem Tor.  © ap
Thierry Henry (r.) und Michael Carrick.  © ap
Barcelonas Lionel Messi (l.) kämpft ...  © ap
... gegen drei.  © ap
Bangen ...  © ap
... mit roten Wangen.  © ap
Rooney köpft.  © ap
Barcelonas Abwehr steht.  © ap
Auch diese Situation blieb ohne Tor für ManU.  © dpa
Ronaldo gefrustet.  © dpa
Messi am Ball.  © ap
Messi macht's! 2:0 für den FC Barcelona!  © dpa
Messi köpft den FC Barcelona zum Tor und macht den Sieg so sehr wahrscheinlich.  © dpa
Siegesgewiss.  © dpa
Sie haben es geschafft! Der FC Barcelona ist der Meister der Meister!  © dpa

Dem erst 38 Jahre alten Barca-Coach Josep Guardiola gelang zudem als erstem Trainer das Kunststück, gleich in seiner Premieren-Saison den begehrten Pokal mit den Henkelohren zu gewinnen. Wie einst Franz Beckenbauer nach dem WM-Sieg an gleicher Stelle 1990 ging er anschließend alleine über den Rasen. Manchester Uniteds Trainer-Heroe Sir Alex Ferguson blieb hingegen der dritte Gewinn der Champions- Trophäe ebenso versagt wie seinem Club der vierte Sieg im Edel- Wettbewerb. “Barcelona war die bessere Mannschaft. Sie konnten den Ball den ganzen Abend in ihren Reihen halten und haben es schwer für uns gemacht. Wir müssen akzeptieren, heute gegen die bessere Elf verloren zu haben“, sagte Ferguson.

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien
Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena.  © dpa
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Auch die Bayern Fans zeigen Flagge: Sie tauchten einen Tag später die Arena in Rot und Weiß.  © ap
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Deutschland-Fans tauchen die Kurve des Wiener Ernst-Happel-Stadions beim EM-Finale 2008 in Weiß und Schwarz.  © dpa
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Ein deutscher Anhänger hat sich im Schweizer Fan-Block verirrt.  © dpa
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Sechzger-Fans im Grünwalder Stadion in Giesing.  © sampics
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Deutsche Fans zeigen ihrem Team bei der Europameisterschaft, wo es hingehen soll: zum Finale nach Wien.   © dpa
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Kroatische Fußball-Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr.   © wikipedia kawu
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Die Anhänger von 1860 sind für ihren Einfallsreichtum bei Fan-Choreographien bekannt.   © sampics
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Noch acht Spiele im alten Tivoli-Stadion. Dann ziehen die Aachener-Kicker um.  © dpa
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Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001.  © Bodmer

Das Duell, bei dem wie erhofft sofort blendende Ballästhetik statt biederer Blutgrätsche Programm war, begann mit einem Freistoßkracher von Cristiano Ronaldo, der nach nur 87 Sekunden Barca-Schlussmann Victor Valdes vor erhebliche Probleme stellte. Noch zweimal versuchte sich der Portugiese vor den Augen von Spaniens König Juan Carlos und dem englischen Prinzen William mit gefährlichen Schüssen. Dann beendete Eto'o kurz - und für ManU schmerzhaft - die sich anbahnende Ronaldo-Show. Nach einem Pass des überragenden Andres Iniesta ließ er Nemanja Vidic stehen und überlistete auch United-Schlussmann Edwin van der Sar.

Im Privatduell mit Cristiano Ronaldo um die Rolle des besten Fußballers der Welt wollte nun Barcas Messi (19.) nicht mehr zurückstehen und setzte mit einem Schuss wie ein Strich vom Strafraumrand ein Ausrufezeichen. Manchester war beeindruckt, reagierte nur noch, statt wie vom FC Chelsea im Halbfinale demonstriert, aggressiv gegen Barcas gefürchtete Ballzirkulation dagegenzuhalten. Barca hatte zu viel Raum und - etwas überraschend - sogar körperliche Vorteile.

ManU zeigte zu wenig, um die wegen Sperren und Verletzungen gleich auf drei Positionen veränderte Barca-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Außer Cristiano Ronaldo war kein “Red Devil“ auf heißer Finaltemperatur. Barcelona war bis zu diesem Zeitpunkt lediglich vorzuwerfen, nicht energisch genug auf das zweite Tor zu drängen. Von einem schnellen Aufbäumen Manchesters war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts zu sehen. Im Gegenteil: Barca machte richtig Druck. Thierry Henry (48.) tanzte die Abwehr aus, scheiterte aber zu lässig an van der Sar. Beim Freistoß des starken Xavi (53.), der zum Man of the Match gewählt wurde, verhinderte der Pfosten einen zweiten Barca- Treffer.

Ausgerechnet als Manchester doch noch mehr Druck entfachte und klammheimlich Erinnerungen an die dramatische Wende im legendären Finale von Barcelona gegen den FC Bayern (2:1) 1999 aufkamen, schlug die nur 1,70 Meter große Zaubermaus Messi zu - und das ausgerechnet mit einem vorbildlichen Kopfballtor, bei dem er auch noch seinen blauen Schuh verlor. Das neunte Europapokal-Treffer in Saison machte den argentinischen Wirbelwind nicht nur zum jüngsten Champions- League-Torschützenkönig vor Münchens Miroslav Klose, sondern auch zum Topfavoriten für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

dpa

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